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Neue Namen im Stadtbild: St.Gallen würdigt Lisette Völkin und Ella Wild als Pionierinnen

Der Stadtrat hat einen Platz und eine Strasse nach bedeutenden St.Galler Frauen benannt: Der neue Platz im Krontal trägt den Namen der ersten St.Galler Ärztin Lisette Völkin (1849-1929), die neu klassierte Strasse in Rotmonten jenen der Journalistin und Redaktorin Ella Wild (1881-1932). Im Zuge der Erschliessung von Wohnnutzungen an der Rorschacher Strasse 189 wurde der Platz im Zentrum des Krontal öffentlich klassiert und nach der ersten St.Galler Ärztin Lisette Völkin (1849 - 1929) benannt.

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Saurer-Kantine in Arbon: Neuer Lösungsweg im Streit um die Unterschutzstellung

Im Verfahren um die Zukunft der ehemaligen Saurer-Kantine wird ein neuer Weg eingeschlagen. Die Verfahrensbeteiligten haben sich für eine Sistierung des laufenden Rechtsverfahrens ausgesprochen und wollen aussergerichtlich gemeinsam mögliche raumplanerische Lösungen für den Standort prüfen. Nachdem der Stadtrat im November 2024 beschlossen hatte, die ehemalige Saurer-Kantine unter Schutz zu stellen, wurden gegen diesen Entscheid Rechtsmittel ergriffen. Damit begann ein Rechtsverfahren zur Klärung der Unterschutzstellung. Auf Initiative der Stadt Arbon erklärten sich die Verfahrensbeteiligten – die kantonale Denkmalpflege, der Thurgauer Heimatschutz, die Grundeigentümerschaft sowie die Stadt Arbon – bereit, einer aussergerichtlichen Lösung eine Chance zu geben.

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Denkmaltage 2026 in Luzern zeigen bedrohtes Kulturerbe und Wege zu seinem Erhalt

Am Wochenende vom 12. und 13. September 2026 finden die Europäischen Tage des Denkmals unter dem Titel „In Gefahr?“ statt. Im Zentrum stehen das gefährdete kulturelle Erbe und die Frage, welchen Bedrohungen es ausgesetzt ist. Die Denkmalpflege Luzern greift das Thema anhand vielfältiger Orte und Fragestellungen auf. Kulturelles Erbe ist nicht statisch. Gebäude, historische Ensembles, Parks und Kulturlandschaften verändern sich und müssen sich immer wieder klimatischen, gesellschaftlichen und funktionalen Veränderungen stellen. Damit verbunden sind Fragen der Pflege und Erneuerung: Was braucht es, damit wertvolle Bauten und Anlagen langfristig erhalten bleiben? Wie können Veränderungen ermöglicht werden, ohne das kulturelle Erbe und seine Qualitäten zu verlieren?

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UNESCO-Welterbe Bern: Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Berner Altstadt

Die Berner Altstadt liegt auf einer von der Aare umflossenen Halbinsel. Sandsteinfassaden, Gassen, Figurenbrunnen und kilometerlange Laubengänge formen ein geschlossenes Stadtbild, das bis heute als Wohn-, Arbeits- und Einkaufsort funktioniert. Zytglogge, Berner Münster und Bundeshaus setzen darin markante Akzente. Seit 1983 gehört die Altstadt zum UNESCO-Welterbe. Ausschlaggebend ist kein einzelnes Bauwerk, sondern das Zusammenspiel aus mittelalterlichem Stadtgrundriss, über Jahrhunderten erneuerter Bausubstanz und einer besonderen topografischen Lage. Bern zeigt damit, wie eine historische Stadt ihre Grundstruktur bewahren und dennoch auf neue politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aufgaben reagieren kann.

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Schloss Chillon: Mittelalter, Literatur und Militärgeschichte am Genfersee

Schloss Chillon erhebt sich auf einer natürlichen Felseninsel unmittelbar vor dem Ufer des Genfersees. Die mittelalterliche Wasserburg liegt bei Veytaux zwischen Montreux und Villeneuve im Kanton Waadt. Ihre Türme, Höfe, gotischen Gewölbe und Säle erzählen von den Savoyern, der Berner Herrschaft und der Entstehung des modernen Kantons Waadt. Berühmt wurde Chillon auch durch François Bonivard, der im 16. Jahrhundert mehrere Jahre im Schloss gefangen war. Lord Byron verwandelte seine Geschichte 1816 in das Gedicht «Der Gefangene von Chillon». Gegenüber der Burg befindet sich zudem eine ehemalige Schweizer Militärfestung aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

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Historisches Baar entdecken: Denkmaltage bieten Führungen, Archäologie und Einblicke

Am 12. und 13. September finden die Europäischen Tage des Denkmals statt. Das Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug setzt den diesjährigen kantonalen Schwerpunkt in Baar. Zahlreiche Führungen, Rundgänge und Einblicke hinter sonst verschlossene Türen laden dazu ein, historische Orte neu zu entdecken. An den schweizweit stattfindenden Tagen des Denkmals öffnen zahlreiche historische Orte ihre Türen und laden dazu ein, ihre Geschichte, ihre Bedeutung und die Herausforderungen ihres Erhalts kennenzulernen. „Baudenkmäler verbinden Vergangenheit und Gegenwart. Sie schaffen Identität und tragen wesentlich zur Qualität unserer gebauten Umwelt bei“, sagt Karin Artho, Leiterin des Amts für Denkmalpflege und Archäologie.

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Vom Aussterben bedroht: Das Handwerk hinter der Schweizer Denkmalpflege

Ein Steinmetz, der einen Bruchstein exakt so dreht, dass er ohne einen Tropfen Mörtel für Jahrhunderte hält. Eine Handwerkerin, die weiss, welcher Fels sich wie ein Puzzleteil in die Lücke einer jahrhundertealten Mauer fügt. Solches Wissen wird nicht in Büchern weitergegeben, sondern von Hand zu Hand – und genau das macht es so verletzlich. Was passiert, wenn niemand mehr da ist, der es lernen will? Die Schweiz hat auf diese Frage eine offizielle Antwort: die „Liste der lebendigen Traditionen“. Ein guter Teil davon betrifft ausgerechnet jene Fertigkeiten, ohne die viele historische Bauwerke im Land längst nicht mehr stehen würden.

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Aargau will Klosterhalbinsel Wettingen als Museumsstandort langfristig sichern

Das Museum Aargau hat auf der Klosterhalbinsel Wettingen im Rahmen eines seit 2022 laufenden Pilotprojekts erfolgreich ein museales Angebot aufgebaut. Die Klosterhalbinsel Wettingen etablierte sich seither als lebendiger Kultur-, Vermittlungs- und Begegnungsort. Als Standort von Museum Aargau trägt er wesentlich zur kulturtouristischen Profilierung des Kantons Aargau bei. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat deshalb, die Klosterhalbinsel Wettingen dauerhaft als Standort von Museum Aargau weiterzubetreiben. Die öffentliche Anhörung dazu dauert vom 26. Juni bis 25. September 2026.

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Biber, Pfahlbauten und Kulturerbe: Ausstellung beleuchtet den Inkwilersee

Am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 18 Uhr, eröffnet die Kantonsarchäologie im Beisein von Regierungsrätin Sandra Kolly im Pächterhaus Museum Blumenstein in Solothurn die Sonderausstellung «UNESCO-Pfahlbauten und der Biber im Inkwilersee». In seinen Sonderausstellungen greift das Pächterhaus aktuelle Themen der Solothurner Archäologie auf: Die neueste Ausgabe blickt zurück auf das Schutzprojekt der prähistorischen Pfahlbaufundstelle mitten im Inkwilersee. Seit einigen Jahren war die Fundstelle an der Grenze der Kantone Solothurn und Bern durch den Biber gefährdet: Für ihre Gänge vom Wasser auf die Insel gruben sich die Tiere durch prähistorische Fundschichten und Hölzer. Archäologische Zeugnisse der Pfahlbausiedlung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» gehört, gingen damit unwiederbringlich verloren.

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Archäologische Funde bringen Klarheit zur Bauweise des 2100 Jahre alten Keltenwalls

Bei archäologischen Ausgrabungen an der Rittergasse 4 konnten wichtige neue Erkenntnisse zur Holzkonstruktion des rund 2100 Jahre alten, spätkeltischen Murus Gallicus gewonnen werden. Die in den Sommerferien beginnenden Bauarbeiten zur Umgestaltung der Archäologischen Informationsstelle „Basel, 80 v. Chr. Murus Gallicus – Der Keltenwall“ erforderten vorgängig archäologische Untersuchungen. Geplant sind ein unterirdischer Besucherraum, der von der Rittergasse aus zugänglich ist, und zwei Baukörper, welche die Höhe und den Verlauf des Keltenwalls aufnehmen.

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Denkmalpflege unterstützt Sanierung des Rossgadens in Näfels mit Beiträgen

Für die Aussensanierungen des Rossgadens der Baugruppe Haus an der Letz in Näfels werden Beiträge der Denkmalpflege bewilligt. Die Aussenhülle des Rossgadens, Teil der geschützten Baugruppe Haus an der Letz in Näfels, befindet sich in einem schlechten Zustand. Sie soll im Jahr 2026 instandgesetzt werden. Das Gebäude ist als Baudenkmal von lokaler Bedeutung eingestuft.

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80 Jahre Schoggitaler: Eine Erfolgsgeschichte für Natur- und Heimatschutz

In den 1940er-Jahren, wollte man aus dem Silsersee im Engadin einen Stausee machen. Es herrschte jedoch Krieg in Europa und mit Argumenten für Natur und Landschaft war gegen vermeintliche Energieunabhängigkeit kaum anzukommen. Da hatte der damalige Geschäftsführer des Schweizer Heimatschutzes die zündende Idee, für den Erhalt des Silsersees etwas Urschweizerisches und gleichzeitig Wertvolles zu verkaufen: Schokolade. In der Nachkriegszeit war diese rationiert und so wurde der Schoggitaler von 1946 zum Verkaufsschlager und die Rettung des Silsersees zu einer der erfolgreichsten Spendensammlungen der Schweiz. „Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz nutzen das Jubiläum, um den Schoggitaler zu erneuern“, erklärt Loredana Ventre, Geschäftsleiterin des Schoggitaler-Büros. Die bewährte Rezeptur aus Schweizer Biomilch und Fairtrade-Kakao ist neu mit Vanille verfeinert. Die Prägung erhält ein zeitloses Design und die Website sowie der Webshop wurden modernisiert.

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