Spannende Entdeckungen bei Ausgrabung in Windisch-Königsfelden AG

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In den kommenden Jahren wird das Hauptgebäude der Psychiatrischen Dienste Aargau saniert und mit einem Neubau ausgestattet. Um die archäologischen Überreste zu dokumentieren, führte die Kantonsarchäologie eine Ausgrabung durch, die nun abgeschlossen ist.

Das Grabungsteam stiess nicht nur in die Vergangenheit der Klinik vor, sondern auch direkt ins Verteidigungssystem des Legionslagers – mit einem überraschenden Fund.

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Drei neue ISOS-Bände dokumentieren die zürcherische Siedlungsvielfalt

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Das Bundesamt für Kultur veröffentlicht drei neue Bände in der Sammlung des „Bundesinventars der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung der Schweiz ISOS“. Die Werke behandeln die Ortsbilder in den Zürcher Regionen „Weinland“, „Winterthur und Umgebung“ sowie die „Stadt Zürich“. Sie beschliessen die ISOS-Buchreihe.

Die neuen ISOS-Bände dokumentieren die zürcherische Siedlungsvielfalt. Sie beinhalten nebst den zwei grossen Städten im Kanton vorwiegend ländliche Ortsbilder, daneben aber auch ein historisches Städtchen, eine Industrieanlage, ein Kloster und mehrere Schlösser.

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Archäologische Grabungen beim Kunsthaus in Zürich – die Ergebnisse

25.10.2016 |  Von  |  News, Schauplätze  | 
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Kürzlich wurden die Grabungen auf dem Areal für den Erweiterungsbau Kunsthaus Zürich abgeschlossen. Die Archäologie der Stadt Zürich vermutete bereits im Vorfeld, dass sich ein grosses Stück Stadtgeschichte auf dem Gelände verbirgt. Diese Annahme wurde durch Funde von der Eiszeit bis zu den barocken Schanzen der Neuzeit bestätigt. Ausserdem warteten auf die Archäologen auch Überraschungen. Nun stehen weitere Untersuchungen der Funde an.

Nach fast einem Jahr Grabungszeit wurden die umfangreichen archäologischen Arbeiten auf dem Areal für den Erweiterungsbau Kunsthaus Zürich vor kurzem abgeschlossen. Aufgrund von historischen Plänen war man bereits vor Grabungsbeginn davon ausgegangen, dass auf dem Gelände bedeutende Entdeckungen zur Geschichte der Stadt Zürich zu erwarten waren.

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Stadtgeschichte entdecken: Berns Burgergemeinde und Zünfte

07.07.2016 |  Von  |  Allgemein, News, Schauplätze  | 
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Die reiche Geschichte der Gesellschaften und Zünfte in Bern lässt sich auf der neuen Stadtführung „Berns Burgergemeinde und Zünfte“ entdecken.

Mit ihren rund 17‘700 Burgerinnen und Burgern ist die Burgergemeinde fester Bestandteil von Bern. Die Bedeutung der Burgergemeinde geht über die Geschichte der Stadt hinaus – noch heute setzt sie sich aktiv für die Stadt Bern ein. Insgesamt bestehen in der Stadt Bern 13 Zünfte oder Gesellschaften sowie die Burgergesellschaft (BOZ – Burger ohne Zünfte).

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Museum im Palast: Geschichte am Originalschauplatz erleben

11.05.2016 |  Von  |  Schauplätze  | 
Museum im Palast: Geschichte am Originalschauplatz erleben
3.73 (74.55%)
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Wie ein Leuchtturm weist der 1648 vollendete Freulerpalast in Näfels den Reisenden in den Gebirgskanton hinein. Der Prachtbau gehört zu den bedeutendsten Schweizer Haus- und Palastbauten des 17. Jahrhunderts. Sein Reiz liegt in der architektonischen Kombination von Merkmalen spätgotischer Giebel- und Erkerhäuser sowie der Formensprache der Renaissance.

Sein Äusseres ist mit seinen schmucken Portalen Ausdruck von Selbstbewusstsein. Die schlichte Gliederung und die zurückhaltende Farbigkeit zeigen Understatement mit Stil. Sein Inneres überrascht mit einer prächtigen Ausstattung aus Stuck, Täfer und kostbaren Intarsien.

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Das Schweizer Salzregal – ein Monopol aus dem Mittelalter

17.02.2016 |  Von  |  Bauwerke, Schauplätze  | 
Das Schweizer Salzregal – ein Monopol aus dem Mittelalter
4.07 (81.43%)
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Jedes Körnchen Salz, das in der Schweiz verbraucht wird, stammt aus der Schweiz. Importsalz kommt den Eidgenossen nicht ins Land. Und warum auch?

Die Schweizer Salinen bei Basel und die Saline in Bex fördern genug, um die Versorgung des Landes noch auf Jahrzehnte hinaus sicherzustellen.

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Auf Goethes Spuren in der Urner Gotthardregion

09.06.2015 |  Von  |  Denkmalpflege, Schauplätze  | 
Auf Goethes Spuren in der Urner Gotthardregion
4.59 (91.85%)
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Der Gotthardpass gilt seit dem Mittelalter als eine der bedeutendsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Auch den Römern war er bereits bekannt, die jedoch ihre Strassen bevorzugt über Reschenpass, Brenner und Septimer anlegten.

Benutzten die Römer doch einmal die Verbindung über den Gotthard, stellte die Schöllenenschlucht ein fast unüberwindbares Hindernis dar. Dank Funden römischer Münzen konnten Archäologen ableiten, dass zu jener Zeit die Schöllenen auf Saumpfaden umständlich umgangen wurde. Um Warentransport und Personenverkehr zu ermöglichen, baute man 1220 die Twärrenbrücke, gefolgt von der Teufelsbrücke, über die Reuss.

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Alphornklänge, Heimat- und Denkmalschutz – unterwegs in Luthern und Luthern Bad

Alphornklänge, Heimat- und Denkmalschutz – unterwegs in Luthern und Luthern Bad
4.45 (88.97%)
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Ich werde öfter gefragt, wie ich auf die Themen komme, über die ich schreibe. Das ist ganz verschieden.

Ich bin als Wanderfan in allen Regionen der Schweiz zu Fuss unterwegs. Da entdeckt man manch wundervolle historische Gebäude, verträumte Dörfer, prächtige Kirchen und geheimnisvolle Ruinen. Und dann sind da natürlich die Menschen, denen man unterwegs begegnet und die gerne von ihrer Heimat berichten. Noch nie sass ich hier und überlegte, worüber ich schreiben könnte. Ich habe das Glück, dass die Textideen von selber zu mir kommen. So auch die folgende.

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Historische Bauwerke aus Kriegszeiten – wie schützenswert sind sie heute?

23.03.2015 |  Von  |  Allgemein, Bauwerke, Schauplätze  | 
Historische Bauwerke aus Kriegszeiten – wie schützenswert sind sie heute?
4.59 (91.85%)
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Wahrscheinlich haben Sie genug von den derzeitigen Nachrichten und keine Lust mehr, noch weitere Berichte über Kriege zu lesen. Ich kann Ihnen versichern, dass dies hier kein Kriegsbericht ist, sondern dass es um historische und teilweise umstrittene Bauwerke geht: Die umgangssprachlich als Tobleronen bezeichneten Panzersperren, sind vielerorts in der Schweiz anzutreffen. Die Natur hatte jahrzehntelang Zeit, die schmucklosen grauen Betonspitzen mit Grün zu überziehen, und mitunter sind sie auf Anhieb von normalem Fels gar nicht zu unterscheiden.

Während sich die einen an den Panzersperren stören oder gar unter diesen Hindernissen zu leiden haben, kämpfen andere für ihren Erhalt. Gehen wir zuerst in den Kanton Bern. In der Nähe von Thun befindet sich der Ort Wimmis. Wer sich für Militärhistorik interessiert, findet hier eine wahre Fundgrube vor. Bereits die römische Armee hinterliess ihre Spuren. Im Jahre 1917 wurde in der Region eine Pulverfabrik errichtet. Und im 2. Weltkrieg veranlasste General Guisan den Bau der Festung Burgfluh. Zu dieser gehören etliche Toblerone: Panzersperren, die hier unglücklicherweise durch eine Landwirtschaftszone führen.

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