Archäologische Publikation beleuchtet die Ursprünge von Berns Hauptgassen

14.05.2019 |  Von  |  Denkmalpflege, News, Schauplätze  | 

Unter den Gebäuden und Gassen des Unesco-Welterbes „Altstadt Bern“ schlummern bis heute Reste der mittelalterlichen Stadt. In seiner neusten Publikation präsentiert der Archäologische Dienst des Kantons Bern eine Gesamtschau zur Zeit der Stadtgründung um 1200 und ihrer frühen Entwicklung.

Grundlage des Werks sind vor allem die Grabung anlässlich der Sanierung von Kram- und Gerechtigkeitsgasse 2004/05 sowie ein Überblick über die zahlreichen weiteren archäologischen Untersuchungen.

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Muhen AG: Archäologische Befunde – öffentliche Grabungsführungen

Derzeit gräbt ein Team der Kantonsarchäologie in Muhen. Interessierte können im Rahmen von öffentlichen Führungen am 11. April 2019 die Ausgrabung besuchen.

Seit dem 18. Februar 2019 gräbt ein Team der Kantonsarchäologie Aargau am Hirziweg in Muhen. Hier entstehen zurzeit drei Mehrfamilienhäuser. Beim Aushub für das erste Gebäude entdeckte die Kantonsarchäologie im Herbst 2018 Überreste aus der Bronze- und Eisenzeit. Nun findet eine Rettungsgrabung statt, um die archäologischen Befunde vor Beginn der Bauarbeiten des letzten Gebäudes wissenschaftlich zu untersuchen und zu dokumentieren. Am 11. April 2019 finden auf der Ausgrabungsstelle öffentliche Führungen statt.

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Zofingen AG: Pflästerungen sollen historische Badstube sichtbar machen

Bei Bauarbeiten beim Platz unterhalb des Pulverturms in Zofingen kamen 2018 die Grundmauern der ehemaligen oberen Badstube zum Vorschein.

Bis über das weitere Vorgehen bezüglich Sichtbarmachung der Funde entschieden war, wurde ein provisorischer Belag eingebaut, um den Durchgang zu ermöglichen. Nach fundierten Abklärungen und der Stellungnahme des Einwoherrats steht fest, dass der Stadtrat den Fund in pragmatischer Weise und mit vertretbarem Aufwand in Form einer Infotafel und Intarsien-Pflästerungen sichtbar machen will.

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Sensationeller Fund in Triesen: Menschlicher Schädel mit Ohrring entdeckt

Von Juni bis Oktober 2018 führte das Team der Archäologie, Amt für Kultur, an der Fürst-Johann-Strasse im Vorfeld eines privaten Bauprojekts eine Notgrabung durch. Durch die Untersuchung lassen sich weitere Puzzleteile zum bereits bekannten Wissen über die Siedlungsentwicklung im nördlichen Gemeindegebiet von Triesen hinzufügen.

Auf den Hangterrassen im Gebiet Meierhof und Galga sind in den letzten 70 Jahren durch zahlreiche archäologische Interventionen eine rege Siedlungstätigkeit von der Bronzezeit bis in die Römerzeit nachgewiesen worden.

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Zofingen (AG): Fund beim Pulverturm – provisorischer Belag ermöglicht Durchgang

Bei Bauarbeiten beim Platz unterhalb des Pulverturms in Zofingen kamen die Grundmauern der ehemaligen oberen Badstube zum Vorschein, ein archäologischer Fund von nationaler Bedeutung.

Daraufhin wurde an der Einwohnerratssitzung im Oktober 2018 eine Motion bezüglich Sichtbarmachung der archäologischen Funde eingereicht, wobei der Einwohnerrat die Motion nicht für dringlich erklärte.

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Archäologische Grabungsarbeiten in Sins: Öffentliche Führungen am 24. November

14.11.2018 |  Von  |  Denkmalpflege, Events, News, Schauplätze  | 

Bereits zu Beginn der archäologischen Untersuchungen in Sins ist ein Team der Kantonsarchäologie Aargau auf römische und bronzezeitliche Fundschichten gestossen. Interessierte können im Rahmen von öffentlichen Führungen am 24. November 2018 die Ausgrabung besuchen.

Seit dem 1. Oktober 2018 gräbt ein Team der Kantonsarchäologie Aargau im Bereich der Südwestumfahrung in Sins.

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Historisches Hotel/Restaurant des Jahres: Kartause Ittingen ausgezeichnet

12.11.2018 |  Von  |  Denkmalschutz, News, Projekte, Schauplätze  | 

Grosse Ehre für die Kartause Ittingen: Im Rahmen der Preisvergabe „Das historische Hotel/das historische Restaurant des Jahres“ wurde das Kultur- und Seminarzentrum im thurgauischen Warth mit dem „Spezialpreis 2019“ ausgezeichnet. Die Jury honoriert damit das Bestreben der Stiftung Kartause Ittingen, das historische Erbe der Klosteranlage zu wahren und den einzigartigen Ort nach denkmalpflegerischen Grundsätzen zu erhalten und zu beleben.

Die Auszeichnung wird getragen von der Landesgruppe Icomos Suisse und den Partnerorganisationen hotelleriesuisse, GastroSuisse und Schweiz Tourismus.

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Ausgrabung „Campus Biel/Bienne“: Einladung zur Besichtigung

Hinter dem Bahnhof Biel untersucht der Archäologische Dienst des Kantons Bern derzeit das bisher älteste bekannte Pfahlbaudorf am Bielersee. Am Freitag, 9. November 2018, kann die Bevölkerung die archäologische Ausgrabung „Campus Biel/Bienne“ ab 14 Uhr besichtigen.

Seit dem Frühjahr 2018 graben Mitarbeitende des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern südlich des Bahnhofs Biel, wo der neue „Campus Biel/Bienne“ der Berner Fachhochschule entsteht. Im Vorfeld der Neubauten werden in enger Zusammenarbeit mit der Baufirma die Baugrube mit einem grossen Bagger ausgehoben und parallel dazu die archäologischen Hinterlassenschaften untersucht.

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Neues Buch behandelt Kunstdenkmäler zwischen Bodensee und Bürglen

Demnächst erscheint der neunte Kunstdenkmäler‐Band zu wichtigen Gebäuden und Kunstobjekten im Kanton Thurgau. Die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK legt damit den 137. Band der Reihe „Die Kunstdenkmäler der Schweiz“ vor.

Herzstück des Buches bildet das ehemalige Frauenkloster Münsterlingen: ein kulturhistorisches Juwel erster Güte und eines der bedeutenden Barockgebäude der Region. Zu den herausragenden Profanbauten zählen die Schlösser in Berg und Bürglen.

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Zofingen (AG): Archäologische Fundstätte wird provisorisch eingedeckt

26.10.2018 |  Von  |  Denkmalpflege, News, Schauplätze  | 

Bei Bauarbeiten wurde in der Zofinger Altstadt ein Badehaus von 1545 freigelegt. Bis geprüft und entschieden ist, wie die archäologische Fundstätte beim Pulverturm erhalten werden soll, wird sie zu ihrem eigenen Schutz provisorisch eingedeckt. Die Bauarbeiten werden 2019 fortgeführt.

Die öffentliche Führung der Kantonsarchäologie durch die Fundstätte beim Pulverturm stiess auf grosses Interesse. Die archäologischen Untersuchungen vor Ort sind nun abgeschlossen. Aktuell werden die Befunde ausgewertet. Eine definitive archäologische Beurteilung des Fundes betreffend Bedeutung, Zustand etc. wird in den nächsten Wochen erwartet.

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