Projekte

Mittelalterliche Burgen: Archäologin Iris Hutter im Schloss Frauenfeld

Aus unzähligen Filmen und Büchern meinen wir das Leben auf einer mittelalterlichen Burg zu kennen. Die Vorstellungen reichen von wild-romantisch über heimelig bis zu unwirtlich und karg. Wie die Wirklichkeit damals aussah, verrät Archäologin Iris Hutter am Museumshäppli vom Donnerstag, 29. August 2024, im Schloss Frauenfeld.

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Swiss Design Collection AG übernimmt Klosterhotel St. Petersinsel ab 2025

Die Burgergemeinde Bern hat eine neue Betreiberin für das Klosterhotel auf der St. Petersinsel bestimmt. Ab 2025 übernimmt die Swiss Design Collection AG den Betrieb. Die Berner Firma, die unter der Marke "Swiss Design Hotels" bereits mehrere Betriebe im Kanton Bern führt, überzeugte mit einem innovativen Betriebskonzept. Die St. Petersinsel und das Klosterhotel sind ein beliebter Ausflugsort und weit über die Bielersee-Region hinaus bekannt. Die Burgergemeinde Bern übergibt den Betrieb an diesem attraktiven Standort ab kommendem Jahr der Swiss Design Collection AG. Das Berner Unternehmen überzeugte in einem mehrstufigen Auswahlverfahren mit seinen Ideen, die neu einen Ganzjahresbetrieb an dem historischen Standort ermöglichen sollen. Das qualitativ gute Angebot richtet sich gleichermassen an anspruchsvolle Hotelgäste wie auch an Ausflugsgäste.

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Thurgau digitalisiert 200 Jahre Gesetzestexte: Jetzt online durchsuchbar

Der Kanton Thurgau hat seine Gesetzestexte seit 1803 digitalisiert. Mehr als 200 Jahre Gesetzestexte sind jetzt online durchsuchbar. Über 12'000 verschiedene Gesetze, Verordnungen und andere Rechtserlasse hat der Kanton seit 1803 publiziert. Bisher konnten diese nur in Papierform durchsucht werden. Erst ab 2010 waren die Gesetze vollständig digital verfügbar. Im Rahmen des Impulsprogrammes Digitale Verwaltung Thurgau wurden nun die knapp 90'000 Seiten digitalisiert. Die gescannten Seiteninhalte wurden mit einer Texterkennungssoftware ausgelesen. So können sie nun im Volltext durchsucht werden.

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"Im Dialog mit Benin": Ausstellung beleuchtet Kulturerbe und Restitution

Die Ausstellung "Im Dialog mit Benin" zeigt Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Kulturerbes aus dem Königtum Benin im heutigen Nigeria. Sie wurde in enger Zusammenarbeit mit Vertretern aus Nigeria und der Diaspora erarbeitet. Erstmals wird die Kunstgeschichte Benins historisch und kulturvergleichend eingeordnet sowie die Bedeutung der Werke für Benin herausgearbeitet. Gleichzeitig thematisiert die Ausstellung die Plünderung der Objekte durch die britische Kolonialmacht, den Verkauf des Raubgutes über den internationalen Kunstmarkt und stellt die Frage nach Restitution.

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Historische Inschriftentafeln am neuen Standort bei Alter Kantonsschule Zürich

Vier Tonnen Stein als Denkmal: Die Inschriftentafeln der abgebrochenen Turnhalle beim Heimplatz haben am Fusse der alten Kantonsschule Zürich ein neues Zuhause gefunden. Vielen Zürchern dürften die zwei Turnhallen an der Kantonsschulstrasse 4 und 8 (1880, 1902) noch ein Begriff sein: Über 110 Jahre prägten diese Baudenkmäler den Heimplatz, bis sie 2015 der Kunsthauserweiterung weichen mussten. Übrig blieben zwei Steintafeln vom älteren Turnhallenbau, der 1880 nach Entwürfen des Architekten Otto Weber entstanden war. Ausgerichtet auf den Heimplatz, sprachen ihre goldenen Inschriften zu den Besuchern und Passanten am Kunsthaus.

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Historisches Baderhaus in Neunkirch: Ein mittelalterliches Juwel

Neunkirch, eine der ältesten Planstädte der Schweiz, beeindruckt durch ihre gut erhaltene mittelalterliche Stadtstruktur. Die Stadtmauer, erstmals 1296 urkundlich erwähnt, bildet das Fundament vieler Gebäude, darunter das historische Baderhaus. Diese alte Badstube, deren Geschichte bis 1478 zurückreicht, wurde bis Ende des 19. Jahrhunderts als Bader- und Schererhaus genutzt. Der Bader, im Mittelalter als "Arzt des einfachen Volkes“ bekannt, bot eine Vielzahl von Dienstleistungen an, von der Versorgung kleinerer Wunden, dem Richten von Knochenbrüchen, dem Schröpfen und dem Aderlass bis hin zur Körperpflege, die in einer Zeit ohne Badezimmer von grosser hygienischer Bedeutung war.

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Burgruine Heitnau: Dokumentarfilm und Infotafel lassen Geschichte neu aufleben

Versteckt im dichten Wald und auf einem Hügel thront die geheimnisvolle Burgruine Heitnau, die einst der stolze Sitz der Herren von Heitnau war. Dank einer innovativen Initiative des Amtes für Archäologie Thurgau erwacht die Geschichte dieser Burgruine jetzt zu neuem Leben. In der zweiten Jahreshälfte 2023 nahm ein ambitioniertes Projekt Gestalt an: Das Amt für Archäologie, vertreten durch Miriam Derungs und Gregor Bächi von Magic Motions Filmproduktionen schlossen sich zusammen, um den Dokumentarfilm "Burg Heitnau. Von Schuld und Sühne" zu realisieren. Diese filmische Erkundung bringt die wenig bekannte Geschichte der Burgruine ans Licht.

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Ostschweizer Filmprojekt "Die stillen Helden vom Säntis" vor Premiere

Das lupenreine Ostschweizer Filmprojekt DIE STILLEN HELDEN VOM SÄNTIS biegt auf die Zielgerade ein. Erfreulicherweise konnten die Dreharbeiten nach Plan abgeschlossen und bereits mit der Postproduktion gestartet werden. Jetzt ist die Filmmusik das grosse Thema. Die Premiere findet wie geplant Ende November statt. Die Verhandlungen mit dem Schweizer Fernsehen konnten erfolgreich abgeschlossen werden. DIE STILLEN HELDEN VOM SÄNTIS werden, nachdem der Film in den Kinos gelaufen ist, auch im Fernsehen gezeigt. Damit kann der Film allein im Fernsehen Zuschauer im sechsstelligen Bereich erreichen. Die Zusammenarbeit mit SRF freut den Initianten Victor Rohner ganz speziell. Er arbeitete während über 20 Jahren als TV-Kommentator bei SRF. Die Zusammenarbeit mit SRF bedeutet für den Film und für alle daran Beteiligten eine grosse Aufwertung.

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Das Breitenhaus im Kanton Nidwalden soll für die Zukunft fit gemacht werden

Beim Breitenhaus in Stans stehen Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten an. Das Gebäude, in welchem die kantonale Baudirektion beheimatet ist, wird hindernisfrei erschlossen, erdbebenertüchtigt und hinsichtlich Statik, Brandschutz, Arbeitssicherheit und Wärmedämmung verbessert. In diesem Schritt sollen auch neue Arbeitsflächen für den künftigen Bedarf entstehen. Es wird mit Kosten von 2.88 Millionen Franken gerechnet. Das historische Breitenhaus in Stans stammt aus dem 18. Jahrhundert. Ende der 1960er-Jahre wurde es vom Kanton Nidwalden erworben und vollständig erneuert. Seither wird es für die kantonale Verwaltung genutzt, aktuell bietet es der Baudirektion 18 Büroräume und zwei Besprechungszimmer.

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Im Stollen der 2. Gotthardstrassenröhre wurden sehr schöne Kristalle geborgen

Der Berg gibt die ersten Schätze frei: Im Stollen für die 2. Gotthardstrassenröhre wurden rund 300 Meter vom Portal entfernt phänomenale Kristalle geborgen. Fachleute kommen deswegen ins Schwärmen. Ende September 2022 konnte die Mineralienaufsicht des Kantons Uri im Stollen für den Bau der 2. Strassenröhre am Gotthard einen bemerkenswerten Kristallfund sichern. Zahlreiche schöne Quarzstufen sowie Rosafluorite oder Apophyllite konnten geborgen werden. Insbesondere die Rosafluorite lassen staunen: Die Qualität der Steine tief aus dem Innern des Berges ist herausragend.

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Kantonsrat Zürich soll Beitrag für Projekt beim Kloster Kappel genehmigen

Ein grosser Teil der Gebäude auf dem Areal der Domäne Kloster Kappel am Albis ist sanierungsbedürftig. Deshalb hat der Regierungsrat beschlossen, dem Verein Kloster Kappel (VKK) einen Beitrag aus dem Gemeinnützigen Fonds (Lotteriefonds) von 11 Millionen Franken für die Revitalisierung eines grossen Teils der Klosteranlage zu gewähren. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, diesen Beitrag zu genehmigen.

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Aerogel Architecture Award 2021: Historische Gebäude – energetisch saniert

Am 15. Juli 2021 wurde an der Empa erstmals der Aerogel Architecture Award verliehen, der gelungene energetische Sanierungen mit Aerogel-Materialien würdigt. Siegreich waren zwei Projekte aus Deutschland und eines aus der Schweiz. Die sanierten, denkmalgeschützten Gebäude stammen aus dem 17., dem 19. und der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gewinner des Aerogel Architecture Awards ist der Schweizer Architekt Michael Ledermann aus Langenthal. Seine behutsame Sanierung eines alten Mühlgebäudes in Madiswil im Kanton Bern überzeugte die Experten.

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Wie aus dem gesamten Tessiner Dorf Scudellate ein Hotel wird

Tessiner Bergdorf Scudelatte

Ganz im Süden des Kantons Tessin liegt auf einer Höhe von 904 m ü. M. das ehemalige Schmugglerdorf Scudellate. Die Nähe zu Italien prägte seine Geschichte. So war das Dorf stets mit dem italienischen Erbonne verbunden, getrennt durch die Landesgrenze. Hier, am Fusse des Monte Generoso konnte dank Unterstützung durch die Schweizerische Berghilfe ein interessantes Projekt verwirklicht werden: Das kleine Bergdorf empfängt künftig als eines der grössten Hotels der Schweiz Feriengäste.

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Lopper: überquert – umrundet – umkämpft

Am Lopper lassen sich auf 10 Quadratkilometern über die Jahrtausende mehr als 20 wegweisende Verkehrsprojekte dokumentieren: Saumpfad, Landstrasse, Autobahn und Eisenbahn – erbaut unter Einsatz von innovativen Tunnel- und Brückenkonstruktionen. Der Lopper ist aber auch eine gewaltige topografische Barriere, die mehrfach Schauplatz militärischer Bedrohungsszenarien war. Aus dem Blickwinkel der Infrastruktur verbindet die Architekturhistorikerin Marion Sauter Aspekte der Archäologie, der Geschichte, der Siedlungsentwicklung und der Mobilität zu einem Grundlagenwerk der Innerschweizer Verkehrsgeschichte.

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