Denkmalpflege

Klimaanpassung im Denkmal – Strategien gegen Überhitzung und Starkregen

Der Klimawandel stellt die Denkmalpflege vor neue Herausforderungen. Historische Gebäude wurden in einer Zeit errichtet, in der heutige Extremwetterlagen nicht vorhersehbar waren. Hitzewellen, Starkregen und neue Schädlinge gefährden zunehmend Bausubstanz, Funktionalität und Nutzbarkeit geschützter Objekte. Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr zur klimaresilienten Gestaltung historischer Gebäude.

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Barocke Entdeckung in Le Landeron: Verborgene Malereien der Skapulierkapelle

In der Skapulierkapelle auf dem Friedhof von Bévières in Le Landeron kommen derzeit barocke Wand- und Gewölbemalereien aus dem Jahr 1683 ans Licht. Was Restauratoren dabei freilegten, überrascht nicht nur durch den hervorragenden Erhaltungszustand, sondern auch durch ikonografische Details, die bislang völlig unbekannt waren.

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Wie ein Wasserschaden den Kulturgüterschutz in Liechtenstein veränderte

Im Rahmen der Europäischen Tage der Archäologie lädt die Archäologie Liechtenstein zu einer Fachveranstaltung mit Einblicken in ihre Werkstätten ein. Ein schwerer Wasserschaden im Jahr 1985, gefolgt von einem Brand wenige Jahre später, markierte in Liechtenstein nicht nur zwei dramatische Schadensereignisse, sondern auch den Ausgangspunkt für eine systematische Auseinandersetzung mit dem Schutz archäologischen Kulturguts. Diese einschneidenden Vorfälle führten zur Gründung der Fachstelle Archäologie – und wurden zum Impuls für den Aufbau eines langfristigen Kulturgüterschutzes im Land.

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Liebe zum Detail – Gipsabgüsse vom Basler Münster im Museum Kleines Klingental

Das Basler Münster beherbergt eine Vielzahl von Skulpturen und Bauteilen aus Sandstein, deren Details oft schwer zugänglich oder kaum beleuchtet sind. Die neue Ausstellung im Museum Kleines Klingental ermöglicht es, diese faszinierenden Objekte hautnah zu erleben. Seit 1986 fertigt die Stiftung Basler Münsterbauhütte regelmässig Gipsabgüsse an, die nicht nur als Vorlage für Restaurierungen dienen, sondern auch den Zustand der Originale dokumentieren.

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Kannenfeldpark Basel: Ein Denkmal der Gartenkultur im Wandel der Zeit

Der Kannenfeldpark im Westen von Basel gehört heute zu den bedeutendsten historischen Parkanlagen der Schweiz. Was als Friedhof im 19. Jahrhundert entstand, wurde ab den 1950er-Jahren unter Stadtgärtner Richard Arioli zu einem lebendigen Stadtpark umgestaltet – mit beeindruckender Behutsamkeit und grossem Respekt vor der ursprünglichen Struktur. Der Park ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie historische Grünräume nicht nur erhalten, sondern an die komplexen Anforderungen moderner Stadtquartiere angepasst werden können.

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Römisches Bauwerk im Äbnetwald – letzte Gelegenheit zur Besichtigung am 24. Mai 2025

2023 wurden bei den Rettungsgrabungen im Kiesabbaugebiet Äbnetwald bei Cham-Oberwil überraschend die Überreste eines grossen römischen Gebäudes entdeckt. Die Fachleute des Amts für Denkmalpflege und Archäologie legten in den vergangenen zwei Jahren rund 530 m² des grossen Bauwerks frei. Das Gebäude wird diesen Mai zum letzten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich sein: Am Samstag, 24. Mai 2025 lädt das Amt die Bevölkerung im Rahmen des Tags der offenen Türen der Risi AG zum Besuch der Ausgrabungsstätte ein.

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Materialgerecht sanieren: Von Naturstein über Stuck bis zu historischen Fenstern

Die Sanierung alter Gebäude ist eine besondere Herausforderung: Schäden sollen behoben werden, gleichzeitig sollen das historische Erscheinungsbild und die ursprünglichen Materialien bewahrt werden. Materialgerechtes Sanieren bedeutet, mit den richtigen Methoden und dem passenden Fachwissen in die Substanz einzugreifen. Dabei ist jedes Material einzigartig in seiner Zusammensetzung, seiner Geschichte und seinem Alterungsverhalten. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die wichtigsten Baustoffe historischer Bauten und die fachgerechte Sanierung.

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Renaissancehaus in Corcelles enthüllt verborgene Stuckdecken, Fresken und Graffiti

In Corcelles haben Renovierungsarbeiten in der Grand'Rue 31 verborgene Schätze freigelegt. Dieses Gebäude, das aufgrund seiner aussergewöhnlichen Renaissancefassade seit langem unter Denkmalschutz steht, beherbergt Stuckdecken und Malereien, die die Innenräume im 16. und 17. Jahrhundert schmückten.

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Baustoffe in der Denkmalpflege: Kalk, Lehm & Holz

Die Denkmalpflege soll die historische Identität von Bauwerken erhalten. Dabei spielt die Wahl der Baustoffe eine zentrale Rolle. Wer ein altes Gebäude instand setzt, ohne auf die richtigen Materialien zu achten, riskiert den Verlust wichtiger baugeschichtlicher Zeugnisse. Gerade traditionelle Baustoffe wie Kalk, Lehm und Holz sind in der Schweiz tief verwurzelt und bilden das Fundament vieler denkmalgeschützter Bauten. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr zu den Eigenschaften, Anwendungen und Vorteile dieser Materialien.

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Denkmalpflegepreis 2025: Auszeichnung für das Wellauerhaus und Neumühlebrücke

Christian Messerli erhält für sein langjähriges Engagement den diesjährigen Denkmalpflegepreis des Kantons Bern. Er hat das historische Wellauerhaus in Wimmis und die dazugehörige Scheune mit Ofen restauriert. Der Spezialpreis 2025 geht an die Gemeinde Lauperswil und verschiedene Fachpersonen für die Erhaltung der Neumühlebrücke.

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Amsoldingen BE: 1200 Jahre Geschichte – Ausstellungsraum in der romanischen Kirche

Am 25. April 2025 wird in der Kirche von Amsoldingen ein neuer Ausstellungsraum eröffnet. Im Zentrum stehen frühmittelalterliche Skulpturen und ein römischer Grabaltar. Ein Rundgang mit Informationstafeln ausserhalb der Kirche und eine neue Broschüre ergänzen die Ausstellung. Diese entstand in enger Zusammenarbeit zwischen dem Archäologischem Dienst des Kantons Bern und der Reformierten Kirchgemeinde.

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500 Jahre Drei Bünde – Graubünden feiert ein lebendiges Erbe der Freiheit

Unter dem Motto "Drei Bünde fürs Leben" wurde im Jahr 2024 gemeinsam an die Gründung des ersten eigenständigen Staatswesens erinnert und mit einer Vielzahl an Veranstaltungen und Projekten gemeinsam gefeiert. Die Regierung hat den Schlussbericht zu den Feierlichkeiten zur Kenntnis genommen. Die im Jubiläumskonzept festgelegten Ziele wurden erreicht und der finanzielle Rahmen von zwei Millionen Franken eingehalten.

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Alte Fenster, neue Technik: Energetische Sanierung im Denkmal

Wer in einem denkmalgeschützten Gebäude lebt oder arbeitet, kennt die Herausforderung: Die Bausubstanz soll so originalgetreu wie möglich erhalten bleiben, gleichzeitig steigen die Anforderungen an den Wohnkomfort und die Energieeffizienz. Besonders alte Fenster gelten oft als Schwachstellen, da sie Zugluft und hohe Wärmeverluste verursachen können. Doch was tun? Ersatz ist meist keine Option – zu wertvoll sind die historischen Fenster für das Gesamtbild des Gebäudes. Mit modernen Techniken lassen sich alte Fenster so sanieren, dass sie energetisch auf dem neuesten Stand sind, ohne den Charakter des Gebäudes zu gefährden.

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Kaiseraugst: Erste volldigitale Grabung bringt Neues aus der römischen Unterstadt ans Licht

Im Vorfeld einer grossen Überbauung führte die Kantonsarchäologie Aargau von Anfang Mai 2024 bis Ende März 2025 eine Rettungsgrabung durch. Diese hat die Kenntnisse über die Unterstadt des antiken Augusta Raurica erheblich erweitert. Die Untersuchung war die erste rein digital dokumentierte Ausgrabung der Kantonsarchäologie.

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150 Jahre Arth-Rigi-Bahn: Jubiläum mit Bahn- und Flugzeugparade auf der Rigi

Die historische Flotte der Rigi Bahnen ist am Pfingstsonntag zum 150-Jahre-Jubiläum der Arth-Rigi-Bahn vereint auf Parallelfahrten zwischen Rigi Staffel und Rigi Kulm unterwegs. Die sehr selten stattfindende Fahrzeugparade ist ein Spektakel für Bahnfans. Begleitet wird die Parade vom Vorbeiflug historischer Flugzeuge, welche Rigi Kulm umkreisen und so die einmalige Möglichkeit bieten, historische Fahrzeuge auf Schiene und in der Luft gleichzeitig zu erleben. Kombinieren lässt sich das Erlebnis mit einer Anreise im historischen Trans-Europ-Express nach Arth-Goldau.

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