01. Juli 2024

Tradition trifft Innovation: Eidgenössisches Trachtenfest 2024 begeistert in Zürich

7000 Trachtenleute und rund 150’000 Besucherinnen und Besucher feierten während drei Tagen am Eidgenössischen Trachtenfest vom 28. – 30. Juni 2024 in Zürich, unter ihnen Bundespräsidentin Viola Amherd, der Zürcher Regierungsrat Ernst Stocker und Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch. Als grösster Volkskulturanlass des Jahres in der Schweiz vereinte das Trachtenfest Traditionen und Innovationen auf sympathische Art. Es findet alle 12 Jahre statt, letztmals war die Trachtenschweiz vor 50 Jahren in Zürich zu Gast. Trachtenleute kennen keine Berührungsängste: Bereits beim Plakatsujet, auf welchem eine Trachtenfrau und ein Punk die gleiche Form von Haube und Haartracht tragen, war ersichtlich, dass alle willkommen sind. Auch Bundespräsidentin Viola Amherd hat dies in ihrer Rede am offiziellen Festakt herausgestrichen. „Feiern wir das Verbindende in der Vielfalt.“ Sie gratulierte zum gelungenen Fest und attestierte dem Trachtenwesen, in Hochform zu sein.

Weiterlesen

Online-Zugang zu historischen Pass- und Wanderbuchregistern des Staatsarchivs Appenzell Ausserrhoden (1806-1903)

Das Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden stellt die Register der Pässe und der sogenannten Wanderbücher aus dem Zeitraum 1806 bis 1903 online zur Verfügung. Die kantonalen Kanzleien in Trogen und Herisau hatten den gesetzlichen Auftrag, Register über die von ihnen ausgestellten Reisepässe und Wanderbücher für Handwerkergesellen zu führen. Die Passregister sind wertvolle Quellen zur Ausserrhoder Auswanderungs- und Migrationsgeschichte sowie für die Rekonstruktion von Handelsnetzen.

Weiterlesen

Ausstellung im Nidwaldner Museum: Faszinierende Frauenbildnisse von Johann Melchior Wyrsch

Die neue Ausstellung im Nidwaldner Museum Winkelriedhaus legt den Fokus auf Porträts von adeligen und bürgerlichen Damen in der bewegten Zeit zwischen Ancien Régime und Aufklärung. Johann Melchior Wyrsch bildet die Frauen idealisiert oder realistisch ab und erreicht, dass sie sich in ihren Bildnissen als selbstbewusste Persönlichkeiten entfalten können. Johann Melchior Wyrsch (1732–1798) zählt zu den wichtigsten Vertretern der Porträtmalerei des 18. Jahrhunderts in der Schweiz. Bürgerliche und adelige Damen und Herren aus der Zentralschweiz, aus Solothurn sowie aus Besançon und der Region Franche-Comté gaben Bildnisse bei ihm in Auftrag. Die historischen Quellen geben über die Lebensläufe der porträtierten Männer viel mehr Auskunft als über die Frauen, die oft nur mit ihren Namen und in ihrer gesellschaftlichen Stellung als Gattinnen überliefert sind.

Weiterlesen