Events

Ferien im historischen Stationsgebäude an der Albulalinie

Von 1903 bis Ende der 80er-Jahre empfingen und verabschiedeten die Stationsbeamten in Alvaneu Fahrgäste, die der Albulalinie entlang reisten und fertigten den Warenverkehr ab. In dem heute stillgelegten Bahnhofsgebäude können ab dieser Woche bis zu fünf Feriengäste dort, wo einst der Stationsvorstand mit seiner Familie wohnte, den lebendigen Bahnbetrieb auf der UNESCO Welterbestrecke der Rhätischen Bahn erleben. Im Jahr 1898 wurde mit dem Bau der Albula-Eisenbahnlinie begonnen. Heute zählt sie zusammen mit der Berninaline zum UNESCO Welterbe Rhätische Bahn in der Kulturlandschaft Albula/Bernina. Das Ziel der Verbindung war, die abgeschiedenen Bündner Berggemeinden untereinander und mit den europäischen Zentren zu vernetzen und zugänglicher zu machen. Auch heute noch bildet die Strecke durch das Albulatal mit ihrer spektakulären Linienführung eine wichtige Verbindungsfunktion für Personen und Gütertransporte zwischen den Nordtälern, dem Engadin und den Bündner Südtälern bzw. Italien.

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7. Schweizer Schlössertag in Frauenfeld

Sag mir, was du isst und ich sag dir, wer du bist. Ob saftige Schweinekeulen und schmackhafte Fasane oder trockenes Brot und Haferbrei – das Essen im Mittelalter diente den meisten der Sättigung, für einige war es hingegen Ausdruck des gehobenen Standes. Am Sonntag, 2. Oktober 2022 gehen Klein und Gross im Schloss Frauenfeld auf Tuchfühlung mit mittelalterlichen Aromen und erleben vergnügliche Aktivitäten rund um das Thema Essen zu Zeiten der Ritter, Mägde und Burgdamen. Im und um Schloss Frauenfeld herrscht emsiges Treiben. Bauern dreschen Korn mit dem Flegel, formen runde Fladen und backen sie über dem Feuer. Konstantin, der weitgereiste Händler, preist Pfeffer, Muskatnuss, Zimt, Gewürznelken, Datteln und Feigen aus dem Orient an. In der Vorratskammer sortiert Köchin Elsi die Leckereien für die Edelleute und an der Tafel der Ritter werden höfische Sitten und Benimmregeln gelehrt.

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Kanton Wallis: Europäische Tage des Denkmals – 27 Orte zum Thema "Freizeit"

Die 29. Ausgabe der European Heritage Days (JEP) steht unter dem Motto „Freizeit – Free time – Tempo libero – Free time“ und findet am 10. und 11. September 2022 in der Westschweiz statt. Im Wallis werden der Öffentlichkeit 27 kostenlose Führungen angeboten. Sie werden das gebaute Erbe hervorheben. Die Europäischen Tage des Denkmals finden am Samstag, den 10. und Sonntag, den 11. September 2022 statt. Diese 29. Ausgabe steht unter dem Thema „Freizeit – Free time – Tempo libero – Free time“. Im Wallis werden siebenundzwanzig Besuche gezeigt, von Port-Valais bis ins Goms. Das Publikum kann emblematische Orte des Tourismus und der Freizeit wie Theater, Museen, Schwimmbäder, Seilbahnstationen und historische Hotels entdecken oder wiederentdecken.

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Tage des Denkmals im Kanton Nidwalden: Baukultur trifft auf Tourismus

Am 10. und 11. September 2022 finden die Europäischen Tage des Denkmals statt. Sie sind dem Thema „Freizeit“ gewidmet. Das von der Denkmalpflege Nidwalden zusammengestellte Programm beleuchtet Themen und Stätten der Tourismusgeschichte des Kantons. Die Denkmalpflege Nidwalden präsentiert der interessierten Bevölkerung an den Tagen des Denkmals vom 10./11. September 2022 verschiedene baukulturelle Themen rund um die Tourismusgeschichte des Kantons.

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Das Comeback der Thurgauer Frauenklöster

Die Reformation hinterlässt im Thurgau tiefe Spuren. Der religiöse Umsturz in den 1520er-Jahren bedeutet für die meisten Klöster das Ende. Doch die Katholiken geben sich nicht geschlagen und setzen alle Hebel in Bewegung, um die Menschen im Thurgau zum alten Glauben zurückzuführen. An der öffentlichen Führung im Historischen Museum Thurgau vom Mittwoch, 24. August 2022 thematisiert Historikerin Claudia Sutter die tragende Rolle der Thurgauer Frauenklöster in dieser Mission.

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29. Europäische Denkmaltage: Lebendige Denkmäler der Freizeit in der Stadt Zürich

Am 10. und 11. September finden die Europäischen Tage des Denkmals 2022 unter dem Motto „Freizeit – Temps libre – Tempo libero – Temps liber“ statt. Die städtische Denkmalpflege und die Gartendenkmalpflege von Grün Stadt Zürich stellen in diesem Rahmen vier zentrale Orte der Erholung in Zürich vor. Freizeit – und dann? Natürlich, man könnte einfach dasitzen, vor sich hinschauen und hemmungslos faulenzen. Oder aber man geht hinaus, erholt sich aktiv bei Spiel und Sport oder besucht eine kulturelle Veranstaltung. Genau darauf richten die 29. Europäischen Denkmaltage ihren Blick: Freizeit ist das Motto, Freizeit wird Programm – denn ganz oft halten wir uns bei Kultur und Erholung in sehr lebendigen Denkmälern auf.

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Abendvortrag des Historischen Museums Thurgau: Neue Fenster für historische Bauten

Fenster sind die Augen eines Hauses. Sie schaffen eine Verbindung zwischen Innen und Aussen – doch wie viel Glas darf es sein? Weshalb an Neubauten mehr als bei historischen Gebäuden erklärt Dr. Moritz Flury-Rova, Stv. Leiter Denkmalpflege Kanton St. Gallen, am Abendvortrag des Historischen Museums Thurgau vom Donnerstag, 12. Mai 2022. In seiner frühesten Form dient das Fenster als Rauchabzug. Erst im 15. und 16. Jahrhundert werden Bauernhäuser an der Hauptfassade mit Fenstern ausgestattet. In den folgenden Jahrhunderten steigt der Lichtbedarf für die textile Heimarbeit in der Ostschweiz an, die typischen Reihenfenster entstehen. Die Maschinenstickerei benötigt im 19. Jahrhundert gar Fenster, die beinahe so hoch sind wie früher ein ganzes Wohngeschoss.

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