Bauwerke

Was Gerüche über den Zustand eines Gebäudes verraten

Gerüche spielen in historischen Gebäuden oft eine Nebenrolle. Risse, Verformungen oder Verfärbungen fallen sofort auf und werden entsprechend eingeordnet. Gerüche dagegen entwickeln sich meist langsam. Dabei geben sie oft Hinweise auf Feuchtigkeit, Materialveränderungen oder frühere Eingriffe. Besonders aufmerksam sollten Sie werden, wenn sich ein Geruch verändert oder nicht zum üblichen Zustand des Gebäudes passt. In solchen Fällen lohnt es sich, genauer hinzusehen. Der folgende Beitrag zeigt, woher Gerüche kommen können und wie Sie diese im Zusammenhang mit weiteren Anzeichen einordnen.

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Bauen auf Zeit: Temporäre Konstruktionen im denkmalgeschützten Umfeld

Veranstaltungen, Zwischennutzungen oder saisonale Angebote bringen Bewegung in historische Gebäude und ihre Umgebung. Planerinnen und Planer müssen dabei besondere Anforderungen im denkmalgeschützten Umfeld berücksichtigen. Sie halten Eingriffe so gering wie möglich, schützen die vorhandene Substanz und bewahren das Erscheinungsbild des Bestands. Der folgende Beitrag zeigt, welche Rolle temporäre Konstruktionen in der Denkmalpflege spielen, welche Anforderungen an Planung und Umsetzung gestellt werden und welche Lösungen sich in der Praxis bewährt haben.

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Mikroklima und Bausubstanz – lokale Einflüsse auf historische Gebäude

Klimatische Einwirkungen auf historische Gebäude werden häufig im grossräumigen Zusammenhang diskutiert. Für den Zustand der Bausubstanz ist jedoch das unmittelbare Umfeld oft entscheidend. Temperatur, Feuchte und Luftbewegung unterscheiden sich bereits innerhalb weniger Meter. Diese Unterschiede prägen, wie Materialien altern, wie schnell Bauteile trocknen und wo sich Veränderungen zeigen. Der folgende Beitrag untersucht die lokalen Zusammenhänge und ihre Wirkung auf die historische Substanz.

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Hitze als Stressfaktor für historische Bausubstanz

Zunehmende sommerliche Extremtemperaturen verändern die Belastungsprofile historischer Gebäude. Langanhaltende Hitzeperioden wirken anders als kurzfristige Witterungsschwankungen: Sie greifen über längere Zeit in Materialien und Konstruktionen ein. Ihre Folgen zeigen sich oft verzögert und werden nicht immer unmittelbar als klimatisch bedingt erkannt. Der folgende Beitrag beleuchtet, wie sommerliche Hitze auf historische Materialien und Bauweisen wirkt und welche Konsequenzen sich daraus für den Umgang mit bestehender Substanz ergeben.

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Leerstand als Risiko – Gefahren der Nicht-Nutzung von Denkmälern

Für leerstehende, denkmalgeschützte Gebäude gibt es verschiedene Ursachen. Historische Bauten stehen leer, weil Eigentumsfragen ungeklärt sind, Nutzungsideen fehlen oder aus Sorge vor Kosten und Auflagen keine Entscheidungen getroffen werden. Unabhängig davon ist Nicht-Nutzung kein stabiler Zustand. Sie verändert ein Gebäude – technisch, baulich und organisatorisch. Der folgende Beitrag zeigt, warum Leerstand für Denkmäler ein ernstzunehmendes Risiko darstellt, welche Schäden typisch sind und wie historische Bauten auch ohne dauerhafte Nutzung besser geschützt werden können.

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Wakkerpreis 2026 für Brig-Glis: Vorbildlicher Umgang mit Baukultur und Klimaanpassung

Der Schweizer Heimatschutz würdigt Brig-Glis für die innovative Nutzung historischer Bauten. Brig-Glis fördert eine kulturell und sozial bereichernde Nutzung ihres baukulturellen Erbes. Die Walliser Gemeinde verbindet dabei Tradition und Innovation auf beispielhafte Weise. Durch die sinnvolle Nutzung historischer Bauten, die Integration zeitgenössischer Architektur und die Anpassung der Stadträume an das veränderte Klima, positioniert sich die alpine Stadt als resilienter und innovativer Lebensraum – dies würdigt der Schweizer Heimatschutz mit dem Wakkerpreis 2026.

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Funktionale Bauteile in historischen Bauten

Treppen, Geländer, Handläufe und Schwellen zählen zu den am stärksten beanspruchten Bauteilen historischer Bauten. Sie prägen Nutzung, Bewegung und Sicherheit, rücken jedoch in der denkmalpflegerischen Betrachtung häufig erst dann in den Fokus, wenn Eingriffe erforderlich werden. Dabei tragen gerade diese funktionalen Bauteile wesentlich zur Lesbarkeit eines Gebäudes bei. Form, Materialität und Gebrauchsspuren geben Aufschluss über historische Nutzung und handwerkliche Ausführung. Der folgende Beitrag beleuchtet die Rolle funktionaler Bauteile in historischen Bauten und zeigt auf, weshalb ihnen im Umgang mit dem Bestand besondere Aufmerksamkeit zukommt.

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Kanton Obwalden sichert Zukunft des Museums mit Sanierung und neuer Ausstellung

Der Regierungsrat erteilt für dringende Sanierungsmassnahmen am Museum Obwalden einen Objektkredit von 755 000 Franken. Für die neue Dauerausstellung stellt er aus dem Swisslos-Fonds 190 000 Franken zur Verfügung. Damit der Museumsbetrieb des Museums Obwalden gewährleistet ist, sind bauliche Massnahmen nötig. Das historische Gebäude weist statische und technische Mängel auf.

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Biodiversität an historischen Bauwerken

Historische Bauwerke prägen das Ortsbild und erfüllen oft eine weit unterschätzte ökologische Funktion. Alte Mauern, Dachstühle, Fassaden und Gärten bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten wertvolle Lebensräume. In einer zunehmend verdichteten und versiegelten Landschaft gewinnen diese Strukturen an Bedeutung. Die Denkmalpflege steht damit vor einer doppelten Aufgabe: Einerseits gilt es, die historische Bausubstanz zu erhalten, andererseits müssen ökologische Werte erkannt, respektiert und – wo möglich – gefördert werden. Der folgende Artikel zeigt, warum Biodiversität im Denkmalbestand wichtig ist und wie sie verantwortungsvoll berücksichtigt werden kann.

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Neumühlebrücke Lauperswil: Spezialpreis Denkmalpflege 2025 für meisterhafte Sanierung

Als funktionales Bauwerk ist sie schlicht, als Kulturgut von grossem Wert: Die Neumühlebrücke in Lauperswil (BE) wurde 2025 mit dem Spezialpreis Denkmalpflege ausgezeichnet – für die gelungene Instandsetzung eines jahrzehntelang genutzten, historischen Verkehrsübergangs. Die Auszeichnung würdigt ein Projekt, das konstruktive Notwendigkeit, denkmalpflegerische Verantwortung und regionale Identität vereint. Das Brückenbauwerk über die Emme wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaft, Denkmalpflege und Fachingenieuren umfassend instand gesetzt – ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren.

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Zeitzeugen aus Stein: Warum historische Bauten Identität stiften

Historische Bauwerke sind mehr als alte Mauern. Sie sind Zeugen der Zeit, Träger kollektiver Erinnerungen und sichtbare Ausdrucksformen kultureller Identität. Wo Architektur Geschichte bewahrt, entsteht Bindung – zu Orten, Werten und Gemeinschaften. Gerade in der Schweiz, wo Baukultur tief in der Gesellschaft verankert ist, prägt die Denkmalpflege weit mehr als nur das Stadtbild. Ob Kloster, Bürgerhaus oder Industriehalle – jedes Bauwerk erzählt von Menschen, Ideen und gesellschaftlichen Veränderungen. Wer hinschaut, erkennt darin nicht nur Geschichte, sondern die Grundlagen des heutigen Selbstverständnisses einer Region.

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Vom Mörtel zur Mikroskopie: Wie Wissenschaft die Denkmalpflege verändert

Die Denkmalpflege steht längst nicht mehr nur für Handwerk, Tradition und Pinselarbeit. Heute ist sie ebenso ein interdisziplinäres Feld zwischen Baugeschichte, Chemie, Materialwissenschaft und digitaler Analyse. Moderne Forschung öffnet neue Wege, um historische Substanz zu verstehen, zu bewahren – und dabei ihre Authentizität zu wahren. Wer alte Mauern restauriert, arbeitet nicht mehr allein mit Gefühl, sondern mit Laborberichten, Datenmodellen und mikroskopischen Aufnahmen. Denn jeder Stein, jeder Putz, jeder Mörtel erzählt eine Geschichte – nur wer sie wissenschaftlich lesen kann, erhält sie für die Zukunft.

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Salze und Splitt: Wie Streumittel historischen Bodenbelägen schaden

Salze, Splitt und andere Streumittel sind im Winter wirkungsvoll gegen Glätte – doch gerade bei historischen Bodenbelägen können sie erhebliche Schäden verursachen. Die richtige Wahl und Handhabung ist deshalb entscheidend für den Substanzerhalt. Winterdienst unterstützt Sicherheit und Mobilität, aber der Einsatz von Tausalzen und Abstumpfmitteln kann für denkmalgeschützte Wege, Plätze oder Pflasterflächen problematisch sein. Chemische Salze dringen in poröse Materialien ein, kristallisieren und erzeugen innere Spannungen, die zu Abplatzungen, Rissen oder Materialverlust führen. Ebenso können grobe Splitt‑ oder Sandkörner durch mechanische Beanspruchung Oberflächen abschmirgeln oder Fugen beschädigen – langfristige Folgen, die über die kalte Jahreszeit hinaus spürbar sind.

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Notfall- und Krisenmanagement bei Kulturgütern

Historische Gebäude, Kirchen, Archive, Museen, Sammlungen und Kulturlandschaften prägen die Ortsbilder und stehen für Wissen, Erinnerung und handwerkliche Tradition. Gleichzeitig sind diese wertvollen Zeugnisse der Vergangenheit zunehmend vielfältigen Risiken ausgesetzt: Extremwetterereignisse werden häufiger, technische Defekte können folgenschwere Brände auslösen, und auch menschliches Fehlverhalten wie Vandalismus oder unsachgemässe Lagerung kann Kulturerbe gefährden. Deshalb kommt dem Notfall- und Krisenmanagement eine Schlüsselrolle zu. Ein gut vorbereiteter Notfallplan schützt die Substanz, verkürzt Reaktionszeiten und hilft, Schäden gering zu halten. Der folgende Artikel zeigt, worauf Eigentümer, Gemeinden und Fachstellen beim Notfall- und Krisenmanagement achten sollten.

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Finanzierung historischer Erhaltung: Modelle für private Eigentümer

Der Erhalt historischer Bauten ist eine kulturelle Aufgabe – und eine finanzielle Herausforderung. Private Eigentümer tragen oft die Hauptlast, wenn es um die Pflege denkmalgeschützter Gebäude geht. Klare Finanzierungsmodelle und staatliche Unterstützung entscheiden darüber, ob wertvolles Kulturerbe erhalten bleibt oder verloren geht. Denkmalpflege ist nicht nur Leidenschaft, sondern auch Verpflichtung. In der Schweiz stehen zehntausende Gebäude unter Schutz, viele davon in privater Hand. Der Unterhalt solcher Objekte erfordert spezifisches Wissen und hohe Investitionen. Wer diese Verantwortung trägt, braucht transparente Förderstrukturen, steuerliche Anreize und partnerschaftliche Lösungen zwischen Staat, Eigentümerschaft und Fachstellen.

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Spektakulärer Fund in Basel: Siegelstempel des Domkantors Rudolf Kraft entdeckt

Im Rahmen der Sanierung der Ufermauer unterhalb der Pfalz begleitet die Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt seit September die Unterwasserarbeiten. Am Fuss der Pfalzmauer wurden spannende Funde aus zwei Jahrtausenden Basler Geschichte entdeckt, darunter römische Münzen, ein mittelalterlicher Siegelstempel und Konstruktionsteile des ersten Basler Freibads.

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Schadstoffsanierung vor Restaurierung des Glockenturms der Klosterkirche Wettingen

Die Klosterkirche in Wettingen wird zurzeit umfassend restauriert. Im Rahmen von Sondierungsarbeiten zur Vorbereitung der geplanten Restaurierung des Glockenturms wurden unter der Aussenverkleidung Gebäudeschadstoffe entdeckt. Diese werden ab nächster Woche von einer spezialisierten Fachfirma sachgerecht und fachmännisch entfernt und entsorgt.

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Architekturgeschichte vermitteln: Warum Baukultur Bildung braucht

Baukultur ist Teil kollektiver Identität. Sie prägt Städte, Dörfer und Landschaften – und erzählt Geschichte durch Mauern, Materialien und Räume. Wer Architekturgeschichte versteht, erkennt, was erhaltenswert ist, und gestaltet Zukunft mit Bewusstsein für Herkunft. In einer Zeit, in der Neubauten schneller entstehen als je zuvor, droht Wissen über historische Bauweisen und kulturelle Zusammenhänge verloren zu gehen. Dabei ist Baukultur kein Luxus, sondern Grundlage gesellschaftlicher Orientierung. Architekturgeschichte zu vermitteln heisst, das Verständnis für Qualität, Kontext und Verantwortung zu stärken – bei Fachleuten ebenso wie in der breiten Öffentlichkeit.

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