Ausstellung

900 Jahre Geschichte: Die älteste Urkunde des Kantons Thurgau im Staatsarchiv entdecken

Am 7. Januar 2025 wird die älteste Urkunde im Staatsarchiv des Kantons Thurgau 900 Jahre alt. Das eindrückliche Stück wird im Staatsarchiv einen Monat lang gezeigt und kann zu den normalen Öffnungszeiten (Di–Fr 9–17 Uhr) bestaunt werden. Eine Gratisbroschüre zum Mitnehmen liegt auf. Bei kurzen Führungen bekommt man zudem Hintergrundinformationen.

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Vom Marktstand zum Onlineshop: Eine Reise durch 170 Jahre Konsumkultur

Ob auf Märkten, an der Haustür, im Warenhaus oder online: Wo und wie wir einkaufen, hat sich in den letzten 170 Jahren stark verändert. Und auch was und wie wir konsumieren, wandelt sich ständig. Davon zeugen unterschiedlichste Fotografien ebenso wie grafische Erzeugnisse vom Plakat bis zur Einkaufstasche. Die Ausstellung im Landesmuseum Zürich zeigt eine vielschichtige und abwechslungsreiche Bildwelt mitten aus dem Alltag.

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Kreislaufwirtschaft im Wandel der Zeit: Von der Steinzeit bis zur Moderne

Nach erfolgreicher Präsentation im Landesmuseum Zürich zeigt nun das Forum Schweizer Geschichte Schwyz eine faszinierende Ausstellung über die Methoden der Kreislaufwirtschaft − von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Obwohl der Begriff relativ jung ist, gibt es die Kreislaufwirtschaft schon seit Beginn der Menschheitsgeschichte. Auch unsere Vorfahren haben Abfall produziert und die Umwelt verschmutzt. Vor der heutigen Wegwerf- und Konsumgesellschaft bestimmten aber Mangel und Knappheit, wie mit Gegenständen und Ressourcen umgegangen wurde. Wo immer möglich, wurde recycelt, repariert, umgearbeitet oder weiterverwendet.

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500 Jahre Fraumünster: Katharina von Zimmerns Beitrag zur Reformation

Vor 500 Jahren übergab Äbtissin Katharina von Zimmern das Fraumünster samt allen Privilegien und Rechtstiteln, Pfandschaften, alten Hoheits- und Besitzrechten der Abtei an den Rat der Stadt Zürich. Sie gab der Reformation damit einen entscheidenden Schub. Die Reformation ohne Bürgerkrieg wurde möglich. Im Jubiläumsjahr 2024 wurde das Leben und die Tat von Katharina von Zimmern gewürdigt; die Geschichte der Stadt wurde aus einer neuen Perspektive erkundet. Das Fraumünster und die Stadt Zürich begehen den 500. Jahrestag der Abteiübergabe am nächsten Sonntag, 8. Dezember, mit einer Kanzelrede von Stadtpräsidentin Corine Mauch und Frauenstimmen aus fünf Jahrhunderten.

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Museum Luzern startet mit neuem Konzept und Leitung

Neues Konzept, neue Kooperationspartner und neue Leitung: Mit dem Markendach „Museum Luzern“ stellt sich das Museum an der Reuss in der Stadt Luzern neu auf. Unter dem neuen Dach versammeln sich künftig neun Partner und Originalschauplätze im ganzen Kanton. Das Museum Luzern lädt künftig zu einer faszinierenden Zeitreise durch 85’000 Jahre Kantonsgeschichte ein – von der Eiszeit über die römische Besiedlung und das Mittelalter bis ins Jetzt. Ab dem 1. Dezember 2024 übernimmt Dr. Tanja Warring als neue Museumsdirektorin die Leitung des Museums. Als erstes grosses Projekt würdigt das Museum Luzern im Jahr 2025 das 222-jährige Jubiläum des Kantons.

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Hölloch im Muotathal: Besucherzentrum stärkt Denkmalpflege und Tourismus

Mit seinen rund 210 Kilometer langen Gängen ist das Hölloch im Kanton Schwyz das längste unterirdische Höhlensystem Europas. Dementsprechend beliebt ist es bei Besucherinnen und Besuchern. Den Eingang zur Höhle zierte 120 Jahre lang bloss ein kleines Wärterhaus. Neu steht an seiner Stelle ein Besucherzentrum, das am 24. November offiziell eröffnet wird. Die Schweizer Berghilfe unterstützte das Projekt mit 150 000 Franken.

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Mittelalterliche Spuren in Jegenstorf: Archäologische Funde zur Dorfgeschichte

In einer Rettungsgrabung des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern in Jegenstorf sind 2024 Fundstücke aus dem Mittelalter zum Vorschein gekommen. Dank diesen und älteren Untersuchungen kann die jahrhundertalte Geschichte des Dorfes besser nachvollzogen werden. Ausgewählte Funde aus Jegenstorf und anderen mittelalterlichen Dörfern sind ab dem 29. Oktober 2024 im Bernischen Historischen Museum zu sehen.

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Das 700-jährige Ritterschwert von Sirnach: Vortrag im Historischen Museum Thurgau

Originale Ritterschwerter, die im Boden gefunden werden, sind seltene Objekte. Das rund 700-jährige Schwert aus Sirnach-Büfelden gehört nur schon deshalb zu den Attraktionen des Historischen Museums Thurgau. Am Museumshäppli vom Donnerstag, 31. Oktober 2024, beleuchtet der Kantonsarchäologe Dr. Hansjörg Brem, dieses einzigartige Fundstück aus dem Mittelalter.

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70 Jahre Kantonsarchäologie Luzern: Geschichte und Zukunft der Archäologie

1954 wurde die Kantonsarchäologie Luzern aus der Taufe gehoben – als zweite in der Deutschschweiz nach dem Kanton Aargau. 70 Jahre sind aus archäologischer Sicht zwar eine Kleinigkeit, aus Sicht einer kantonalen Institution aber ein Jubiläum wert. Aus diesem Grund lädt die Kantonsarchäologie am Sonntag, 10. November 2024 zum Tag der offenen Tür ein und zeigt unter anderem, wie die tägliche Arbeit im Umgang mit dem Kulturgut in unserem Boden aussieht.

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Wiederentdeckt: Kaiser Franz Josephs Sommerkutsche in der Wagenburg

Die Kaiserliche Wagenburg in Schönbrunn präsentiert erstmals seit über 100 Jahren jenes Fahrzeug, das Kaiser Franz Joseph in seinen letzten Lebensjahren besonders gerne verwendet hat: Millionen von Menschen kannten das Bild des alten Monarchen, wenn er bei Schönwetter in der so genannten Leib-Victoria unterwegs war. Doch nach dem Ende der Monarchie schien der Wagen für immer verloren gegangen zu sein.

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Archäologische Schätze aus der Eisenzeit: Funde aus Orpund werden in Biel gezeigt

Bei Rettungsgrabungen in Orpund hat der Archäologische Dienst des Kantons Bern am Ufer des Orpundbaches eine Schutthalde des mittleren 8. Jahrhunderts v. Chr. untersucht. Die überregional bedeutenden Grabungsergebnisse sind nun in einem Buch zusammengetragen. Es wird am 30. Oktober 2024 im Neuen Museum Biel der Öffentlichkeit präsentiert.

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Zeitreise ins Luzerner Hinterland: Fotoschätze von Franz Vogel

Das Staatsarchiv Luzern zeigt Fotografien aus dem Nachlass von Franz Vogel-Erni. Der gebürtige Menzberger fotografierte ab den 1930er-Jahren über ein halbes Jahrhundert lang das Leben der Menschen zwischen Entlebuch und dem Willisauer Napfgebiet. Nun werden die Bilder erstmals öffentlich ausgestellt. Anlässlich des UNESCO-Welttages des audiovisuellen Erbes präsentiert das Staatsarchiv Luzern Bilder aus dem Nachlass von Franz Vogel-Erni (1916-1993). Dieser erwarb im Alter von 20 Jahren seine erste Kamera und fotografierte bis 1992.

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Europäische Tage des Denkmals 2024: Geschichte und Kultur in Appenzell

„Vernetzt“ lautet das Thema der 31. Europäischen Tage des Denkmals in der Schweiz. Die Denkmaltage laden ein zu exklusiven Entdeckungsreisen an historische Orte. Denkmalpflegerin Regula M. Graf-Keller führt am Samstagvormittag, 7. September 2024, durch eine der ältesten noch aktiven Sozialsiedlungen; das Ried in Appenzell. Am Nachmittag präsentieren Thomas Baumgartner, Präsident der Stiftung historische Appenzeller Bahnen, und Hans Hug vom Museumsverein Appenzeller Bahnen die aktuelle Ausstellung im ehemaligen Depot der Säntisbahn in Wasserauen.

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Denkmaltage Graubünden: Historische Schätze entdecken am 7. und 8.9.2024

Die Denkmalpflege Graubünden und der Bündner Heimatschutz organisieren zusammen mit verschiedenen Partnerorganisationen vom 7. bis 8. September 2024 die Europäischen Tage des Denkmals. Die diesjährigen Veranstaltungen, Führungen oder Workshops in Graubünden bieten Gelegenheit unter dem Motto "Vernetzt" historische Bauwerke, Quartiere oder Museen zu entdecken und unter fachkundiger Leitung Spannendes, Neues und Unerwartetes zu erfahren.

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Denkmaltage Thurgau 2024: Historische Verkehrswege im Fokus

Wege, Strassen, Eisenbahnen, Brücken, Handels-, Pilger- und andere Routen: Das diesjährige Motto der Denkmaltage „vernetzt“ weckt viele Assoziationen und erinnert daran, wie Netzwerke unser kulturelles Erbe prägen. Verbindungen beeinflussen die Baukultur und sind unterdessen selbst Denkmäler. Der Thurgau, ein Kanton, dessen Geschichte zutiefst von Verkehrswegen geprägt ist, lädt am Austragungswochenende vom 7./8. September 2024 mit einem abwechslungsreichen Programm zum Erkunden, Erfahren – und Vernetzen – ein. Das Programm im Thurgau, gemeinsam von den Ämtern für Denkmalpflege und Archäologie organisiert und in Zusammenarbeit mit anderen Partnern koordiniert, kann sich auch dieses Jahr mit 20 Veranstaltungen sehen lassen.

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"Schmerzh": Kunstprojekt in Zürich erkundet neue Wege der Erinnerungskultur

Bei der Suche nach einem neuen Umgang mit Denkmälern lässt sich die Fachstelle Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) durch künstlerische Perspektiven begleiten. Im Zentrum stehen dabei nicht nur die Fragen an "was" oder "wen" im öffentlichen Raum erinnert werden soll, sondern "wie". Hierfür wurden die Künstlerin Olivia Wiederkehr und das Kollektiv PARA eingeladen, im Laufe der Jahre 2024 und 2025 eine temporäre Kunstintervention für Zürich zu entwickeln.

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