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Vom Marktstand zum Onlineshop: Eine Reise durch 170 Jahre Konsumkultur

Ob auf Märkten, an der Haustür, im Warenhaus oder online: Wo und wie wir einkaufen, hat sich in den letzten 170 Jahren stark verändert. Und auch was und wie wir konsumieren, wandelt sich ständig. Davon zeugen unterschiedlichste Fotografien ebenso wie grafische Erzeugnisse vom Plakat bis zur Einkaufstasche. Die Ausstellung im Landesmuseum Zürich zeigt eine vielschichtige und abwechslungsreiche Bildwelt mitten aus dem Alltag.

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Kreislaufwirtschaft im Wandel der Zeit: Von der Steinzeit bis zur Moderne

Nach erfolgreicher Präsentation im Landesmuseum Zürich zeigt nun das Forum Schweizer Geschichte Schwyz eine faszinierende Ausstellung über die Methoden der Kreislaufwirtschaft − von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Obwohl der Begriff relativ jung ist, gibt es die Kreislaufwirtschaft schon seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Auch unsere Vorfahren haben Abfall produziert und die Umwelt verschmutzt. Vor der heutigen Wegwerf- und Konsumgesellschaft bestimmten aber Mangel und Knappheit, wie mit Gegenständen und Ressourcen umgegangen wurde. Wo immer möglich, wurde recycelt, repariert, umgearbeitet oder weiterverwendet.

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500 Jahre Fraumünster: Katharina von Zimmerns Beitrag zur Reformation

Vor 500 Jahren übergab Äbtissin Katharina von Zimmern das Fraumünster samt allen Privilegien und Rechtstiteln, Pfandschaften, alten Hoheits- und Besitzrechten der Abtei an den Rat der Stadt Zürich. Sie gab der Reformation damit einen entscheidenden Schub. Die Reformation ohne Bürgerkrieg wurde möglich. Im Jubiläumsjahr 2024 wurde das Leben und die Tat von Katharina von Zimmern gewürdigt; die Geschichte der Stadt wurde aus einer neuen Perspektive erkundet. Das Fraumünster und die Stadt Zürich begehen den 500. Jahrestag der Abteiübergabe am nächsten Sonntag, 8. Dezember, mit einer Kanzelrede von Stadtpräsidentin Corine Mauch und Frauenstimmen aus fünf Jahrhunderten.

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Museum Luzern startet mit neuem Konzept und Leitung

Neues Konzept, neue Kooperationspartner und neue Leitung: Mit dem Markendach „Museum Luzern“ stellt sich das Museum an der Reuss in der Stadt Luzern neu auf. Unter dem neuen Dach versammeln sich künftig neun Partner und Originalschauplätze im ganzen Kanton. Das Museum Luzern lädt künftig zu einer faszinierenden Zeitreise durch 85’000 Jahre Kantonsgeschichte ein – von der Eiszeit über die römische Besiedlung und das Mittelalter bis ins Jetzt. Ab dem 1. Dezember 2024 übernimmt Dr. Tanja Warring als neue Museumsdirektorin die Leitung des Museums. Als erstes grosses Projekt würdigt das Museum Luzern im Jahr 2025 das 222-jährige Jubiläum des Kantons.

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Ausgezeichnete Geschichte: Historische Hotels und Restaurants des Jahres 2025

Das "Hotel Restaurant Kreuz" in Herzogenbuchsee (BE) existiert bereits seit 1787 und erhält nun für seine Ursprünglichkeit die Auszeichnung "Historisches Hotel des Jahres 2025". Zum "Historischen Restaurant des Jahres 2025" gekürt wird das Restaurant Baratella in St. Gallen (SG). Die beiden Auszeichnungen wurden am Montag, den 18. November 2024, durch Mitglieder der ICOMOS-Jury überreicht.

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25 Jahre Vereinatunnel: Erfolgsgeschichte für Verkehr und Sicherheit

Seit Eröffnung des Vereinatunnels der Rhätischen Bahn (RhB) am 19. November 1999 hat sich die Vereinalinie zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Stetig steigende Frequenzen beim Autoverlad sowie die gute Auslastung der Reisezüge unterstreichen die Beliebtheit der wintersicheren Verbindung vom Prättigau ins Unterengadin, von welcher auch der Güterverkehr profitiert. In den 25 Jahren seines Bestehens wurden beim Vereinatunnel zahlreiche Investitionen in die Sicherheit, die Infrastruktur und das Rollmaterial getätigt. Und auch in Zukunft stehen weitere Verbesserungen an.

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Historischer Mattensteg kehrt zurück – Neue Verbindung für Fussgänger und Velofahrer

Die Platzspitzanlage erhält ein Stück Geschichte zurück: Wenn das Wetter mitspielt, wird der denkmalgeschützte Mattensteg in der Nacht vom 16. auf den 17. November wieder an die Sihl zurückgebracht. Die Brücke ist seit 1880 eine wichtige Fuss- und Veloverbindung. Sie wird im Zuge der Erneuerung des Platzspitzwehrs versetzt. Nachdem der Steg zur Sanierung abgebaut wurde, kehrt er nun etwa 80 Meter weiter flussaufwärts als neuer Zugang zum Park zurück.

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Hölloch im Muotathal: Besucherzentrum stärkt Denkmalpflege und Tourismus

Mit seinen rund 210 Kilometer langen Gängen ist das Hölloch im Kanton Schwyz das längste unterirdische Höhlensystem Europas. Dementsprechend beliebt ist es bei Besucherinnen und Besuchern. Den Eingang zur Höhle zierte 120 Jahre lang bloss ein kleines Wärterhaus. Neu steht an seiner Stelle ein Besucherzentrum, das am 24. November offiziell eröffnet wird. Die Schweizer Berghilfe unterstützte das Projekt mit 150 000 Franken.

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Römische Inschriften – Publikation und Ausstellung im Vindonissa Museum

Römische Steininschriften gehören zu den wichtigsten Quellen für die Rekonstruktion der Geschichte von Vindonissa. Erstmals sind nun alle bekannten Steininschriften in einer neuen Publikation vorgelegt. Einige Grabsteine sind zudem Thema der diesjährigen Ausstellung in der Vitrine Aktuell der Kantonsarchäologie. Die Vernissage von Buch und Vitrine findet am 21. November im Vindonissa Museum statt. Sie nennen Namen von Kaisern, Legionskommandanten und Menschen, die vor 2000 Jahren in Vindonissa gelebt haben: Römische Steininschriften sind sprechende Steine. Ihnen ist die neuste Publikation der Kantonsarchäologie in der Reihe "Veröffentlichungen der Gesellschaft Pro Vindonissa" gewidmet. In einer kleinen Ausstellung in der Vitrine Aktuell werden fünf dieser Steine gezeigt; so lernen wir fünf Soldaten aus Vindonissa mit Namen kennen.

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Das 700-jährige Ritterschwert von Sirnach: Vortrag im Historischen Museum Thurgau

Originale Ritterschwerter, die im Boden gefunden werden, sind seltene Objekte. Das rund 700-jährige Schwert aus Sirnach-Büfelden gehört nur schon deshalb zu den Attraktionen des Historischen Museums Thurgau. Am Museumshäppli vom Donnerstag, 31. Oktober 2024, beleuchtet der Kantonsarchäologe Dr. Hansjörg Brem, dieses einzigartige Fundstück aus dem Mittelalter.

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70 Jahre Kantonsarchäologie Luzern: Geschichte und Zukunft der Archäologie

1954 wurde die Kantonsarchäologie Luzern aus der Taufe gehoben – als zweite in der Deutschschweiz nach dem Kanton Aargau. 70 Jahre sind aus archäologischer Sicht zwar eine Kleinigkeit, aus Sicht einer kantonalen Institution aber ein Jubiläum wert. Aus diesem Grund lädt die Kantonsarchäologie am Sonntag, 10. November 2024 zum Tag der offenen Tür ein und zeigt unter anderem, wie die tägliche Arbeit im Umgang mit dem Kulturgut in unserem Boden aussieht.

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Archäologische Schätze aus der Eisenzeit: Funde aus Orpund werden in Biel gezeigt

Bei Rettungsgrabungen in Orpund hat der Archäologische Dienst des Kantons Bern am Ufer des Orpundbaches eine Schutthalde des mittleren 8. Jahrhunderts v. Chr. untersucht. Die überregional bedeutenden Grabungsergebnisse sind nun in einem Buch zusammengetragen. Es wird am 30. Oktober 2024 im Neuen Museum Biel der Öffentlichkeit präsentiert.

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Zeitreise ins Luzerner Hinterland: Fotoschätze von Franz Vogel

Das Staatsarchiv Luzern zeigt Fotografien aus dem Nachlass von Franz Vogel-Erni. Der gebürtige Menzberger fotografierte ab den 1930er-Jahren über ein halbes Jahrhundert lang das Leben der Menschen zwischen Entlebuch und dem Willisauer Napfgebiet. Nun werden die Bilder erstmals öffentlich ausgestellt. Anlässlich des UNESCO-Welttages des audiovisuellen Erbes präsentiert das Staatsarchiv Luzern Bilder aus dem Nachlass von Franz Vogel-Erni (1916-1993). Dieser erwarb im Alter von 20 Jahren seine erste Kamera und fotografierte bis 1992.

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Archäologische Rettungsgrabung in Kaiseraugst: Öffentliche Führung

In der "Schürmatt" in Kaiseraugst führt die Kantonsarchäologie seit Anfang Mai im Vorfeld eines Bauprojekts eine Rettungsgrabung durch. Dabei dokumentiert das Grabungsteam römische Überreste der ehemaligen Koloniestadt Augusta Raurica. Am Mittwoch, 30. Oktober 2024, findet eine öffentliche Führung statt. Das Bauareal in der "Schürmatt" liegt inmitten der Unterstadt der römischen Koloniestadt Augusta Raurica und der Vorstadt des spätantiken Kastells Kaiseraugst. Das Grabungsteam der Kantonsarchäologie legt die römischen Strukturen und Befunde frei und dokumentiert diese, bevor sie dem Neubauprojekt weichen müssen.

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Kanton Thurgau: Neuausrichtung der Denkmalpflege im Fokus

Als Teil der umfassenden Neuausrichtung der Denkmalpflege soll das Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Natur und der Heimat einer Totalrevision unterzogen werden. Dazu hat der Regierungsrat des Kantons Thurgau seine Vorschläge in eine externe Vernehmlassung gegeben. Das Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Natur und der Heimat (TG NHG) regelt drei Bereiche: Denkmalpflege und Ortsbildpflege, Archäologie sowie Natur und Landschaft. Die vorliegende Totalrevision ist zentral für die Neuausrichtung der Denkmalpflege im Kanton Thurgau.

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Schloss Frauenfeld: Entdecken Sie die Geheimnisse einer 800-jährigen Burg

800 Jahre alt und noch kein bisschen müde – Schloss Frauenfeld ist ein Monument der Extraklasse. Gemeinsam mit Bauforscher Heinz Pantli schulen Besucherinnen und Besucher an der öffentlichen Führung vom Sonntag, 22. September 2024, ihren Blick und rekonstruieren Stein für Stein wie die Burg um 1230 entstanden ist. Bewusst hinschauen – so lautet das Credo der Tour zum Bau der Burg zu Frauenfeld. Bereits im Aussenbereich sorgt Heinz Pantli für die ersten Augenöffner. Welcher Teil der mächtigen Wehranlage wurde zuerst errichtet? Was verrät die Grösse der Burg über deren Sinn und Zweck? Welche Materialien wurden verbaut und wie veränderte sich der Herrschaftssitz im Verlaufe der Jahrhunderte?

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