St.Gallen

Neue Namen im Stadtbild: St.Gallen würdigt Lisette Völkin und Ella Wild als Pionierinnen

Der Stadtrat hat einen Platz und eine Strasse nach bedeutenden St.Galler Frauen benannt: Der neue Platz im Krontal trägt den Namen der ersten St.Galler Ärztin Lisette Völkin (1849-1929), die neu klassierte Strasse in Rotmonten jenen der Journalistin und Redaktorin Ella Wild (1881-1932). Im Zuge der Erschliessung von Wohnnutzungen an der Rorschacher Strasse 189 wurde der Platz im Zentrum des Krontal öffentlich klassiert und nach der ersten St.Galler Ärztin Lisette Völkin (1849 - 1929) benannt.

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Kloster St.Gallen: UNESCO-Welterbe und 1’400 Jahre europäische Kulturgeschichte entdecken

Mitten in der St.Galler Altstadt verbindet der Stiftsbezirk rund 1’400 Jahre europäische Kulturgeschichte. Aus der Einsiedelei des Wandermönchs Gallus entstand ein Benediktinerkloster, das im Frühmittelalter zu einem Zentrum für Bildung, Buchkunst und Musik aufstieg. Die heute sichtbaren Barockbauten und die in Bibliothek und Archiv bewahrten Originale bilden seit 1983 gemeinsam ein UNESCO-Welterbe. Die Stiftsbibliothek macht diese lange Überlieferung besonders anschaulich. Ihr Rokokosaal gehört zu den bedeutenden historischen Bibliotheksräumen Europas, während gut 2’100 Handschriften, frühe Drucke und der St.Galler Klosterplan von der Arbeit früher Schreiber und Gelehrter erzählen. Der Stiftsbezirk ist damit zugleich Baudenkmal, Museum, Forschungsort, kirchliches Zentrum und lebendiger Teil der Stadt.

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