Umstritten: Ältestes Holzhaus Europas soll wiederaufgebaut werden

Umstritten: Ältestes Holzhaus Europas soll wiederaufgebaut werden
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Das uralte Schwyzerhaus ist erwiesenermassen mindestens 100 Jahre älter als die Eidgenossenschaft selbst und galt bis zu seinem Abriss als ältestes Holzhaus Europas. Es stand im mittelalterlichen Flecken von Schwyz im Kanton Schwyz und wurde bereits 2001 unter scharfen Protesten des Schweizerischen Heimatschutzbundes und der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD) abgetragen und eingelagert.

Das als Nideröst bekannte, geschichtsträchtige Holzhaus sollte zu einem späteren Zeitpunkt an anderer Stelle wiederaufgebaut werden. Dieses Vorhaben scheiterte bislang an finanziellen Schwierigkeiten, denn der fachgerechte Wiederaufbau würde mehrere Millionen Schweizer Franken kosten, Schätzungen gehen von zwei Millionen aus. Geld, das die Verantwortlichen der Denkmalpflege nicht aufbringen können.

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Glarus-Nord: Zwicky-Haus in Mollis mit Hexenmuseum und Hexendenkmal

23.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Bauwerke, Denkmalpflege  | 
Glarus-Nord: Zwicky-Haus in Mollis mit Hexenmuseum und Hexendenkmal
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Glarus Nord ist eine Gemeinde im Kanton Glarus, liegt zwischen dem Kanton Schwyz und dem Kanton St. Gallen im Linthtal und besteht in dieser Zusammensetzung seit der Glarner Gemeindereform im Jahr 2011. Die Ortschaften der Gemeinde verfügen über zahlreiche historische Bauwerke und Denkmäler der Klasse A. Eines der bekanntesten ist das Zwicky-Haus in Mollis, in dem die letzte angebliche Hexe der Schweiz lebte und arbeitete. In unmittelbarer Nähe befinden sich das Orts- und Anna-Göldi-Museum.

Die Ortschaft Mollis in der Gemeinde Glarus-Nord liegt inmitten einer beeindruckenden Landschaft: in der Talebene zwischen Schlattbach und Walensee und umgeben von Hügeln und Bergen der Fronalp. Die Linthebene war nach der letzten Eiszeit komplett mit Wasser bedeckt und bildete eine Einheit mit dem Zürcher See und dem Walensee. Seit dem Frühmittelalter verbindet das Flüsschen Linth die beiden Seen, jetzt Linthkanal und Escherkanal. In der verlandeten Ebene entstanden die Ortschaften Bilten, Niederurnen, Oberurnen, Näfels und Mollis. Von der ursprünglichen Besiedlung durch die Römer zeugen alte Mauerreste.

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Kartause Ittingen – Geschichte und klösterliche Idylle

15.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Bauwerke, Denkmalpflege  | 
Kartause Ittingen – Geschichte und klösterliche Idylle
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Zwischen Kanton Thurgau und Bodensee liegt eines der beachtlichsten Kulturdenkmäler der Nord-Ostschweiz: die Kartause Ittingen.

Das ehemalige Kartäuserkloster wird heute als Kultur- und Seminarzentrum genutzt. Zudem bietet es sich dank seiner Lage, den wunderschönen Gärten, hervorragenden Konzerten, Ausstellungen und Museen als Ausflugsziel an. Nicht zuletzt sollte auch das Restaurant mit ausgezeichneter Küche und herrlicher Terrasse genannt werden.

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