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Der Hauptbahnhof Zürich – Verkehrsknotenpunkt und Objekt der Denkmalpflege

24.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Der Hauptbahnhof Zürich – Verkehrsknotenpunkt und Objekt der Denkmalpflege
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Der Zürcher Hauptbahnhof ist nicht nur der grösste, sondern auch einer der ältesten Bahnhöfe der Schweiz. Mit seinen fast 3’000 Ein- und Abfahrten pro Tag gilt er auch als einer der am meisten frequentierten Bahnhöfe weltweit. Die Inlands- und Fernzüge aus den Nachbarländern Frankreich, Österreich, Italien und Deutschland prägen den Endpunkt der allerersten Bahnlinie der Schweiz, der „Spanisch-Brötli-Bahn“.

Er liegt in direkter Nachbarschaft zum Schweizerischen Landesmuseum am Rande der Altstadt. Unter seinen Gleisen und Bahnsteigen fliesst die Sihl, deren Mündung in die Limmat sich ebenfalls in der Nähe befindet. Ursprünglich wurde der Hauptbahnhof Zürich als Kopfbahnhof errichtet. Allerdings gibt es heute unterirdische Durchfahrten für die S-Bahn. Ein weiterer Bahnhofsteil für den normalen Zugverkehr im Untergrund ist im Bau und soll im Jahr 2014 fertiggestellt sein.

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Der Hammetschwandlift auf dem Bürgenstück – Europas höchster Freiluft-Aufzug

21.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Der Hammetschwandlift auf dem Bürgenstück – Europas höchster Freiluft-Aufzug
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Mit seinen 153 Metern Höhe ist er ein spektakuläres technisches Objekt der schweizerischen Denkmalpflege – der Hammetschwandlift, der den fünf Kilometer langen, künstlichen Felsenweg am Bürgenstock mit der Aussichtsplattform Hammetschwand verbindet, sucht seinesgleichen in der Schweiz und auf dem ganzen Kontinent. Der Aufzug steht in der Enklave Bürgenstock im Kanton Luzern, die Aussichtsplattform dagegen befindet sich bereits im benachbarten Kanton Nidwalden.

Bürgenstock am Vierwaldstätter See ist bereits seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl als Nobelkurort als auch als beliebtes Urlaubsziel für die gehobene Gesellschaft bekannt. Franz Josef Bucher-Durrer, seines Zeichens Pionier der Schweizer Eisenbahngeschichte und Hotelbetreiber, sorgte für die erste Attraktion, als er in den Jahren zwischen 1897 und 1902 den Felsenweg in die Bürgenstock-Nordflanke schlagen liess. Der Lift entstand von 1903 bis 1905 und führt vom Ende des Felsenwegs, dem Känzeli, hinauf zur Hammetschwand mit seiner unvergleichlichen Aussicht über den See und die Umgebung.

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Der Käfigturm in Bern – Teil der ursprünglichen Befestigungsanlage

20.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Der Käfigturm in Bern – Teil der ursprünglichen Befestigungsanlage
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Der Käfigturm in Bern wurde in den Jahren von 1641 bis 1644 gebaut und diente lange als Wehr-, später als Gefängnisturm, Teil des Staatsarchivs sowie als Info-Zentrum. Er ersetzte zu seiner Entstehungszeit einen abbruchreifen Vorgänger aus dem Jahr 1256. Heute werden im Käfigturm, der zum Inventar der kantonalen Denkmalpflege gehört, überwiegend Expositionen und Veranstaltungen mit politischen Inhalten durchgeführt.

Das Gebäude mit seinen markanten Uhren steht am Ende der Marktgasse in der Berner Altstadt, die als Ganzes auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgeführt wird. Nach Osten verläuft der Weg zum Anna-Seiler-Brunnen und weiter zum Zytglogge, dem anderen erhaltenen Stadttor. Westlich gelangt man über die Spitalgasse – heute eine Fussgängerzone – zum Bahnhof.

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Das Goetheanum in Dornach

19.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  |  1 Kommentar
Das Goetheanum in Dornach
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Das Goetheanum in Dornach (Kanton Solothurn), etwa zehn Kilometer südlich von Basel gelegen, steht seit 1993 unter dem Schutz der kantonalen Denkmalpflege und ist als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestuft. Der monumentale Bau aus Sichtbeton ist das zweite Goetheanum und wurde von 1925 bis 1928 errichtet, nachdem der Vorgänger im Jahr 1923 durch Brandstiftung zerstört worden war.

Die Entwürfe beider Häuser stammen vom Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner, und erhielten ihren Namen zu Ehren von Johann Wolfgang von Goethe. Das heutige Gebäude ist Sitz der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und Tagungsort für die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft, dient aber wesentlich auch als Theaterbau bzw. Festspielhaus.

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Schloss Kyburg – Heimat der Eisernen Jungfrau

05.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalschutz  | 
Schloss Kyburg – Heimat der Eisernen Jungfrau
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Schloss Kyburg liegt hoch über der Töss in der gleichnamigen Gemeinde im Kanton Zürich. Keine andere Anlage in der Region ist bekannter oder besser erhalten. Dank den Bemühungen der Denkmalpflege wird dies auch in Zukunft so bleiben. Immerhin verfügt Schloss Kyburg heute noch über einen begehbaren Bergfried, den Palas, ein Ritterhaus, eine sehenswerte Burgkapelle und zahlreiche weitere Bauten.

Auf einem Hügelsporn über dem Fluss errichteten die Grafen von Winterthur – wahrscheinlich Liutfired II – 1025 den mittelalterlichen Vorläufer des Schlosses, der in jener Zeit als Chuigeburg bekannt war.

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Die Habsburg – Ursprung einer grossen Herrscherdynastie

04.02.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Die Habsburg – Ursprung einer grossen Herrscherdynastie
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Sie ist die Stammburg eines der bedeutendsten Adelsgeschlechter Europas – die Habsburg, in jüngerer Zeit auch unter dem Namen Schloss Habsburg bekannt. Ihre Überreste befinden in der gleichnamigen Gemeinde im Kanton Aargau auf dem Kamm des Wülpelsbergs in einer Höhe von rund 500 Metern. Seit 1948 steht sie unter dem Schutz der kantonalen Denkmalpflege. Im Schweizerischen Inventar der Kulturgüter wird sie unter den Kulturgütern nationaler Bedeutung eingestuft.

Bereits im 6. und 7. Jahrhundert vor Christus befand sich an dieser Stelle eine Siedlung. Im 1. Jahrhundert nach Christus legten die Römer hier eine Signalstation an. Später galt der Wülpelsberg als Zuflucht für Zivilisten, da er leicht zu verteidigen war und beispielsweise vor den Plünderungs- und Raubzügen der Alamannen Schutz bot.

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Die Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht

31.01.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Die Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht
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Die wilde und zerklüftete Schöllenenschlucht im Kanton Uri war über viele Jahrhunderte hinweg eine äusserst schwierig zu überwindende Barriere für Reisende auf der Gotthard-Route. Der Tod lauerte an jedem Abgrund.

Um das Jahr 1200 haben wahrscheinlich die Walser aus dem Urserental bei der Anlage eines abenteuerlichen Saumwegs die ersten Brücken über die Reuss gebaut. Heute ist dort die Konstruktion der zweiten und dritten Teufelsbrücke zu bewundern. Der Name stammt aus einer alten Sage über die erste Teufelsbrücke aus dem 13. Jahrhundert.

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Schloss Lenzburg

29.01.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Schloss Lenzburg
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Unter den Höhenburgen der Schweiz zählt Schloss Lenzburg im Kanton Aargau zu den wichtigsten und ältesten. Es erhebt sich auf einem rund 500 Meter hohen, kreisförmigen Molassehügel mit einem Durchmesser von gerade mal 250 Metern. Die frühesten noch erhaltenen Teile des Schlosses, das Stammsitz der Grafen von Lenzburg war, stammen aus dem 11. Jahrhundert.

Später gelangte es abwechselnd in den Besitz der Staufer, Kyburger sowie Habsburger. Weitere 350 Jahre sassen hier die Berner Landvögte, bevor es in Privatbesitz gelangte. In den 1950er Jahren kaufte der Kanton das Schloss. Heute zeigt das Museum Aargau seine Sammlungen und sorgt dafür, dass der historisch bedeutende Bau auch im Sinne der Denkmalpflege erhalten wird.

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Das Bundeshaus in Bern – ein aktives Denkmal

27.01.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  |  1 Kommentar
Das Bundeshaus in Bern – ein aktives Denkmal
4.3 (86.67%)
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Das Bundeshaus in Bern ist nicht nur Sitz des Schweizer Parlaments und der Regierung, sondern steht als eines der wichtigsten historischen Gebäude im Land auch unter dem besonderen Schutz der Denkmalpflege. Zudem ist es im Inventar der Kulturgüter von nationaler Bedeutung aufgelistet. Der gesamte Komplex besteht aus drei Bauten im südwestlichen Teil der Altstadt von Bern, die miteinander verbunden sind. Die Gesamtlänge beträgt rund 300 Meter.

Das sogenannte Bundeshaus West wurde in den Jahren von 1852 bis 1857 erbaut und ist damit der älteste Teil des Ensembles. Den damals von der Stadt ausgeschriebenen Architekturwettbewerb hatte zunächst Ferdinand Stadler gewonnen. Nach verschiedenen Einwänden zog er sich allerdings von der Aufgabe zurück. Am Ende erhielt Jakob Friedrich Studer den Auftrag.

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Viermal abgebrannt, viermal wieder aufgebaut – St. Nikolaus in Bremgarten

26.01.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Viermal abgebrannt, viermal wieder aufgebaut – St. Nikolaus in Bremgarten
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Die Stadtkirche St. Nikolaus gehört zu den Wahrzeichen von Bremgarten im Kanton Aargau. In ihrer langen Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht, war sie viermal einem verheerenden Feuer ausgesetzt, davon dreimal in der Zeit des späten Mittelalters. Das letzte Feuer am 28. März 1984 wurde durch unsachgemässe Renovierungsarbeiten ausgelöst.

Glücklicherweise waren die Pläne des Baus vor Beginn der Renovation vollständig aufgezeichnet worden, so dass sie mit Spenden und Geldern für die Denkmalpflege aus dem Lotteriefonds wieder aufgebaut werden konnte.

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