05 Mai 2014

Das Grossmünster in Zürich - von einer Legende zum Wahrzeichen (Teil 1)

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Das Grossmünster in Zürich war bis zum Beginn der Reformation eine katholische Pfarrkirche und gehörte zu einem weltlichen Chorherrenstift. Ihre Schutzpatrone sind die Heiligen Felix und Regula sowie der Heilige Exuperantius. Mit ihren charakteristischen und markanten Zwillingstürmen gehört sie zu den Wahrzeichen der Stadt. Ursprünglich hiess sie einfach nur Zürcher Kirche. Der Name Grossmünster taucht erstmals im Jahr 1322 auf - wahrscheinlich, um sie sprachlich vom kleineren Fraumünster abzugrenzen. Das Grossmünster hat eine interessante Gründungslegende, die schriftlich zum ersten Mal im 8. Jahrhundert nachgewiesen ist. Felix und Regula waren Mitglieder der sogenannten Thebäischen Legion, einem Teil der römischen Armee. Die Legion trat im 3. Jahrhundert angeblich geschlossen zum Christentum über und wurde - weil sie sich weigerte, gegen "christliche Brüder" zu kämpfen - komplett hingerichtet. Wahrscheinlich gehört aber auch diese Geschichte in den Bereich der Legenden. Von Althistorikern wird sie jedenfalls fast durchweg bestritten.

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