Denkmalschutz

Stadt Luzern: Villa Auf Musegg 1 soll saniert werden

Der Stadtrat will die Villa Auf Musegg 1 und die dazugehörige Remise sanieren, um sie für Wohnzwecke zu vermieten und das Erdgeschoss öffentlich zugänglich zu machen. Zudem soll die historische Gartenanlage nach den Grundsätzen des Labels „Grünstadt Schweiz“ saniert werden. Für die Gesamtsanierung beantragt der Stadtrat beim Grossen Stadtrat einen Sonderkredit für die Ausführung von 7,36 Mio. Franken. Das Parlament wird voraussichtlich am 9. Februar 2023 über den Kredit entscheiden.

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Kanton St.Gallen: Neuer digitaler Lesesaal für das Staatsarchiv

Das Staatsarchiv des Kantons St.Gallen ermöglicht seit bald 20 Jahren den Online-Zugang zu erschlossenen Archivalien respektive den dazugehörigen Verzeichnisdaten. Jährlich kommen ungefähr 50'000 neue Datensätze dazu. Seit heute löst der „Digitale Lesesaal“ die bisherige Suchmaschine ab. Derzeit sind zirka 400'000 von insgesamt fast 900'000 Datensätzen online frei abrufbar. Der Rest ist aus Gründen des Datenschutzes für eine gewisse Zeit noch nicht öffentlich. Interessierte Personen können damit Verzeichnisse zu Urkunden, Akten, historischen Fotografien, Postkarten sowie Karten und Plänen im Netz recherchieren.

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Stadt Zürich: Zweites Leben für historische Häuser im Seefeld

Im Quartier Riesbach erneuert die Stadt Zürich ein denkmalgeschütztes Gebäudeensemble umfassend. Zudem wird das Wohnungsangebot verbessert. Teil des Bauvorhabens ist auch das Quartierrestaurant Hornegg. Die denkmalgeschützten Häuser an der Seefeldstrasse 201, 203 und 205 sind mehr als 200-jährig und erfordern eine Gesamtinstandsetzung. Dabei wird im Wesentlichen das Tragwerk stabilisiert und die Gebäudetechnik an heutige Vorgaben in Bezug auf Brandschutz, Gesundheitsschutz und Energie angepasst.

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Erster bronzezeitlicher Fund im Kanton Appenzell Ausserrhoden

Im September wurde im Ausserrhoder Hinterland zum ersten Mal überhaupt ein bronzezeitlicher Fund gemacht. An Stelle von Gold hat ein Goldwäscher eine kleine metallene Pfeilspitze gefunden, die sich nach ersten Abklärungen als bronzezeitlich bestätigt hat. Ende September wurde der Meldestelle Archäologie in Herisau, die zum Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden gehört, der Fund einer aus Metall hergestellten Pfeilspitze gemeldet.

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Amt für Denkmalpflege und Archäologie Zug im Dienst des kulturellen Erbes

Der Kanton Zug besitzt ein reichhaltiges und vielfältiges Kulturerbe. Die archäologischen Fundstellen und Funde sowie die Baudenkmäler sind Teil unserer kulturellen Identität und unserer Heimat. Die ältesten archäologischen Funde stammen aus der Steinzeit. Das älteste erhaltene Baudenkmal, die Burg Zug, reicht ins 12. Jahrhundert zurück. Das jüngste Denkmal ist das Schulhaus Röhrliberg in Cham, das 1973 bezogen wurde.

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Gold fürs Jenseits: Schmuck aus einem mittelalterlichen Gräberfeld

Die Entdeckung eines alamannischen Friedhofes aus der Zeit um 600 n. Chr. in Eschenz vor einigen Jahren war eine Überraschung. Die Bearbeitung der Grabbeigaben wurde durch die Bergung von «Blöcken» ins Labor verlagert. Bei den Freilegungen kamen exquisite Gegenstände zum Vorschein. Nebst Schmuck aus Edelmetall fanden sich Kaurischnecken aus warmen Meeren und reich verzierte Gefässe aus Ton. Die Grabbeigaben geben Auskunft über Stand und Rang, sie sind somit Zeugen einer wohlhabenden Gesellschaft, die ihre Verstorbenen mit persönlichen Gegenständen zur letzten Ruhe bettete.

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