Die Kunsthistorikerin Sabine Sommerer tritt am 1. Juni 2025 die Stelle als Kantonale Denkmalpflegerin an.
Sie folgt auf Brigitte Frei-Heitz, die in Pension geht.
Unter dem Motto "Drei Bünde fürs Leben" wurde im Jahr 2024 gemeinsam an die Gründung des ersten eigenständigen Staatswesens erinnert und mit einer Vielzahl an Veranstaltungen und Projekten gemeinsam gefeiert.
Die Regierung hat den Schlussbericht zu den Feierlichkeiten zur Kenntnis genommen. Die im Jubiläumskonzept festgelegten Ziele wurden erreicht und der finanzielle Rahmen von zwei Millionen Franken eingehalten.
Wer in einem denkmalgeschützten Gebäude lebt oder arbeitet, kennt die Herausforderung: Die Bausubstanz soll so originalgetreu wie möglich erhalten bleiben, gleichzeitig steigen die Anforderungen an den Wohnkomfort und die Energieeffizienz. Besonders alte Fenster gelten oft als Schwachstellen, da sie Zugluft und hohe Wärmeverluste verursachen können. Doch was tun? Ersatz ist meist keine Option – zu wertvoll sind die historischen Fenster für das Gesamtbild des Gebäudes.
Mit modernen Techniken lassen sich alte Fenster so sanieren, dass sie energetisch auf dem neuesten Stand sind, ohne den Charakter des Gebäudes zu gefährden.
Im Vorfeld einer grossen Überbauung führte die Kantonsarchäologie Aargau von Anfang Mai 2024 bis Ende März 2025 eine Rettungsgrabung durch.
Diese hat die Kenntnisse über die Unterstadt des antiken Augusta Raurica erheblich erweitert. Die Untersuchung war die erste rein digital dokumentierte Ausgrabung der Kantonsarchäologie.
Die Leitung des Amtes für Denkmalpflege des Kantons Thurgau soll spätestens per 1. Januar 2026 neu besetzt werden.
Das Departement für Bau und Umwelt hat dazu eine Findungskommission eingesetzt.
Bauen an denkmalgeschützten Gebäuden soll vereinfacht werden, genauso wie deren energetische Modernisierung. Der Regierungsrat hat die Vernehmlassung einer entsprechenden Gesetzesvorlage gestartet.
Der Erhalt von ausgewählten Gebäuden ist wichtig für den Charakter und die Identität von Dörfern und Städten. Mit der Innenentwicklung und der Verdichtung sowie den energetischen Anforderungen stehen dem Denkmalschutz gewichtige öffentliche Interessen entgegen. Diesen Interessen will der Regierungsrat Rechnung tragen. Er hat eine Teilrevision des Planungs- und Baugesetzes (PBG) sowie der zugehörigen Verordnungen vorgesehen und dazu die Vernehmlassung eröffnet.
Immer mehr Menschen sind auf barrierefreie Zugänge angewiesen: sei es aufgrund körperlicher Einschränkungen, altersbedingter Mobilitätseinbussen oder temporärer Beeinträchtigungen. Auch Eltern mit Kinderwagen oder Personen mit Gepäck profitieren von hindernisfrei gestalteten Gebäuden.
Problematisch kann es werden, wenn das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Denkmalgeschütze Bauten in der Schweiz sind historisch wertvoll und unterliegen bestimmten Auflagen. Wie sich in solchen Fällen der Wunsch nach Barrierefreiheit mit den Anforderungen des Denkmalschutzes vereinen lässt, zeigt der folgende Beitrag.
Der Erhalt denkmalgeschützter Gebäude ist eine besondere Herausforderung – die Balance zwischen traditionellen Bauweisen und modernen Techniken muss gewahrt werden. Mit speziellem Knowhow und massgeschneiderten Sanierungsmassnahmen werden die Arbeiten umgesetzt.
Wissenswertes und Tipps rund um den Bautenschutz und den Erhalt von Gebäuden präsentiert denkmalpflege-schweiz.ch in Kooperation mit der JGP Group GmbH.
In den kommenden Monaten wird in Luzern ein altes Industriedenkmal restauriert – die Eisenbahnbrücke in der Fluhmühle. Das Stadtarchiv Luzern präsentiert in einer neuen Bildergalerie das historische Ereignis des Neubaus der Eisenbahnbrücke vor über 100 Jahren.
Die Eisenbahnbrücke über die Reuss ist eine der wenigen noch erhalten gebliebenen Halbparabelfachwerk-Brücken in der Schweiz und wurde bereits in der Vergangenheit mehrfach aufgefrischt. Nun soll sie mit einer Totalerneuerung des Korrosionsschutzes und weiteren kleinen Instandsetzungen für die kommenden fünfzig Jahre Eisenbahnbetrieb ertüchtigt werden.
Benno Vogler wird Nachfolger von Sebastian Geisseler als Denkmalpfleger des Kantons Nidwalden. Der 53-Jährige bringt Erfahrung in der Denkmalpflege im ländlichen Raum und in der Vermittlung mit.
Benno Vogler tritt am 1. Juni 2025 die Stelle als kantonaler Denkmalpfleger an. Er folgt auf Sebastian Geisseler, der Nidwalden nach drei Jahren verlässt und die kantonale Denkmalpflege in Luzern übernimmt.
Erneuerbare Energien spielen auch im Bereich des Denkmalschutzes eine Rolle. Bauherren stehen dabei vor der Herausforderung, Photovoltaikanlagen in historische Gebäude zu integrieren.
Im folgenden Artikel erfahren Sie, wie die Kombination moderner Photovoltaikanlagen und Denkmalschutzimmobilien gelingt.
2011 hat die UNESCO die bedeutendsten Pfahlbausiedlungen zum Welterbe erklärt, darunter die Pfahlbausiedlung in Kehrsiten.
Weil neue Erkenntnisse vorliegen, hat die Fachstelle für Archäologie die Informationen beim Fundort erneuert.
Historische Gebäude sind ein wertvolles Erbe, das die Geschichte und Kultur eines Landes widerspiegelt. In der Schweiz gibt es zahlreiche denkmalgeschützte Bauten, die gepflegt, restauriert und für die Zukunft erhalten werden müssen. An der Denkmalpflege sind verschiedene Profis beteiligt.
Im folgenden Artikel erfahren Sie, wer sich um die fachgerechte Instandhaltung der Gebäude kümmert.
Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude stehen oft vor einer Herausforderung: Wie lässt sich der Denkmalschutz mit modernen Anforderungen an Komfort, Energieeffizienz und Nutzung verbinden?
Im folgenden Beitrag erfahren Sie, wie Bauherren die Balance zwischen Bewahrung der historischen Bausubstanz und innovativen Modernisierungsmöglichkeiten meistern.
Die Ausstellung „Vergangenheit im Vorgarten“ eröffnet am 28. Februar 2025 im Forum Schlossplatz in Aarau. Ursprünglich zur Landesverteidigung errichtet, prägen Panzerhindernisse bis heute die Schweizer Landschaft. Besucher können neue Perspektiven auf deren historische, ökologische und kulturelle Aspekte gewinnen. Künstlerische Positionen ergänzen die Thematik um eine weitere Ebene.
Aufgrund ihrer der Schokolade nicht unähnlichen Form werden sie umgangssprachlich „Toblerone“ genannt: Panzersperren sind zahlreich in der Schweizer Landschaft zu finden. Unter der offiziellen Bezeichnung „Geländepanzerhindernisse“ wurden diese Sperrriegel hauptsächlich während des Zweiten Weltkrieges als Verteidigungsanlagen gegen einen möglichen Angriff aus Deutschland errichtet. Seit den 1990er Jahren haben sie militärisch gesehen allerdings keine Bedeutung mehr und werden grösstenteils zivil genutzt.
Historische Gebäude im Alpenraum sind Teil des kulturellen Erbes. Sie zeigen, wie die Menschen die Gebäude mit traditionellen Bauweisen den extremen Bedingungen in den Bergen angepasst haben. Über die Zeit setzen Schnee, Stürme und Naturgewalten den alten Bauten stark zu. Ohne gezielte Schutzmassnahmen droht schleichender Verfall.
Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr über die Herausforderungen der Denkmalpflege in alpinen Regionen und die geeignete Massnahmen, um die Gebäude langfristig zu bewahren.
Mit LU222 würdigt Luzern nicht nur die Übergabe der Mediationsakte durch Napoleon im Jahr 1803, sondern auch die reiche kulturelle Vielfalt, die den Kanton einzigartig macht. 222 Geschichten, Erlebnisse und Perspektiven laden ein, Luzern aus neuen Blickwinkeln zu erleben.
Das Jubiläum ist ein Gemeinschaftsprojekt unter der Leitung der Dienststelle Kultur und wird vom Museum Luzern in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern im gesamten Kanton umgesetzt.
Wer ein Haus entwirft, plant meist einen ebenerdigen Zugang ein. Anders sah dies im Falle der Burg Neu-Aspermont hoch über Jenins aus.
Hier entstand im frühen 13. Jahrhundert ein mächtiger, viergeschossiger Turm. Betreten konnte man diesen Turm aber nicht ebenerdig, sondern nur durch einen sogenannten Hochzugang, der ins dritte Obergeschoss führte.