Am 13. und 14. September lädt die Denkmalpflege Nidwalden zur Spurensuche in der Baukultur – mit spannenden Führungen und Geschichten.
Die Europäischen Tage des Denkmals 2025 stehen unter dem Motto "Architekturgeschichten". In Nidwalden beleuchtet das Programm nicht nur die historischen Gebäude, sondern auch die Menschen und ihre Schicksale, die damit verbunden sind.
Der Denkmalschutz bewahrt kulturelle Identität. Gleichzeitig verlangt die Nutzung historischer Bauten nach Anpassungen an moderne Anforderungen.
Die Schweiz verfügt über eine reiche Kulturlandschaft mit historischen Gebäuden, Brücken, Burgen und Gärten. Der Erhalt dieses Erbes ist zentral für Identität und Geschichte, doch er steht im Spannungsfeld zwischen Bewahrung, wirtschaftlicher Nutzung und gesellschaftlichen Veränderungen.
Ein seltenes Ereignis der Bau- und Denkmalgeschichte: Die ikonische Kiruna-Kirche wurde im August 2025 in einem Stück versetzt. Möglich machte dies eine Symbiose aus Schwerlasttechnik und denkmalpflegerischer Sorgfalt.
Die hölzerne Kirche, seit 1912 ein Wahrzeichen Nordschwedens, wurde behutsam über 5 Kilometer transportiert. Die niederländische Spezialfirma Mammoet realisierte die Bewegung, unterstützt von Denkmalpflegern, Ingenieuren und Restauratoren.
Die diesjährigen Denkmaltage finden am 13. und 14. September statt. Sie stehen unter dem Motto „Architekturgeschichten“ und drehen sich um die Frage, wie das baukulturelle Erbe mit der Zukunft verbunden werden kann. Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug setzt in diesem Jahr einen lokalen Schwerpunkt in Unterägeri und lädt, zusammen mit der Gemeinde, die Bevölkerung zum Eröffnungsanlass ein.
Baudenkmäler sind ein Teil unserer Geschichte und Kultur. Sie sind Zeugen der Vergangenheit und prägen unseren Lebensraum in der Gegenwart. Sie sind und erzählen Geschichte. Die diesjährigen Denkmaltage stehen unter dem Motto „Architekturgeschichten“. An verschiedenen Veranstaltungen werden schweizweit Baudenkmäler zum Sprechen gebracht, ihre Geschichten erzählt und ihre Gegenwart erklärt. „Baudenkmäler leisten einen wichtigen Beitrag zur heutigen Baukultur“, führt Karin Artho, Leiterin des Amts für Denkmalpflege und Archäologie, aus, „sie geben unseren Dörfern und Städten ihr unverkennbares Gesicht“.
Zum Jubiläum „50 Jahre Denkmalschutzjahr 1975“ rücken die Europäischen Tage des Denkmals 2025 das Erzählen von Baugeschichte in den Fokus. Unter dem Motto „Architekturgeschichten“ öffnet die Stadt Zürich ihre baukulturellen Schatzkammern.
Denkmalpflege und Stadtarchäologie laden Interessierte ein, die vielfältigen Erzählungen hinter historischen Gebäuden, Restaurierungen und archäologischen Funden neu zu entdecken. Den Auftakt bildet ein besonderer Eröffnungsabend im historischen Radiostudio Brunnenhof.
Viele denkmalgeschützte Gebäude drohen zu verfallen – nicht aus Mangel an Bedeutung, sondern aus Mangel an Nutzung. Die Lösung heisst: Umnutzung mit Respekt vor der Geschichte.
Ob Industriehallen, Bauernhäuser oder Patrizierbauten – alte Architektur lebt, wenn sie neue Aufgaben bekommt. Doch das gelingt nur mit Feingefühl, Handwerk und einem langen Atem.
Im Rahmen der Europäischen Tage der Archäologie lädt die Archäologie Liechtenstein zu einer Fachveranstaltung mit Einblicken in ihre Werkstätten ein. Ein schwerer Wasserschaden im Jahr 1985, gefolgt von einem Brand wenige Jahre später, markierte in Liechtenstein nicht nur zwei dramatische Schadensereignisse, sondern auch den Ausgangspunkt für eine systematische Auseinandersetzung mit dem Schutz archäologischen Kulturguts.
Diese einschneidenden Vorfälle führten zur Gründung der Fachstelle Archäologie – und wurden zum Impuls für den Aufbau eines langfristigen Kulturgüterschutzes im Land.
Das Basler Münster beherbergt eine Vielzahl von Skulpturen und Bauteilen aus Sandstein, deren Details oft schwer zugänglich oder kaum beleuchtet sind. Die neue Ausstellung im Museum Kleines Klingental ermöglicht es, diese faszinierenden Objekte hautnah zu erleben.
Seit 1986 fertigt die Stiftung Basler Münsterbauhütte regelmässig Gipsabgüsse an, die nicht nur als Vorlage für Restaurierungen dienen, sondern auch den Zustand der Originale dokumentieren.
Christian Messerli erhält für sein langjähriges Engagement den diesjährigen Denkmalpflegepreis des Kantons Bern. Er hat das historische Wellauerhaus in Wimmis und die dazugehörige Scheune mit Ofen restauriert.
Der Spezialpreis 2025 geht an die Gemeinde Lauperswil und verschiedene Fachpersonen für die Erhaltung der Neumühlebrücke.
Am 25. April 2025 wird in der Kirche von Amsoldingen ein neuer Ausstellungsraum eröffnet. Im Zentrum stehen frühmittelalterliche Skulpturen und ein römischer Grabaltar.
Ein Rundgang mit Informationstafeln ausserhalb der Kirche und eine neue Broschüre ergänzen die Ausstellung. Diese entstand in enger Zusammenarbeit zwischen dem Archäologischem Dienst des Kantons Bern und der Reformierten Kirchgemeinde.
Die Kunsthistorikerin Sabine Sommerer tritt am 1. Juni 2025 die Stelle als Kantonale Denkmalpflegerin an.
Sie folgt auf Brigitte Frei-Heitz, die in Pension geht.
Unter dem Motto "Drei Bünde fürs Leben" wurde im Jahr 2024 gemeinsam an die Gründung des ersten eigenständigen Staatswesens erinnert und mit einer Vielzahl an Veranstaltungen und Projekten gemeinsam gefeiert.
Die Regierung hat den Schlussbericht zu den Feierlichkeiten zur Kenntnis genommen. Die im Jubiläumskonzept festgelegten Ziele wurden erreicht und der finanzielle Rahmen von zwei Millionen Franken eingehalten.
Die historische Flotte der Rigi Bahnen ist am Pfingstsonntag zum 150-Jahre-Jubiläum der Arth-Rigi-Bahn vereint auf Parallelfahrten zwischen Rigi Staffel und Rigi Kulm unterwegs. Die sehr selten stattfindende Fahrzeugparade ist ein Spektakel für Bahnfans.
Begleitet wird die Parade vom Vorbeiflug historischer Flugzeuge, welche Rigi Kulm umkreisen und so die einmalige Möglichkeit bieten, historische Fahrzeuge auf Schiene und in der Luft gleichzeitig zu erleben. Kombinieren lässt sich das Erlebnis mit einer Anreise im historischen Trans-Europ-Express nach Arth-Goldau.
Die Zürcher Künstlerin Shirana Shahbazi wird das Grossmünster im Rahmen eines Kunst-und-Bau-Projekts des Kantons Zürich mit einer zeitgenössischen künstlerischen Intervention ergänzen.
Das Zürcher Wahrzeichen wird derzeit umfassend instand gesetzt.
In den kommenden Monaten wird in Luzern ein altes Industriedenkmal restauriert – die Eisenbahnbrücke in der Fluhmühle. Das Stadtarchiv Luzern präsentiert in einer neuen Bildergalerie das historische Ereignis des Neubaus der Eisenbahnbrücke vor über 100 Jahren.
Die Eisenbahnbrücke über die Reuss ist eine der wenigen noch erhalten gebliebenen Halbparabelfachwerk-Brücken in der Schweiz und wurde bereits in der Vergangenheit mehrfach aufgefrischt. Nun soll sie mit einer Totalerneuerung des Korrosionsschutzes und weiteren kleinen Instandsetzungen für die kommenden fünfzig Jahre Eisenbahnbetrieb ertüchtigt werden.
Das Projekt „Heimspiel“ macht Forschung fern der grossen Zentren erlebbar machen: Wir schicken renommierte Sozial- und Geisteswissenschaftler zurück an ihren Herkunftsort.
Am 29. März tritt Adrian Leemann in Zofingen auf und gibt einen persönlichen und unterhaltsamen Einblick in seine Forschung: Wie hat sich das Schweizerdeutsche in den letzten Jahrzehnten verändert? Wie erforscht man Dialekte? Und was macht die Mundart von Zofingen aus?
Anlässlich des 100. Jubiläums der Sammlung Hermann Fischer-Sigwart führt der Vegetationsökologe und Umweltingenieur Manuel Babbi am 26. März 2025 um 19 Uhr durch die naturhistorische Abteilung des Museums Zofingen.
Der Sammlungsbetreuer erzählt Wissenswertes rund um die naturhistorischen Sammlungen mit einem speziellen Fokus auf Nasspräparate.
Die Ausstellung „Vergangenheit im Vorgarten“ eröffnet am 28. Februar 2025 im Forum Schlossplatz in Aarau. Ursprünglich zur Landesverteidigung errichtet, prägen Panzerhindernisse bis heute die Schweizer Landschaft. Besucher können neue Perspektiven auf deren historische, ökologische und kulturelle Aspekte gewinnen. Künstlerische Positionen ergänzen die Thematik um eine weitere Ebene.
Aufgrund ihrer der Schokolade nicht unähnlichen Form werden sie umgangssprachlich „Toblerone“ genannt: Panzersperren sind zahlreich in der Schweizer Landschaft zu finden. Unter der offiziellen Bezeichnung „Geländepanzerhindernisse“ wurden diese Sperrriegel hauptsächlich während des Zweiten Weltkrieges als Verteidigungsanlagen gegen einen möglichen Angriff aus Deutschland errichtet. Seit den 1990er Jahren haben sie militärisch gesehen allerdings keine Bedeutung mehr und werden grösstenteils zivil genutzt.