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Die Charta von Burra – ihre Umsetzung in der Schweiz und Beispiele aus der Architektur

17.06.2015 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 

Die Charta von Burra wurde 1979 beschlossen und legt international gültige Richtlinien für die Denkmalpflege und den Umgang mit Denkmälern fest. Sie wurde inzwischen mehrfach modifiziert.

Jeder Architekt, der im Bereich Denkmalpflege tätig ist, muss sich ständig mit den verschiedenen Artikeln der Charta des ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) auseinandersetzen.

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Historische Stätten im Jurapark – von der Römerzeit bis zur Neuzeit

14.05.2015 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 

Der Jurapark ist reich an historischen Stätten. Sie lassen sich am besten zu Fuss oder mit dem Velo erkunden.Wer hierherkommt, kriegt eine Menge geboten: Naturerlebnisse, Kraftorte und historische Stätten laden in diese zwischen Flusstälern und Jurahöhen gelegene Region ein. Wandermöglichkeiten gibt es viele, die schönsten beginnen bei der Linner Linde, die seit rund 800 Jahren vor den Toren des kleinen Dorfes Linn am Bözberg steht.

Man kann von hier aus zum Beispiel dem Natur- und Kulturweg folgen, auf die Staffelegg oder nach Herznach, Schinznach-Bad und Brugg wandern. Dabei lassen sich uralte Zeitzeugen sowie Dörfer mit wunderschönen, unter Heimatschutz stehenden Häusern und Kirchen entdecken.

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Denkmalschutz auf dem Munt Sogn Gieri – Burgruine Jörgenberg und Richtstätte

16.04.2015 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 

Nachdem mein Text über die Burg Kropfenstein und das Dorf Waltensburg veröffentlich worden war, bekam ich sehr nette Nachrichten auf Facebook. Ich wurde auf die weiteren Burgen in der Region aufmerksam gemacht und bekam gleich noch ein paar Wandertipps dazu. Dafür nochmals herzlichen Dank!

Auf einer kurzen Wanderung erreicht man den Munt Sogn Gieri ab Waltensburg in nur etwa 1 ½ Stunden. Es geht über Feldwege und schmale Bergwege 295 m bergab und 40 m bergauf. Die ideale Jahreszeit für einen Familienausflug ist vom späten Frühling bis in den Herbst hinein. Im Terra Grischuna Verlag erschien 2003 „Märchenhaftes Wandern. Auf den Spuren von Bündner Sagen und Märchen“ und darin wird auch die Sage vom schatzhütenden Burgfräulein auf Jörgenberg erzählt. Einen Schatz habe ich bisher weder bei dieser noch einer anderen Burg entdeckt, was meine Begeisterung für Burgen, Schlösser, Kirchen und Ruinen natürlich nicht trübt. Der Ausflug auf den Munt Sogn Gieri ist ein Highlight für Burgenfans!

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Burg Reichenstein in Arlesheim – hier können Sie in einem Denkmal heiraten

10.04.2015 |  Von  |  Allgemein, Bauwerke, Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 

Zum Inventar der Kulturdenkmäler im Kanton Basel-Landschaft gehört auch die Burg Reichenstein. Neben dem Dom und der Ermitage ist sie das dritte Wahrzeichen der Gemeinde Arlesheim aus historischer Zeit. Die Anlage aus dem Hochmittelalter befindet sich nordöstlich des dörflichen Zentrums auf einem Felsensporn des Reichensteiner Berges. Durch natürliche Gegebenheiten ist sie von allen Seiten gut geschützt, im Süden von einer Senke, im Norden, Osten und Westen durch aufragende Felswände.

Vom Birstal her ist die Burg mit ihrer kompakten Bauweise durch die Bäume hindurch gut zu erkennen. Wer sie heute besuchen möchte, kann sie zu Fuss oder mit dem Auto erreichen. An der Strasse zwischen Arlesheim und Schönmatt gibt es eine Abzweigung etwa auf der Höhe des Schlosses Birseck.

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Denkmalpflege und Heimatschutz in den Bergen – auf alten Säumerpfaden zum Hotel Grimsel Hospiz

11.02.2015 |  Von  |  Allgemein  | 
Neben urchigen Hütten stehen Bergfreunden in alpinen Regionen Berggasthäuser und Hotels zum Einkehren und Übernachten zur Verfügung. Und auch unter diesen Unterkünften lassen sich interessante denkmalgeschützte Objekte finden. Ein Beispiel ist das Swiss Historic Hotel Grimsel Hospiz. Die dorthin führenden Pfade wurden schon im Mittelalter viel begangen und schrieben somit ebenfalls Schweizer Geschichte.

Wenn wir heutzutage zu Fuss in den Bergen unterwegs sind, dann zum Freizeitvergnügen. Wir können vorher eine ausführliche Wettervorhersage studieren und notfalls die Tour verschieben. Sowieso sind wir passend ausgerüstet, haben bequeme Rucksäcke, perfekte Wanderschuhe und tragen allgemein nicht viel mit uns herum. Wenn wir eine Übernachtung planen, wissen wir, dass am Ziel eine gemütliche Unterkunft auf uns wartet. Dort können wir duschen, bekommen etwas zu essen und können uns ausschlafen. Für unser Wohl wird gesorgt. Das war nicht immer so.

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Was die Burgruine Kropfenstein mit den Pueblo-Indianern verbindet

21.01.2015 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Nordamerikanische Indianer bewohnten früher Wigwams oder Wickiups. Aber ein Stamm machte eine Ausnahme. Er errichtete seine Unterkünfte aus Lehm, Mörtel, Sand und Wasser, ineinander verschachtelt: die sogenannten Pueblos. Und besonders die Pueblo-Indianer in Mesa Verde in Colorado sind durch ihre speziellen Wohnformen bekannt: Sie bauten ihre Wohnunterkünfte in überhängende Felsen. Um ein solches, an einem Felsen klebendes, Bauwerk besichtigen zu können, müssen Sie jedoch nicht nach Amerika reisen, sondern in den Kanton Graubünden. Die Burg Kropfenstein in der Surselva erinnert nämlich in ihrer Bauweise an ein Pueblo-Dorf.

Die Burgruine befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Waltensburg, welches von einer langen Geschichte geprägt wurde.

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Ferienwohnung Tessin: idealer Ausgangspunkt, um die Region zu entdecken

12.12.2014 |  Von  |  Publi-Artikel  | 

Die Region am Lago Maggiore bietet ihren Urlaubsgästen Erholung pur in einer atemberaubenden Bergwelt. Das umfassende Freizeitangebot beginnt bei Wandern, Wassersport und Mountainbiken und reicht bis hin zu Besichtigungen interessanter Sehenswürdigkeiten und Bauwerke.

Die Städte Locarno und Ascona verführen durch einen einzigartigen Charme und bieten zahlreiche Gelegenheiten für ausgedehnte Shoppingtouren sowie für Besuche von Restaurants mit den besten Köchen der Welt. Von einer Ferienwohnung Tessin aus können Aufenthalte sehr individuell gestaltet werden. Sie bietet ausserdem höchsten Komfort in bester Lage am Lago Maggiore.

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Das Märchenschloss Tarasp – auch nach rund 1000 Jahren noch bewohnbar

24.11.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Auf einem spitzen Felsen thront im Unterengadin seit dem 11. Jahrhundert das mittelalterliche Schloss Tarasp und zieht alle Blicke auf sich. Eine Burg wie aus dem Märchenbuch erhebt sich vor den imposanten Bündner Bergen, ein lohnenswertes Ausflugsziel für alle Freunde von mittelalterlichen Bauten.

Dieses Mal stelle ich Ihnen jedoch keine Burgruine vor, sondern ein hervorragend gepflegtes Gebäude, ein denkmalgeschütztes Kulturobjekt von nationaler Bedeutung und gleichzeitig das Wahrzeichen des Unterengadins. Dass sich Schloss Tarasp heute in diesem hervorragendem Zustand befindet, ist vor allem einem Mann zu verdanken: Karl August Linger aus Dresden. Aber der Reihe nach … die Schlossgeschichte begann schliesslich schon vor fast 1000 Jahren:

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Die dunkle Seite des Mittelalters – Lebendige Geschichte in Martigny: die Festung La Bâtiaz

17.11.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Das Mittelalter wird heute oft etwas verklärt gesehen. Mittelaltermärkte ziehen immer mehr Besucher an, das bunte Treiben von Gauklern, Musikern und Handwerkern und deren aufwendige Kostüme faszinieren.

Heilkünste der alten Zeit werden wieder entdeckt. Und welches kleine Mädchen träumt nicht davon, als Burgfräulein in einer der alten Burgen zu leben. Jedoch hatte das Mittelalter auch eine ganz andere Seite, eine grausame, die heute in Europa nur schwer vorstellbar ist. Da es zu den Aufgaben der Denkmalpflege gehört, dafür zu sorgen, dass unsere Geschichte mit all ihren Facetten nicht vergessen geht, gehören auch Waffen und Folterwerkzeuge in manchen Schlössern und Burgen zu den Ausstellungsobjekten.

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Nah am Wasser gebaut: Schloss Chillon

24.10.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Wasserschlösser gehören zu den geschichtsträchtigsten Bauten, die Europa zu bieten hat. In der Schweiz thronen zahlreiche Schlösser und Burgen an den Fluss- und Seeufern. Das schönste Wasserschloss ist unbestritten das Schloss Chillon am Genfersee.

Die Lage in unmittelbarer Wassernähe hatte praktische und strategische Vorteile, denn bei kriegerischen Auseinandersetzungen hatten die Bewohner eines Wasserschlosses, die korrekte Bezeichnung lautet Niederungsburg, immer Zugang zum Trinkwasser, konnten sich besser versorgen und verteidigen.

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