Denkmalschutz

Schätze im Staatsarchiv Nidwalden: 500 Laufmeter Archivmaterial erschlossen

Im Mai 2020 startete das Staatsarchiv Nidwalden ein umfangreiches Projekt zur Erschliessung unbenutzbarer Archivquellen. Das Projekt wurde inzwischen abgeschlossen, rund 500 Laufmeter bisher weitgehend unbekannter historischer Akten wurden benutzbar gemacht. Das Staatsarchiv Nidwalden ist das historische Gedächtnis des Kantons. Es bewahrt Dokumente von mehr als 800 Jahren Nidwaldner Geschichte auf und stellt diese Interessierten zur Verfügung. Bestände über die staatliche Tätigkeit bilden dabei den grössten Teil des Archivguts.

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Thurgauer Denkmalpflege im Wandel: Weniger Schutzobjekte, aber mehr Effizienz

Als Teil der umfassenden Neuausrichtung der Denkmalpflege soll das Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Natur und der Heimat einer Totalrevision unterzogen werden. Dazu hat der Regierungsrat des Kantons Thurgau seine Vorschläge in eine externe Vernehmlassung gegeben. Das Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Natur und der Heimat (TG NHG) regelt drei Bereiche: Denkmalpflege und Ortsbildpflege, Archäologie sowie Natur und Landschaft. Die vorliegende Totalrevision ist zentral für die Neuausrichtung der Denkmalpflege im Kanton Thurgau. Damit sollen verschiedene Ziele erreicht werden. Nach dem Motto "weniger ist mehr" sollen neu weniger Bauten und Ortsbilder geschützt werden.

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Schloss Frauenfeld: Entdecken Sie die Geheimnisse einer 800-jährigen Burg

800 Jahre alt und noch kein bisschen müde – Schloss Frauenfeld ist ein Monument der Extraklasse. Gemeinsam mit Bauforscher Heinz Pantli schulen Besucherinnen und Besucher an der öffentlichen Führung vom Sonntag, 22. September 2024, ihren Blick und rekonstruieren Stein für Stein wie die Burg um 1230 entstanden ist. Bewusst hinschauen – so lautet das Credo der Tour zum Bau der Burg zu Frauenfeld. Bereits im Aussenbereich sorgt Heinz Pantli für die ersten Augenöffner. Welcher Teil der mächtigen Wehranlage wurde zuerst errichtet? Was verrät die Grösse der Burg über deren Sinn und Zweck? Welche Materialien wurden verbaut und wie veränderte sich der Herrschaftssitz im Verlaufe der Jahrhunderte?

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Urs Spälti tritt als Präsident der Natur- und Heimatschutzkommission zurück

Urs Spälti hat seinen Rücktritt als Präsident der Kantonalen Natur- und Heimatschutzkommissionper (KNHK) per 31. Dezember 2024 eingereicht. Nach seiner Wahl in die KNHK war er zuerst als Mitglied der Subkommission Ortsbildschutz und Denkmalpflege und dann 14 Jahre als Präsident der Gesamtkommission tätig. Nun sei es Zeit, Platz für neue Kräfte zu ma­chen, schreibt Spälti in seinem Rücktrittsschreiben.

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Regierungsrat genehmigt zusätzliche Mittel für Neuausrichtung der Denkmalpflege

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat die Freigabe von zusätzlichen Mitteln aus der Spezialfinanzierung Denkmalpflege und Archäologie gemäss dem Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Natur und der Heimat (TG NHG) genehmigt. Damit soll das Konzept Neuausrichtung Denkmalpflege, das vom Grossen Rat fast einstimmig zur Kenntnis genommen wurde, umgesetzt werden. Das Konzept Neuausrichtung Denkmalpflege sieht drei Massnahmenpakete vor. Das Paket 1 enthält die fachliche Überarbeitung des Hinweisinventars Bauten (HWI) sowie die Überführung in ein reduziertes "Inventar der erhaltenswerten und geschützten Objekte" (IDEGO) mit weniger Objekten.

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Spektakuläre Entdeckung: Römisches Militärlager in Graubündens Bergen

Seit mehreren Jahren laufen im Oberhalbstein archäologische Forschungen zu einem römischen Gefechtsfeld. Dabei wurde nun auf rund 2200 m ü. M. in der Flur Colm la Runga, weit oberhalb des Gefechtsfeldes, ein bisher unbekanntes römisches Militärlager entdeckt. Es ist durch drei Gräben und einen Wall befestigt und ermöglichte durch seine strategische Lage eine ideale Kontrolle der umliegenden Täler und Pässe. Archäologische Funde datieren das Lager in die gleiche Zeit wie das Gefechtsfeld, das heisst in das 3. beziehungsweise 2. Jahrzehnt vor Christus.

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Europäische Tage des Denkmals 2024: Geschichte und Kultur in Appenzell

„Vernetzt“ lautet das Thema der 31. Europäischen Tage des Denkmals in der Schweiz. Die Denkmaltage laden ein zu exklusiven Entdeckungsreisen an historische Orte. Denkmalpflegerin Regula M. Graf-Keller führt am Samstagvormittag, 7. September 2024, durch eine der ältesten noch aktiven Sozialsiedlungen; das Ried in Appenzell. Am Nachmittag präsentieren Thomas Baumgartner, Präsident der Stiftung historische Appenzeller Bahnen, und Hans Hug vom Museumsverein Appenzeller Bahnen die aktuelle Ausstellung im ehemaligen Depot der Säntisbahn in Wasserauen.

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Europäische Tage des Denkmals: Eigentümer von Baudenkmälern im Fokus

Das Thema der diesjährigen Europäischen Tage des Denkmals lautet "vernetzt". Die Denkmalpflege Luzern nimmt das Motto zum Anlass, das "Netzwerk" mit den Eigentümerinnen und Eigentümern von Baudenkmälern zu thematisieren. Am 7. und 8. September können von Schüpfheim bis Eschenbach eine Reihe von Veranstaltungen besucht werden, an denen auch Eigentümerinnen und Eigentümer ihre Häuser vorstellen.

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Denkmaltage Graubünden: Historische Schätze entdecken am 7. und 8.9.2024

Die Denkmalpflege Graubünden und der Bündner Heimatschutz organisieren zusammen mit verschiedenen Partnerorganisationen vom 7. bis 8. September 2024 die Europäischen Tage des Denkmals. Die diesjährigen Veranstaltungen, Führungen oder Workshops in Graubünden bieten Gelegenheit unter dem Motto "Vernetzt" historische Bauwerke, Quartiere oder Museen zu entdecken und unter fachkundiger Leitung Spannendes, Neues und Unerwartetes zu erfahren.

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Europäische Tage des Denkmals 2024: „Vernetzt“ – Entdeckungen im Kanton Bern

Die 31. Ausgabe der Europäischen Tage des Denkmals widmet sich am 7. und 8. September dem Thema „Vernetzt“. Wie prägen Netzwerke unser kulturelles Erbe? Antworten darauf liefern auch viele Beispiele aus dem Kanton Bern. Seit Jahrtausenden tauschen Menschen Güter und geben Wissen weiter.

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Kanton Glarus: Regierungsrat bewilligt Beitrag zur Sanierung der Kirche Mitlödi

Regierungsratssitzung 27. August 2024: Für die Sanierung des Kirchturms der reformierten Kirche Mitlödi bewilligt der Regierungsrat einen Beitrag. Der Kirchturm der reformierten Kirche Mitlödi wird aussen renoviert. Neben der Fassade wird auch das Ziffernblatt der Kirchturmuhr neu gestrichen. Turmuhr und Glockenausrüstung werden revidiert. An das Projekt wird ein Bundesbeitrag von maximal 26'295 Franken, ein Kantonsbeitrag von maximal 22'088 Franken und ein Gemeindebeitrag von maximal 14'725 Franken bewilligt. Die Renovation dauert bis Ende 2024.

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Kantonale Denkmalpflegerin Cony Grünenfelder tritt nach 14 Jahren zurück

Nach 14 Jahren tritt die Kantonale Denkmalpflegerin Cony Grünenfelder auf Ende März 2025 zurück. Sie möchte sich künftig freiberuflich für die nationale Denkmalpflege engagieren. Der Kanton schreibt die Stelle in den kommenden Tagen aus. Cony Grünenfelder (Jg. 1963) setzt sich seit 2010 mit grossem Engagement als Kantonale Denkmalpflegerin für den Erhalt bedeutender Bauten und Ortsbilder ein. Die diplomierte Architektin mit einem Masterabschluss in "Denkmalpflege und Umnutzung" der Hochschule für Architektur, Bau und Holz in Burgdorf tut dies aus der Überzeugung, dass intakte Ortsbilder und unversehrte Baudenkmäler zur Lebensqualität unseres Kanton beitragen und als Wirtschaftsfaktor insbesondere in Bezug auf den Tourismus von Bedeutung sind.

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Europäische Tage des Denkmals: Am-Rhyn-Haus in Luzern öffnet seine Türen

An den Europäischen Tagen des Denkmals öffnen historische Orte ihre Türen. Am Samstag, 7. September 2024, können das geschichtsträchtige Am-Rhyn-Haus und die darin enthaltenen Legatsräume unter kundiger Führung besichtigt werden. Die Räume widmen sich verschiedenen Luzerner Persönlichkeiten. Die diesjährigen Europäischen Tage des Denkmals finden am Wochenende des 7. und 8. September 2024 unter dem Motto "Vernetzt" statt. Am Eröffnungsanlass vom Dienstag, 3. September, kommen in der Peterskapelle neben den Fachleuten auch Personen zu Wort, die Baudenkmäler besitzen, betreiben und nutzen.

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Vernetzt: Kulturelles Erbe und Denkmalpflege in Zürich 2024

Die Europäischen Tage des Denkmals 2024 finden unter dem Titel "Vernetzt" statt. Vom 7. bis 8. September befasst sich die Denkmalpflege und Gartendenkmalpflege der Stadt Zürich mit den vielfältigen Verbindungen unseres kulturellen Erbes. Die Denkmaltage 2024 stehen ganz im Zeichen der Vernetzung, der Zusammenarbeit und des Austauschs. Im Fokus steht ein breites Netz aus Denkmälern, die vielfältige Verbindungen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart schaffen. Gemeinsam gilt es, Altes zu entdecken und Neues kennenzulernen.

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"Im Dialog mit Benin": Ausstellung beleuchtet Kulturerbe und Restitution

Die Ausstellung "Im Dialog mit Benin" zeigt Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Kulturerbes aus dem Königtum Benin im heutigen Nigeria. Sie wurde in enger Zusammenarbeit mit Vertretern aus Nigeria und der Diaspora erarbeitet. Erstmals wird die Kunstgeschichte Benins historisch und kulturvergleichend eingeordnet sowie die Bedeutung der Werke für Benin herausgearbeitet. Gleichzeitig thematisiert die Ausstellung die Plünderung der Objekte durch die britische Kolonialmacht, den Verkauf des Raubgutes über den internationalen Kunstmarkt und stellt die Frage nach Restitution.

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Baubewilligung für Sicherung der Pfahlbaufundstelle im Inkwilersee erteilt

Der Regierungsstatthalter des Verwaltungskreises Oberaargau hat dem Archäologischen Dienst des Kantons Bern die Baubewilligung für die Sicherung der Pfahlbaufundstelle auf der grossen Insel im Inkwilersee erteilt. Die Baubewilligung für die Sicherung der Pfahlbaufundstelle auf der grossen Insel im Inkwilersee durch das Verlegen eines Nagetierschutz-Gitters konnte am 16. Juli 2024 nun erteilt werden. Mit dem Bauentscheid wurde zugewartet, bis auch das Verfahren im Kanton Solothurn abgeschlossen werden konnte.

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Historische Inschriftentafeln am neuen Standort bei Alter Kantonsschule Zürich

Vier Tonnen Stein als Denkmal: Die Inschriftentafeln der abgebrochenen Turnhalle beim Heimplatz haben am Fusse der alten Kantonsschule Zürich ein neues Zuhause gefunden. Vielen Zürchern dürften die zwei Turnhallen an der Kantonsschulstrasse 4 und 8 (1880, 1902) noch ein Begriff sein: Über 110 Jahre prägten diese Baudenkmäler den Heimplatz, bis sie 2015 der Kunsthauserweiterung weichen mussten. Übrig blieben zwei Steintafeln vom älteren Turnhallenbau, der 1880 nach Entwürfen des Architekten Otto Weber entstanden war. Ausgerichtet auf den Heimplatz, sprachen ihre goldenen Inschriften zu den Besuchern und Passanten am Kunsthaus.

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