Die Stiftung Denkmalpflege agiert als kantonsübergreifendes Netzwerk

22.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege
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Die Stiftung Denkmalpflege agiert als kantonsübergreifendes Netzwerk
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Denkmalpfleger und Denkmalschützer agieren oft im kleinen Rahmen und sind auf Unterstützung von aussen angewiesen. Nicht immer funktioniert die Hilfe so wie gewünscht, doch die „Stiftung zur Förderung der Denkmalpflege“ mit Sitz in Zürich hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Denkmalpflege in der gesamten Schweiz tatkräftig zu unterstützen.

Eine Stiftung versucht, zu vermitteln



Die Stiftung unter aktueller Leitung von Dr. Ida Hardegger agiert gemeinnützig im Sinne von Art. 80 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches und wird unterstützt vom Bundesamt für Kultur (BAK). Der Stiftungszweck ist auf der offiziellen Homepage der Stiftung nachzulesen und wird wie folgt zusammengefasst: Beratung und Forschung auf dem Gebiet der Denkmalpflege unter Berücksichtigung naturwissenschaftlicher und technologisch-konservatorischer Erkenntnisse sowie Vernetzung der Denkmalbehörden, Fachstellen und Institutionen auf kantonaler, nationaler und internationaler Ebene. Die Werterhaltung des schweizerischen Denkmalbestandes ist das höchste Ziel der Stiftung.

Die Mitglieder und Wissenschaftler sind beratend tätig. Sie sorgen für eine nachhaltige Wissensvermittlung in der denkmalpflegerischen Praxis, damit neue Erkenntnisse direkt vor Ort in die Denkmalprojekte einfliessen können. Die Stiftung vermittelt Fachleute aus den relevanten Berufen und arbeitet eng mit Partnern der Fachrichtungen Architektur, Restauration, Bauforschung und Analytik zusammen. Kooperationen mit Industrie und Privatwirtschaft werden angestrebt und vermittelt, um aktuellen Modellprojekten auch finanziell unter die Arme greifen zu können. Denkmalpfleger und Privatleute können Anträge auf Förderung stellen. Die Projekte müssen praxisorientiert sein. Die Stiftung arbeitet eng mit NIKE, ICOMOS und dem Schweizer Heimatschutz zusammen.

Unterstützt werden praxisbezogene Projekte, das heisst Sanierungen, Restaurationen und erhaltende Massnahmen für ein bestimmtes Denkmalobjekt. Die Unterstützung erfolgt in finanzieller Form und ist auch mehrjährig möglich. Die Höhe der Summe beträgt pro Projekt und Jahr zwischen 50.000 und 100.000 Schweizer Franken. Die Anträge sind schriftlich an die Stiftung zu stellen, müssen eine umfassende Projektbeschreibung und einen Finanzierungsplan enthalten. Die Frist für 2015 ist allerdings im Mai dieses Jahres abgelaufen, es können jedoch bereits jetzt Anträge für 2016 eingereicht werden. Trotz Recherche konnten wir nicht herausfinden, welche Objekte konkret in der Vergangenheit finanziell unterstützt wurden. Hierzu gibt es nur allgemeine Ausführungen auf der Webseite der Stiftung.



 

Oberstes Bild: Die „Stiftung zur Förderung der Denkmalpflege“ in Zürich will die Denkmalpflege in der gesamten Schweiz tatkräftig unterstützen. (© Sangoiri / Shutterstock.com)

Über Claudia Göpel

Als gelernte Zahntechnikerin schreibe ich exzellent recherchierte Texte rund um die Themen Zahnmedizin, Allgemeinmedizin, Geriatrie und Gesundheit.
Sie profitieren mit mir als Auftragstexterin zudem von einem reichen Erfahrungsschatz in den Berufsbereichen Gastronomie, Kultur und Recht. Blog- und Fachartikel über Kinder, Tiere (Hunde, Katzen, Vögel, Fische, Reptilien, Kleinsäuger, Vogelspinnen), Pflanzen, Mode, Möbel und Denkmalschutz schreibe ich ebenfalls mit Begeisterung und reichlich Hintergrundwissen.
Zum Ausgleich verfasse ich in meiner Freizeit Kriminalstorys sowie erotische Kurzgeschichten, die unter dem Pseudonym Anastasia in zahlreichen Büchern und Erotik-Magazinen veröffentlicht sind. Ausserdem bin ich seit vielen Jahren ehrenamtlich als Klinikclown für kranke Kinder in deutschen Krankenhäusern und Hospizen aktiv.


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