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Historische Eisenbahnen – eine Herausforderung für die Schweizer Denkmalpflege

16.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege, Projekte  | 
Historische Eisenbahnen – eine Herausforderung für die Schweizer Denkmalpflege
4.8 (96.19%)
42 Bewertung(en)
In der NZZ schreibt Kilian T. Elsasser (ehemaliger Kurator Schienenverkehr des Verkehrshauses der Schweiz und Geschäftsführer der BLS-Stiftung) aktuell über die Notwendigkeit der gezielten Erhaltung historischer Lokomotiven wie „Tigerli“ und „Blauer Pfeil“. Er ist der Meinung, dass die denkmalgeschützten Schmuckstücke viel öfter in Betrieb sein müssen, um Denkmalschützer und Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Die Loks dürfen nicht in Museen verstauben und sollen nicht nur für Eisenbahn-Fans sichtbar sein.

Hand aufs Herz, wann waren Sie zuletzt in einem Eisenbahnmuseum? In der Schweiz gibt es acht davon. Die drei bekanntesten Museen, in denen Fans die Eisenrösser bestaunen können, befinden sich in Luzern, Graubünden und Zürich. Das nicht öffentliche Eisebahndepot für historische E-Loks befindet sich in Burgdorf. Hier sind persönliche Führungen nach Anmeldung möglich.

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Kartause Ittingen – Geschichte und klösterliche Idylle

15.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Bauwerke, Denkmalpflege  | 
Kartause Ittingen – Geschichte und klösterliche Idylle
4.4 (87.2%)
25 Bewertung(en)
Zwischen Kanton Thurgau und Bodensee liegt eines der beachtlichsten Kulturdenkmäler der Nord-Ostschweiz: die Kartause Ittingen.

Das ehemalige Kartäuserkloster wird heute als Kultur- und Seminarzentrum genutzt. Zudem bietet es sich dank seiner Lage, den wunderschönen Gärten, hervorragenden Konzerten, Ausstellungen und Museen als Ausflugsziel an. Nicht zuletzt sollte auch das Restaurant mit ausgezeichneter Küche und herrlicher Terrasse genannt werden.

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Historisch leben: Die Bären in Bern haben es gut

13.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Historisch leben: Die Bären in Bern haben es gut
4.5 (90%)
18 Bewertung(en)
Nicht nur die Braunbären Björk, Finn und Ursina sollen sich wohlfühlen, auch den Gästen wird das denkmalgeschützte Areal an der Aare-Schleife bald auf dem Silbertablett serviert. Buchstäblich. Bis 2015 sollen nämlich auch Rollstuhlfahrer einen barrierefreien Zugang zu der terrassenartigen Anlage bekommen. Demnächst können Menschen mit Handicap das Berner Wappentier in dreifacher Population ganz aus der Nähe und ganz ohne Hilfe eines Rollstuhlführers besichtigen. Dieser Service musste bislang vorher angemeldet werden.

Jetzt fehlen nur noch ein paar öffentliche Toiletten für das menschlichste aller Bedürfnisse. Den Bären ist die WC-Misere in der Berner Altstadt völlig egal. Sie pieseln dorthin, wo es ihnen gerade passt, und markieren so ihr Revier im BärenPark Bern.

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Telldenkmäler im Kanton Uri, der Heimat von Wilhelm Tell

12.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Telldenkmäler im Kanton Uri, der Heimat von Wilhelm Tell
4.7 (93.75%)
16 Bewertung(en)
Der Kanton Uri, einer der Schweizer Gründerkantone, liegt im Herzen des Landes. Hier soll der Nationalheld Wilhelm Tell sein Leben verbracht haben. Auf einer Reise durch Uri wird man immer wieder auf Spuren aus Tells Leben treffen.

Die Frage, ob Wilhelm Tell wirklich gelebt hat, oder nur eine Sage ist, kann wohl nie endgültig beantwortet werden. Historisch belegt ist weder seine Existenz noch die seines Gegenspielers Gessler. Schiller wählte Uri als Schauplatz des Dramas. Hier wird Tell mit Denkmälern und einem beeindruckenden Museum geehrt. Erwähnung findet er bereits seit dem 15. Jahrhundert, als sein Name erstmals im Weissen Buch von Sarnen auftauchte.

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Bergdorf Valendas – ein ganzes Dorf im Denkmalfieber, Teil 3

11.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Bergdorf Valendas – ein ganzes Dorf im Denkmalfieber, Teil 3
4.3 (85.88%)
17 Bewertung(en)
Verschiedene Stiftungen sind für die Denkmalpflege und den daraus resultierenden Aufschwung des Bergdorfes Valendas verantwortlich. Hervorgegangen sind die Stiftungen, allen voran die Stiftung des Vereins Valendas Impuls, aus Bürgerinitiativen der einheimischen Bevölkerung.

Nur knapp 300 Bewohner zählt die Ortschaft, doch was diese Eidgenossen auf die Beine gestellt haben, begeistert nicht nur den Schweizer Denkmalschutz, sondern die ganze Welt. Inzwischen reissen sich die Sponsoren darum, etwas zum Erhalt der malerischen Ferienregion beitragen zu dürfen. Das ist auch dringend notwendig, denn die Kosten sind enorm. Allein die fachgerechte Herrichtung des Engihuus’ verschlang knapp drei Millionen Franken.

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Bergdorf Valendas – ein ganzes Dorf im Denkmalfieber, Teil 2

08.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Bergdorf Valendas – ein ganzes Dorf im Denkmalfieber, Teil 2
4.5 (90.91%)
11 Bewertung(en)
Das Engihuus wird für die knapp 300 Einheimischen des malerischen Bergdorfes Valendas immer das Engihuus bleiben, auch wenn es einen modernen Namen erhalten hat. Es heisst jetzt Gasthaus am Brunnen, wurde nach aufwendiger und fachgerechter Restauration vor wenigen Tagen eröffnet und feierlich eingeweiht. Ab Juli 2014 werden die ersten Gäste erwartet. Geführt wird das Gasthaus von den Eheleuten Matthias Althof und Elvira Althof-Solèr, die in Valendas aufgewachsen ist. Er ist ein anerkannter Gastronom, sie ist gelernte Confiseurin.

Wirklich jedes historische Haus in Valendas erzählt eine Geschichte

… und ist deshalb erhaltungswürdig. Am Beispiel Engihuus wird die Historie wieder lebendig: Es war einmal als Wirtshaus, Krämerladen und Posthalterei der absolute Mittelpunkt von Valendas. Ein erreichbares Ziel für die Zukunft, der Grundstein ist mit dem neunen Gasthaus am Brunnen gelegt. Keines der zahlreichen Baudenkmäler darf dem Verfall preisgegeben werden.

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Bergdorf Valendas – ein ganzes Dorf im Denkmalfieber, Teil 1

07.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  |  1 Kommentar
Bergdorf Valendas – ein ganzes Dorf im Denkmalfieber, Teil 1
4.5 (89.41%)
17 Bewertung(en)
„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, lautet die Devise der Einwohner und Förderer des kleinen Dörfchens Valendas im Schweizer Kanton Graubünden, die mit Hilfe einer Bürgerstiftung und ganz viel Eigeninitiative alte, halb verfallene Baudenkmäler wieder auf Vordermann bringen. Doch ab wann ist ein Baudenkmal ein Baudenkmal? In erster Linie steht der Erhalt historischer Gebäude auf dem Plan. Ob ein altes Haus auch gleichzeitig ein schützenswertes Kulturgut ist, soll dabei erst mal Nebensache sein, denn es geht um das Überleben einer ganzen Region.

Seit ein paar Jahren sind die fleissigen Eidgenossen des Bergdorfes Valendas im Kanton Graubünden am Werkeln. In einer paradiesisch schönen Gegend hoch über dem Rhein zeugen alte Herrenhäuser davon, wie wohlhabend die Region einmal gewesen sein muss. Von diesem Reichtum ist nicht mehr viel übrig. Viele Häuser stehen leer, drohen zu verfallen oder werden auf Staatsgeheiss einfach zum Abriss freigegeben, weil sie sich nicht als Denkmal eignen würden.

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Ein Sommertag im Wasserschloss Hallwyl

04.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Ein Sommertag im Wasserschloss Hallwyl
4.6 (92%)
10 Bewertung(en)
Wer nach einem besonderen Ausflugsziel im Kanton Aargau sucht, ist mit einem Besuch des Schlosses Hallwyl gut beraten. Es ist eines der bekanntesten und schönsten Wasserschlösser der Schweiz. Mit der Grösse der Habsburg kann das Wasserschloss Hallwyl zwar nicht mithalten, es ist aber dennoch eine Attraktion für Reisende und Geschichtsinteressierte und im Denkmalschutzinventar des Kantons Aargau verzeichnet. Dieser ist seit 1994 Eigentümer des Schlosses.

Schloss Hallwyl liegt am nördlichen Ende des Hallwilersees. Die beiden Teile des Schlosses stehen auf zwei Inseln im Aabach. Der ursprüngliche Bau war ein Wohnturm, der im 13. Jahrhundert von den Herren von Hallwyl errichtet wurde. Der Turm war auf drei Seiten von einem Trockengraben umgeben. Im Jahr 1265 kam unmittelbar am Bachufer eine Erweiterung dazu. Im Erdgeschoss entstand ein Palas mit Vorratsräumen. Der Begriff Palas bezeichnet einen saalähnlichen, oft repräsentativen Bauteil einer mittelalterlichen Burg. Erstes und zweites Obergeschoss wurden zu Wohnräumen ausgebaut.

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Eine Wiese als Nationaldenkmal: Das Rütli

04.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Eine Wiese als Nationaldenkmal: Das Rütli
4.1 (81.18%)
17 Bewertung(en)
Grüezi! In diesem Bericht geht es weder um die Denkmalpflege noch um ein Baudenkmal, auch nicht um eine Sehenswürdigkeit im herkömmlichen Sinne, sondern um eine Wiese in der Urner Gemeinde Seelisberg am Westufer des Urnersees: das Rütli. Für die Schweizer gilt dieses, etwa fünf Hektar grosse Areal als die „Wiege der Schweiz“.

Happy Birthday Switzerland: Diese Glückwünsche können wir aktuell in allen Medien hören, sehen und lesen. Doch was hat es mit dem Rütli auf sich und wie wird die berühmte Wiese heute genutzt?

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WC-Notstand in Bern – was hat die Denkmalpflege damit zu tun? Teil 2

25.07.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
WC-Notstand in Bern – was hat die Denkmalpflege damit zu tun? Teil 2
4.1 (82.22%)
9 Bewertung(en)
Die Denkmalpflege ist in Bern nicht nur zuständig für den Erhalt wertvoller Bausubstanz, sondern hält auch ihre schützende Hand über die Einhaltung eines harmonischen Stadtbildes. Urinalstände und Dixi-Klos stören das historische Ambiente und sollen deshalb verschwinden.

Dem Berner Denkmalpfleger Jean-Daniel Gross deshalb den Schwarzen Peter für die Toiletten-Misere zuschieben zu wollen, wäre aber der falsche Ansatz. Denn er hat recht: Es müssen mehr öffentliche Toilettenanlagen gebaut werden!

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