Der Kanton St.Gallen hat den Bestand „Altes Archiv Stadt Rapperswil“ als bewegliches Kulturerbe unter Schutz gestellt. Der bedeutende Bestand umfasst die Jahre 1229 bis 1803 und gehört zum Stadtarchiv der Ortsgemeinde Rapperswil-Jona. Am 4. Juli überreichte Regierungsrätin Laura Bucher der Eigentümerschaft das St.Galler Kulturerbe-L...
Am Donnerstag, 04. Juli 2024, hat das Bahnmuseum Albula von der Rhätischen Bahn den Triebwagen 53 „Tirano“ als neues Ausstellungs- und Sammlungsstück erhalten. Der auf der Berninastrecke beheimatete Triebwagen hat somit seinen ersten (und letzten) Einsatz an seinem neuen Standort im Bahndorf Bergün, im Albulatal gefunden.
Die 1988 und 1990 gebauten 6 Gleichstromtriebwagen waren die ersten RhB-Triebfahrzeuge in Umrichtertechnik mit Drehstrom-Asyonchronmotoren. Mit einer Stundenleistung von 1016 kW waren sie die stärksten Gleichstromtriebwagen der RhB und konnten damit auf 70 Promille Steigung einen Zug mit 95 Tonnen Anhängelast befördern. Zudem gehörten die Triebwagen zu den ersten Gleichstromfahrzeugen mit GTO-Thyristoren.
Der Schweizer Heimatschutz zeichnet die Stadt Bern für die Sanierung der Englischen Anlagen mit dem Schulthess Gartenpreis 2024 aus. Gesellschaftsgeschichtlich ist die Anlage von hoher Bedeutung, weshalb der stark vernachlässigte Freiraum am Hang durch Gartendenkmalpflege und Landschaftsarchitektinnen mit viel Sorgfalt und im Sinn der Entstehungszeit aufgewertet und der Gesellschaft zurückgegeben wurde. Die Inwertsetzung des historischen Freiraums steht beispielhaft für die Bemühungen der Stadt, die Grünräume an der Aareschlaufe nach und nach als innerstädtische Naherholungsräume weiterzuentwickeln.
Zusammen mit dem Kirchenfeldquartier entstand in der Belle Époque am steilen Hang des Aareufers eine geschwungene Promenade, die später um eine Parkanlage, zwei Plätze und diverse Wege erweitert wurde. Der Verschönerungsverein Bern begann mit dem Projekt auf einer ehemaligen Deponie 1911, acht Jahre später breiteten sich die Englischen Anlagen gegen Osten aus.
7000 Trachtenleute und rund 150’000 Besucherinnen und Besucher feierten während drei Tagen am Eidgenössischen Trachtenfest vom 28. – 30. Juni 2024 in Zürich, unter ihnen Bundespräsidentin Viola Amherd, der Zürcher Regierungsrat Ernst Stocker und Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch. Als grösster Volkskulturanlass des Jahres in der Schweiz vereinte das Trachtenfest Traditionen und Innovationen auf sympathische Art. Es findet alle 12 Jahre statt, letztmals war die Trachtenschweiz vor 50 Jahren in Zürich zu Gast.
Trachtenleute kennen keine Berührungsängste: Bereits beim Plakatsujet, auf welchem eine Trachtenfrau und ein Punk die gleiche Form von Haube und Haartracht tragen, war ersichtlich, dass alle willkommen sind. Auch Bundespräsidentin Viola Amherd hat dies in ihrer Rede am offiziellen Festakt herausgestrichen. „Feiern wir das Verbindende in der Vielfalt.“ Sie gratulierte zum gelungenen Fest und attestierte dem Trachtenwesen, in Hochform zu sein.
Das Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden stellt die Register der Pässe und der sogenannten Wanderbücher aus dem Zeitraum 1806 bis 1903 online zur Verfügung.
Die kantonalen Kanzleien in Trogen und Herisau hatten den gesetzlichen Auftrag, Register über die von ihnen ausgestellten Reisepässe und Wanderbücher für Handwerkergesellen zu führen. Die Passregister sind wertvolle Quellen zur Ausserrhoder Auswanderungs- und Migrationsgeschichte sowie für die Rekonstruktion von Handelsnetzen.
Die neue Ausstellung im Nidwaldner Museum Winkelriedhaus legt den Fokus auf Porträts von adeligen und bürgerlichen Damen in der bewegten Zeit zwischen Ancien Régime und Aufklärung. Johann Melchior Wyrsch bildet die Frauen idealisiert oder realistisch ab und erreicht, dass sie sich in ihren Bildnissen als selbstbewusste Persönlichkeiten entfalten können.
Johann Melchior Wyrsch (1732–1798) zählt zu den wichtigsten Vertretern der Porträtmalerei des 18. Jahrhunderts in der Schweiz. Bürgerliche und adelige Damen und Herren aus der Zentralschweiz, aus Solothurn sowie aus Besançon und der Region Franche-Comté gaben Bildnisse bei ihm in Auftrag. Die historischen Quellen geben über die Lebensläufe der porträtierten Männer viel mehr Auskunft als über die Frauen, die oft nur mit ihren Namen und in ihrer gesellschaftlichen Stellung als Gattinnen überliefert sind.
Die Stadt Zürich fordert Anpassungen bei der Direktanwendung des Bundesinventars der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz.
Das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) ist als behördenverbindliche Grundlage für Kantone und Gemeinden unbestritten und geschätzt. Losgelöst von der breit akzeptierten Umsetzung über die Nutzungsplanung gewinnt aber die Direktanwendung des ISOS aktuell unverhältnismässig an Bedeutung.
Der Regierungsrat hat die Mitglieder der Kommission für Denkmalpflege ernannt. Im Vierergremium, das in Zukunft die beratende Funktion übernimmt, ist viel Fachwissen vorhanden.
Am 1. Juni 2024 ist das geänderte Denkmalschutzgesetz in Kraft getreten.
In seiner Festrede interpretierte Bundesrat Albert Rösti die Schlacht bei Sempach als "zeitloses Plädoyer für mutige Eigenständigkeit".
Die Gedenkfeier und der anschliessende Apéro im Städtli zogen am Sonntag insgesamt mehr als 1300 Besucherinnen und Besucher an.
Wer steht am Anfang von Burg und Stadt Frauenfeld? Die Abtei Reichenau, welche dieses Jahr ihren 1300. Geburtstag feiert, oder die Stadtpatronin, das „Fräuli mit dem Leuli“? Oder waren es die Grafen von Kyburg, die am Übergang der Murg einen Stützpunkt errichten liessen?
Am Abendvortrag vom Donnerstag, 20. Juni 2024 rollt Historiker Peter Niederhäuser die frühe Geschichte von Frauenfeld auf, die vom Machtkampf zwischen Adligen und Stadtbürgern geprägt war.
Auf den 1. Juni 2024 tritt das geänderte Denkmalschutzgesetz in Kraft. Dieses schafft die Möglichkeit von Schutzverträgen zwischen der Eigentümerschaft und dem Kanton. Dadurch kann individueller auf die Bedürfnisse aller Beteiligten eingegangen werden.
Basierend auf einer landrätlichen Motion ist im Kanton Nidwalden vor kurzem das Denkmalschutzgesetz einer Teilrevision unterzogen worden. Der Regierungsrat hat entschieden, die Anpassungen per 1. Juni 2024 in Kraft zu setzen.
Am 1. Juni 2024 startet das Museum Sasso San Gottardo in der legendären Gotthardfestung in die dreizehnte Sommersaison seiner Geschichte. Der Saisonstart wird traditionellerweise alternierend mit Partnern aus dem Kanton Tessin und Uri gefeiert. Heuer ist dies der Jodelclub Seerose aus Flüelen. Die Jodler werden den Hauptstollen der Festung einjodeln. Eine Weltpremiere, die ihresgleichen sucht!
Die Veranstaltung ist öffentlich und beginnt um 10.30 Uhr. Der Präsident der Fondazione Sasso San Gottardo, Dr. Fritz Gantert, wird Grussworte an die Anwesenden richten; nach einem kurzen Festungsrundgang mit den Jodlern lädt das Museum zum Risotto für alle. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Sommersaison 2024 dauert bis zum 13. Oktober. Während dieser Zeit werden einmal mehr zahlreiche interessante Veranstaltungen durchgeführt.
Für die Sanierung eines seltenen Chalets in Schwanden wird ein Beitrag der Denkmalpflege gesprochen.
Das Chalet am Abläsch in Schwanden wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als villenartiges Chalet im Schweizerhausstil erbaut.
Im Jahr 2014 nahm die UNESCO die Walz, also die Wanderschaft der Handwerksgesellen, in die Liste des immateriellen Kulturerbes auf.
Die Tradition der Gesellenwanderschaft halten Handwerker aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Teilen Frankreichs und den skandinavischen Ländern am Leben.
An der Kapellbrücke finden aktuell Unterhaltsarbeiten statt: Wie jedes Jahr wechselt das Zimmerwerk der Stadt Luzern einige der Bodenbretter aus.
Die Bretter werden im Laufe der Zeit abgenutzt und es ergeben sich Unebenheiten. Der Ersatz erfolgt so auch aus Sicherheitsgründen.
Die SBB setzt zehn Wegunterführungen auf der Strecke Luzern Verkehrshaus–Küssnacht–Immensee in Stand. Die Bauwerke stammen aus der Entstehungszeit der Bahnlinie im 19. Jahrhundert.
Die Sanierung ermöglicht eine langjährige Nutzung und gewährleistet einen weiterhin sicheren Bahnverkehr.
Ein Meilenstein steht an: Am 8. Februar 2024 eröffnet die SBB im Zürich Hauptbahnhof das neue Reisezentrum.
Die renovierten Räumlichkeiten befinden sich im denkmalgeschützten Südtrakt des Bahnhofs.
Beim Breitenhaus in Stans stehen Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten an. Das Gebäude, in welchem die kantonale Baudirektion beheimatet ist, wird hindernisfrei erschlossen, erdbebenertüchtigt und hinsichtlich Statik, Brandschutz, Arbeitssicherheit und Wärmedämmung verbessert. In diesem Schritt sollen auch neue Arbeitsflächen für den künftigen Bedarf entstehen. Es wird mit Kosten von 2.88 Millionen Franken gerechnet.
Das historische Breitenhaus in Stans stammt aus dem 18. Jahrhundert. Ende der 1960er-Jahre wurde es vom Kanton Nidwalden erworben und vollständig erneuert. Seither wird es für die kantonale Verwaltung genutzt, aktuell bietet es der Baudirektion 18 Büroräume und zwei Besprechungszimmer.