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Bereits zum 21. Mal: Die Europäischen Tage des Denkmals

26.03.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege, Events  | 
Bereits zum 21. Mal: Die Europäischen Tage des Denkmals
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Diesen Termin lassen sich an Kultur und Historie Interessierte nicht entgehen: Am 13. und 14. September 2014 finden zum wiederholten Male die Europäischen Tage des Denkmals statt. Auch in der Schweiz kann diese Veranstaltung mittlerweile auf eine hohe Besucherzahl vertrauen. Der Denkmaltag wird in 48 europäischen Ländern begangen. Dafür setzt sich der Europarat ein, er gilt als offizieller Förderer.

In der Schweiz gibt es an über hundert verschiedenen Plätzen und Orten vieles zu entdecken. Das Programm steht unter dem Motto „Zu Tisch“ und zeigt die Entwicklung von Küche, Essen und Trinken im Lauf der Zeit.

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Ein Schatz im Stadttheater Solothurn – Entdeckung barocker Dekorationsmalereien

24.03.2014 |  Von  |  Denkmalpflege, Kunst  | 
Ein Schatz im Stadttheater Solothurn – Entdeckung barocker Dekorationsmalereien
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Die Gesamtsanierung des Stadttheaters Solothurn brachte einen Schatz aus der Vergangenheit zum Vorschein. Unter den Brüstungen der Zuschauerränge wurden gut erhaltene Dekorationsmalereien entdeckt. Als die geplante Sanierung im Sommer 2013 begann, war der Fund der Malereien eine echte Sensation.

Das kantonale Amt für Denkmalpflege beschloss, dass diese Malereien unbedingt zu erhalten seien. Der Abschluss der Sanierungsarbeiten und die Wiedereröffnung des Theaters sind bis 2015 geplant.

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Zurück ins Jahr 1893: Die Villa Zinggeler in Richterswil erstrahlt in neuem Glanz

18.03.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Zurück ins Jahr 1893: Die Villa Zinggeler in Richterswil erstrahlt in neuem Glanz
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In der Gemeinde Richterswil spielte die Industriellenfamilie Zinggeler als Arbeitgeber in der Vergangenheit eine grosse Rolle. Als im Jahr 2010 die Spinnereigebäude an der Seestrasse vollständig ausbrannten, war das städtebauliche Erscheinungsbild davon stark betroffen. Die Direktorenvilla, die sich neben den Industriegebäuden befindet, wurde ab dem Jahr 2009 renoviert. Seit September 2013 sind die Renovationsarbeiten an der Fabrikantenvilla vollständig abgeschlossen.

Die Geschichte der Villa Zinggeler

Die Gemeinde Richterswil gehört zum Bezirk Horgen im Kanton Zürich. Hier betrieb die Familei Zinggeler eine Spinnerei. Nach vielen Jahren der Nutzung standen die Fabrikgebäude und die Fabrikantenvilla leer. Geplant waren Abbrucharbeiten an den Produktionsstätten, nachdem auf dem Gelände neue Wohnhäuser errichtet werden sollten. Während der Arbeiten kam es zum Funkenflug, der sich schnell zum Brand entwickelte und die Spinnereigebäude vollständig ausbrennen liess. Schon seit 2009 waren in der Villa im spätklassizistischen Stil Renovationsarbeiten im Gange. In der Villa hatte von 1997 bis 2004 ein Clubbetrieb stattgefunden, der die Räume und die Innenausstattung in Mitleidenschaft gezogen hatte.

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Ein Schmuckstück unter den Zürcher Barockbauten: Das Haus zum Rechberg

17.03.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Ein Schmuckstück unter den Zürcher Barockbauten: Das Haus zum Rechberg
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Der Hirschengraben in Zürich ist eine gute Adresse. Hier wird viel Wert auf die Erhaltung und sinnvolle Restaurierung denkmalgeschützter Objekte gelegt. Das Rechberghaus am Hirschengraben 40 und der dazu gehörige Rechberggarten sind lebendige Beweise einer funktionierenden Denkmalpflege.

Zweijährige Bauarbeiten zeigen Erfolg

Knapp zwei Jahre dauerten die Arbeiten am Haus zum Rechberg. Das Gebäude ist in staatlichem Eigentum und wird vielfältig genutzt. Die Sanierung umfasste die unterschiedlichsten baulichen und gestalterischen Massnahmen. Besonders hervorzuheben ist die behindertengerechte Erschliessung. Am 29. März 2014 kann das gesamte Ensemble von der Bevölkerung besichtigt werden.

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Das ehemalige Kratzquartier in der Züricher Innenstadt gibt Geheimnisse preis

13.03.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Das ehemalige Kratzquartier in der Züricher Innenstadt gibt Geheimnisse preis
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Das Kratzquartier in Zürich existiert nur noch auf alten Illustrationen und Fotos. Im Zuge der „Grossen Bauperiode“ wurde es in den Jahren von 1877 bis 1891 vollständig abgerissen und durch neue Bauten ersetzt. Bei diversen Werkleitungssanierungen, die von der Stadtarchäologie begleitet wurden, kam im letzten Jahr allerdings eine grosse Zahl an Funden aus der Vergangenheit ans Tageslicht, die eine teilweise Rekonstruierung des Quartiers erlauben.

Das Kratzviertel entstand am ehemaligen Stadtrand zwischen Zürichsee und Fraumünster-Abtei. Bis auf einen schmalen Zugang zur Limmat war es durch das Kloster, den See und die Stadtmauer abgeschlossen. Daher rührt wohl auch der Name. „Kratten“ ist ein anderes Wort für Korb und deutet auf die Sackgasse hin, die das Viertel bildete. Die erste urkundliche Erwähnung des Kratzquartiers stammt aus dem Jahr 1315. Bis zum Reformationsjahr 1524 war es im Besitz der Fraumünster-Abtei.

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Warteck Basel: Von der Traditionsbrauerei zum pulsierenden Kulturquartier

11.03.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Warteck Basel: Von der Traditionsbrauerei zum pulsierenden Kulturquartier
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Der alte Brauereikomplex mit seinem markanten Turm ist schon von Weitem zu sehen, eingebettet in ein beschauliches Quartier mit Wohnhäusern und kleineren Gewerbebauten. Noch immer verströmen die Brauereigebäude einen Hauch der Zeit, als hier hektoliterweise Warteck gebraut wurde. Für einen symbolischen Franken verkauft und für drei Millionen Franken umgebaut, durfte der Baseler Kulturraum Warteck jetzt die Eröffnung des Malzsilos erleben.

Licht und Kultur sollen das ehemalige Malzsilo der Brauerei Warteck, ein Gemeinschaftsprojekt von Eigentümerin und Mietern, mit Leben erfüllen, denn der Kulturraum Warteck vergrössert sich um 732 Quadratmeter. Einst fensterloses Silo, schafft jetzt ein mehrstöckiges Gebäude Platz für neue Ideen, im Mai soll das Kulturcafé im fünften Stock Eröffnung feiern.

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Die neue Kirche in Wollishofen – Drei Ideen für eine Umnutzung

10.03.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Die neue Kirche in Wollishofen – Drei Ideen für eine Umnutzung
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Der Entscheid über die Umnutzung der Kirche „Auf der Egg“ in Zürich-Wollishofen soll im Frühjahr 2014 fallen. Zur Diskussion stehen drei unterschiedliche Konzepte, über die die Kirchengemeindeversammlung abstimmen soll: ein Orgelkompetenzzentrum unter dem Namen „Kunstklangkirche“, „Wollishof“, ein Ort für Kunst und Gastronomie oder ein Familienhotel. Diese drei Ideen gingen als Favoriten aus einem zuvor ausgeschriebenen Wettbewerb hervor.

Die Bezeichnung der Kirche rührt von ihrer Lage auf dem von Nord nach Süd verlaufenden Moränenzug „Egg“ her. Sie ist von weither gut sichtbar und mit ihrem frei stehenden Glockenturm ein markanter Punkt im Quartier Wollishofen.

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Das Gutenberg Museum Freiburg im Üechtland

27.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Das Gutenberg Museum Freiburg im Üechtland
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Der volle Titel des Hauses lautet Gutenberg Museum – Schweizerisches Museum der grafischen Industrie und der Kommunikation. Es befindet sich seit dem Jahr 2000 in Freiburg im Üechtland im Gebäude des ehemaligen Kornhauses Derrière-Notre-Dame. Zuvor war Bern für 100 Jahre der Standort des Museums.

Es wurde übrigens im Jahr 1900 zeitgleich mit dem Gutenberg Museum im deutschen Mainz gegründet, und zwar anlässlich des 500. Geburtstages des Buchdruckerfinders. Als Kulturgut von nationaler Bedeutung mit der Inventarnummer 2064 steht das Gebäude unter der Ägide der Denkmalpflege des Kantons Freiburg, obwohl es nie eine direkte Verbindung mit der Papierindustrie bzw. der Druckkunst hatte, die beide Freiburg prägen. Als Kornhaus erfüllte es allerdings eine wichtige Funktion in der Historie des Ortes.

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Der Hauptbahnhof Zürich – Verkehrsknotenpunkt und Objekt der Denkmalpflege

24.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Der Hauptbahnhof Zürich – Verkehrsknotenpunkt und Objekt der Denkmalpflege
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Der Zürcher Hauptbahnhof ist nicht nur der grösste, sondern auch einer der ältesten Bahnhöfe der Schweiz. Mit seinen fast 3’000 Ein- und Abfahrten pro Tag gilt er auch als einer der am meisten frequentierten Bahnhöfe weltweit. Die Inlands- und Fernzüge aus den Nachbarländern Frankreich, Österreich, Italien und Deutschland prägen den Endpunkt der allerersten Bahnlinie der Schweiz, der „Spanisch-Brötli-Bahn“.

Er liegt in direkter Nachbarschaft zum Schweizerischen Landesmuseum am Rande der Altstadt. Unter seinen Gleisen und Bahnsteigen fliesst die Sihl, deren Mündung in die Limmat sich ebenfalls in der Nähe befindet. Ursprünglich wurde der Hauptbahnhof Zürich als Kopfbahnhof errichtet. Allerdings gibt es heute unterirdische Durchfahrten für die S-Bahn. Ein weiterer Bahnhofsteil für den normalen Zugverkehr im Untergrund ist im Bau und soll im Jahr 2014 fertiggestellt sein.

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Der Hammetschwandlift auf dem Bürgenstück – Europas höchster Freiluft-Aufzug

21.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Der Hammetschwandlift auf dem Bürgenstück – Europas höchster Freiluft-Aufzug
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Mit seinen 153 Metern Höhe ist er ein spektakuläres technisches Objekt der schweizerischen Denkmalpflege – der Hammetschwandlift, der den fünf Kilometer langen, künstlichen Felsenweg am Bürgenstock mit der Aussichtsplattform Hammetschwand verbindet, sucht seinesgleichen in der Schweiz und auf dem ganzen Kontinent. Der Aufzug steht in der Enklave Bürgenstock im Kanton Luzern, die Aussichtsplattform dagegen befindet sich bereits im benachbarten Kanton Nidwalden.

Bürgenstock am Vierwaldstätter See ist bereits seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl als Nobelkurort als auch als beliebtes Urlaubsziel für die gehobene Gesellschaft bekannt. Franz Josef Bucher-Durrer, seines Zeichens Pionier der Schweizer Eisenbahngeschichte und Hotelbetreiber, sorgte für die erste Attraktion, als er in den Jahren zwischen 1897 und 1902 den Felsenweg in die Bürgenstock-Nordflanke schlagen liess. Der Lift entstand von 1903 bis 1905 und führt vom Ende des Felsenwegs, dem Känzeli, hinauf zur Hammetschwand mit seiner unvergleichlichen Aussicht über den See und die Umgebung.

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