WC-Notstand in Bern – was hat die Denkmalpflege damit zu tun? Teil 2

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Denkmalpflege ist in Bern nicht nur zuständig für den Erhalt wertvoller Bausubstanz, sondern hält auch ihre schützende Hand über die Einhaltung eines harmonischen Stadtbildes. Urinalstände und Dixi-Klos stören das historische Ambiente und sollen deshalb verschwinden. Dem Berner Denkmalpfleger Jean-Daniel Gross deshalb den Schwarzen Peter für die Toiletten-Misere zuschieben zu wollen, wäre aber der falsche Ansatz. Denn er hat recht: Es müssen mehr öffentliche Toilettenanlagen gebaut werden!

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WC-Notstand in Bern – was hat die Denkmalpflege damit zu tun? Teil 1

[vc_row font_color="#000000"][vc_column width="1/1"][vc_column_text]In den Berner Altstadt-Gassen stinkt es penetrant. Nicht etwa nach Abfällen, denn die Berner sind saubere Eidgenossen, sondern nach Urin, nach menschlichem Urin. Bern hat zu wenig öffentliche Toiletten. Wenn man(n) nach Beizenschluss unterwegs ist, dann muss eben auch mal eine Hausecke oder ein Hauseingang als Pissoir herhalten. Nicht nur die sommerliche Hitze, auch die Denkmalpflege verschärft das geruchsintensive Problem.

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Die Fahrzeuge der Denkmalpfleger

Denkmäler in der Schweiz Menschen brauchen viele Arten von Erinnerung. Das sind persönliche, wie Fotoalben und alte Möbel der Grosseltern, aber auch gemeinsame Erinnerungen der Schweizer, wie Bauten und Kunstwerke, Sprache und Brauchtum. Sie zeigen die Wurzeln, aus denen sich alles speist ebenso, wie sie die Erinnerung an längst vergangene Zeiten wach halten. Historische Bauten in der Schweiz sind ein bedeutendes Erbe der Geschichte, sie prägen die Heimat und machen sie unverwechselbar. Jeder Ort hat auf diese Weise seine ganz eigene Geschichte, mit der sich die Bewohner identifizieren. Deswegen ist der Schutz der Denkmäler in der Schweiz eine kantonale Angelegenheit. Allerdings sind nicht alle Denkmäler einfach im Tal gelegen und leicht für die Denkmalpfleger zugänglich. Denn bis in die entlegensten Winkel hinein müssen die Denkmalpfleger mit ihren Fahrzeugen kommen, wenn sie ihrer Aufgabe gewissenhaft nachgehen wollen.

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Ein Bauwerk mit kontinuierlicher Geschichte: Kloster und Schloss Interlaken

Neun Jahrhunderte umfasst die Historie des ehemaligen Doppelklosters Interlaken. Auf dem Gelände befinden sich heute das Schloss Interlaken sowie die Kirchen der katholischen und der reformierten Glaubensgemeinschaft. Über die interessante Bauentwicklung berichtet das Buch "Kloster und Schloss Interlaken". Darin befasst sich der Autor Hans Peter Würsten intensiv mit den zahlreichen Aus- und Umbauten. Im November 2013 stellte der Verfasser sein Werk unmittelbar vor Ort bei einer Buch-Vernissage vor.

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Locarno – ein Traum für Urlauber, eine Herausforderung für den Denkmalschutz

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die Stadt Locarno mit ihren angrenzenden Gemeinden Muralto, Minusio und Orselina ist für Touristen ein architektonischer Leckerbissen. Die Altstadt mit dem wunderschönen Marktplatz Piazza Grande bildet das Herzstück von Locarno. Ein Platz, dessen eleganten Häuser Geschichte atmen und dessen Atmosphäre man in einem der vielen Strassencafés im Schatten der Laubengänge geniessen kann. Jedes Jahr im August findet auf dem Piazza Grande das "Internationale Filmfestival Locarno" statt. Das sonnenverwöhnte Areal rund um Locarno mit über 2.300 Sonnenstunden im Jahr bietet eine Vielzahl an historischen Sehenswürdigkeiten, die aufgrund des subtropischen Klimas eine grosse Verantwortung für die Verantwortlichen der Denkmalpflege in der Schweiz darstellen.

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Denkmalpflege auf Schienen: Was der Albulatunnel mit dem Denkmalschutz zu tun hat

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ohne den Tunnelbau ist die heutige Verkehrsführung in der Schweiz nicht mehr vorstellbar. Der Albulatunnel ist einer der bekanntesten Tunnel. Er zählt seit dem Jahr 2008 zum UNESCO-Welterbe und ist ein Teil der "Rhätischen Bahn in der Landschaft Albula/Bernina". Jetzt ist eine neue Röhre in Planung. Bei der Neuprojektierung arbeitet die Rhätische Bahn eng mit der Denkmalpflege im Kanton Graubünden zusammen.

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Nach der Renovation: Das Zürcher Strandbad Wollishofen startet in den Sommer

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Mit der liebevollen Abkürzung "die Badi" bezeichnet man in der Schweiz ein Freibad oder eine Badeanlage an einem offenen Gewässer. So liebevoll wie die Sprache ist auch der Umgang mit vorhandenen Freibädern: Das Zürcher Strandbad im Quartier Wollishofen wurde einer gründlichen Renovation unterzogen. Dabei berücksichtigten die verantwortlichen Architekten auch die Auflagen und Empfehlungen der kantonalen Denkmalpflege. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten fand in der Badi die Wiedereröffnung statt – pünktlich zum Saisonstart am 10. Mai.

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Die Stüssihofstatt in Unterschächen: Ein Beispiel für die Erhaltung historischer Holzhäuser

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die alten Holzhäuser in der Zentralschweiz haben teilweise ein Alter von über 700 Jahren. Sie sind somit ein wichtiges Kulturdenkmal und schützenswert. Dennoch werden viele dieser historischen Gebäude abgerissen. Der Grund für den Abriss, der offiziell genannt wird: Diese Gebäude seien nicht mehr renovationsfähig. Es scheint sich jedoch häufig die Spekulation auf Grund und Boden dahinter zu verbergen. Denkmalschutz und Heimatschutz setzen sich für den Erhalt der Holzhäuser ein. Besonders hervorzuheben ist hier die Stiftung Ferien, die bereits etliche Objekte erworben hat und sich um die Renovation und den Erhalt kümmert. Den Häusern gibt die Stiftung eine neue Bestimmung – als Quartier für Feriengäste.

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Basels verborgene Gärten entdecken – ein Angebot der kantonalen Denkmalpflege

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Unter dem Motto "Gartenträume-Gartenräume" bietet die kantonale Denkmalpflege Führungen durch etliche Gärten und Gartenanlagen in der Stadt Basel an. Die Führungen finden noch bis zum September 2014 statt. Fachkundige Mitarbeiter der Denkmalpflege führen die Besichtigungen durch. Als Besucher hat man die Gelegenheit, verborgene und historische Gärten zu entdecken. Oberflächlich betrachtet, scheinen Gärten in der dichten Bebauung des Kantons Basel-Stadt eher selten zu sein. David Schneller, der Leiter der kantonalen Denkmalpflege, weist auf die aktuelle und kulturhistorische Bedeutung zahlreicher Gartenanlagen hin. Mit den Abendführungen sollen die Gärten und auch ihre Bedeutung für die Denkmalpflege wieder mehr in den Fokus gestellt werden. Denn zum Teil werde stark unterschätzt, wie wichtig Gartenanlagen für das Stadtbild seien. Dabei spiele es keine Rolle, ob es sich um einen privaten Hausgarten, einen öffentlichen Grünraum oder eine herrschaftliche Gartenanlage handle. Denkmalpfleger Schneller betont, dass "viele dieser Anlagen bewusst und sorgfältig gestaltet sind".

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Das Pfahlbaubrot – archäologischer Irrtum mit Erfolg

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Dass nicht jede Geschäftsidee hält, was sie zu Beginn verspricht, ist kein Geheimnis. Wie konsequent sich ein Konzept trotz offenkundigen Irrtums dennoch behaupten kann, beweist die jüngste Enthüllung um das sogenannte "Pfahlbaubrot" aus Zug. Die Sensation schien perfekt: Im Sommer des Jahres 1997 stiessen Archäologen beim Bergen prähistorischer Funde auf etwas, das sie für ein – im wahrsten Sinne des Wortes – altbackenes Brötchen hielten. Es stammte aus einer erst kurz zuvor entdeckten Pfahlbau-Siedlung am Zugersee und liess Experten vermuten, dass deren Bewohner sich auf das Zubereiten von Backwaren verstanden. Diese Annahme bestärkte sie darin, das Fundstück im "Museum für Urgeschichte(n)" auszustellen und als "ältestes Brot aus dem Kanton Zug" zu kennzeichnen.

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