Pfahlbausiedlung Wauwil LU: So beliebt wie nie!

Die Pfahlbausiedlung Wauwil befindet sich auf einem regelrechten Höhenflug. Nach einem Einbruch im ersten Corona-Jahr hat sich die Anzahl gebuchter Führungen 2021 und 2022 mehr als verdoppelt. Die Pfahlbausiedlung Wauwil mit dem archäologischen Lernpfad Wauwilermoos hat eine sensationelle Saison hinter sich. Nach einem Corona-bedingten Einbruch im Jahr 2020 wurden im vergangenen Jahr (2021) 42 und dieses Jahr (2022) sogar 45 kostenpflichtige Führungen gebucht. Dies bedeutet mehr als eine Verdoppelung gegenüber dem Durchschnitt von 2013 bis 2019.

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Der Gotthardbahn-Zubringer Luzern-Immensee: Vor 125 Jahren eröffnet

Wer mit der S3 von Luzern über Meggen und Küssnacht Richtung Brunnen fährt, kommt in den Genuss eines malerischen Ausblicks. Die Streckenführung durch die Stadt erfährt weniger Beachtung – zu Unrecht. Die Schleifung der Stadtbefestigungen war unbestritten ein städtebaulicher Meilenstein für Luzern. Dass die Anbindung der Stadt ans Eisenbahnnetz einen ähnlich grossen Einfluss auf die bauliche Entwicklung der Stadt hatte, ist hingegen weniger bekannt.

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Bundesbriefmuseum Schwyz: Krieg auf dem Zürichsee - Vortrag zur Geschichte

Vortrag zur Geschichte des Alten Zürichkriegs im Bundesbriefmuseum Schwyz.

Im Streit mit Zürich Im 15. Jahrhundert formte sich aus dem bis dahin losen eidgenössischen Bündnisgeflecht ein dichter werdendes System. Dieser Prozess vollzog sich jedoch nicht ohne innere Zerreissproben. Exemplarisch hierfür gilt die rund 15 Jahre dauernde kriegerische Auseinandersetzung zwischen Zürich und Schwyz, die unter der Bezeichnung «Alter Zürichkrieg» See (1436-1450) in die Geschichte eingegangen ist. Der Streit zwischen den beiden Orten entbrannte aufgrund der Erbfolgeregelung des letzten Grafen von Toggenburg, Friedrich VII. Er war nebst den Habsburgern der mächtigste Feudalherr in der unmittelbaren Nachbarschaft von Zürich und Schwyz und verstarb am 30. April 1436 kinderlos.

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Kanton St.Gallen: Neuer digitaler Lesesaal für das Staatsarchiv

Das Staatsarchiv des Kantons St.Gallen ermöglicht seit bald 20 Jahren den Online-Zugang zu erschlossenen Archivalien respektive den dazugehörigen Verzeichnisdaten. Jährlich kommen ungefähr 50'000 neue Datensätze dazu. Seit heute löst der „Digitale Lesesaal“ die bisherige Suchmaschine ab. Derzeit sind zirka 400'000 von insgesamt fast 900'000 Datensätzen online frei abrufbar. Der Rest ist aus Gründen des Datenschutzes für eine gewisse Zeit noch nicht öffentlich. Interessierte Personen können damit Verzeichnisse zu Urkunden, Akten, historischen Fotografien, Postkarten sowie Karten und Plänen im Netz recherchieren.

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Stadt Zürich: Zweites Leben für historische Häuser im Seefeld

Im Quartier Riesbach erneuert die Stadt Zürich ein denkmalgeschütztes Gebäudeensemble umfassend. Zudem wird das Wohnungsangebot verbessert. Teil des Bauvorhabens ist auch das Quartierrestaurant Hornegg. Die denkmalgeschützten Häuser an der Seefeldstrasse 201, 203 und 205 sind mehr als 200-jährig und erfordern eine Gesamtinstandsetzung. Dabei wird im Wesentlichen das Tragwerk stabilisiert und die Gebäudetechnik an heutige Vorgaben in Bezug auf Brandschutz, Gesundheitsschutz und Energie angepasst.

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Cony Grünenfelder präsidiert Schweizer Denkmalpflege-Konferenz

Die Kantonale Denkmalpflegerin Cony Grünenfelder präsidiert die nächsten zwei Jahre die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger KSD. Mit dieser Wahl wird auch das fachliche Engagement der Luzerner Denkmalpflege gewürdigt. Die Konferenz Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger KSD fördert die gegenseitige Information und Zusammenarbeit der kantonalen Denkmalpflege-Fachstellen und definiert kantonsübergreifende Grundlagen für die denkmalpflegerische Arbeit. Darüber hinaus vertritt die KSD die Interessen der kantonalen Fachstellen für Denkmalpflege gegenüber dem Bund, Behörden und Dritten.

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Basilika und Stadt Valère (VS): Buch zur Architekturgeschichte des Ortes

Die Gesellschaft für Kunstgeschichte der Schweiz (SHAS) gibt in Partnerschaft mit dem Kanton Wallis und der Gesellschaft der Freunde von Valère den achten Band der Reihe "Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Kantons Wallis" heraus. Dieses Buch fasst die Erkenntnisse zusammen, die seit 1987 bei diesem außergewöhnlichen Restaurierungsprojekt erworben wurden. Die Ergebnisse „multidisziplinärer“ Forschung richten sich sowohl an Fachleute als auch an Kunst- und Geschichtsliebhaber.

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Kanton Thurgau: Unkonventionelle Museumstour am 27. November 2022

Wenn Geschichtsfan Natalie Ammann mit ihrer Gästeschar durch das Historische Museum Thurgau fegt, ist vieles anders als gewohnt: Die junge Thurgauerin ist keine Expertin, sondern eine leidenschaftliche Storytellerin. Ihr Wissen ist nicht studiert, aber es fasziniert. Und an eingeschlafene Füsse ist gar nicht erst zu denken, denn der wilde Ritt durch die Ausstellungsräume lässt das Blut zirkulieren wie bei einem Marathon. Am Sonntag, 27. November 2022 fragt sie „What the Frauenfeld?“ und nimmt Interessierte mit auf eine Schlosstour der anderen Art.

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Erster bronzezeitlicher Fund im Kanton Appenzell Ausserrhoden

Im September wurde im Ausserrhoder Hinterland zum ersten Mal überhaupt ein bronzezeitlicher Fund gemacht. An Stelle von Gold hat ein Goldwäscher eine kleine metallene Pfeilspitze gefunden, die sich nach ersten Abklärungen als bronzezeitlich bestätigt hat. Ende September wurde der Meldestelle Archäologie in Herisau, die zum Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden gehört, der Fund einer aus Metall hergestellten Pfeilspitze gemeldet.

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