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Bergdorf Valendas – ein ganzes Dorf im Denkmalfieber, Teil 1

07.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  |  1 Kommentar
Bergdorf Valendas – ein ganzes Dorf im Denkmalfieber, Teil 1
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„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, lautet die Devise der Einwohner und Förderer des kleinen Dörfchens Valendas im Schweizer Kanton Graubünden, die mit Hilfe einer Bürgerstiftung und ganz viel Eigeninitiative alte, halb verfallene Baudenkmäler wieder auf Vordermann bringen. Doch ab wann ist ein Baudenkmal ein Baudenkmal? In erster Linie steht der Erhalt historischer Gebäude auf dem Plan. Ob ein altes Haus auch gleichzeitig ein schützenswertes Kulturgut ist, soll dabei erst mal Nebensache sein, denn es geht um das Überleben einer ganzen Region.

Seit ein paar Jahren sind die fleissigen Eidgenossen des Bergdorfes Valendas im Kanton Graubünden am Werkeln. In einer paradiesisch schönen Gegend hoch über dem Rhein zeugen alte Herrenhäuser davon, wie wohlhabend die Region einmal gewesen sein muss. Von diesem Reichtum ist nicht mehr viel übrig. Viele Häuser stehen leer, drohen zu verfallen oder werden auf Staatsgeheiss einfach zum Abriss freigegeben, weil sie sich nicht als Denkmal eignen würden.

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Ein Sommertag im Wasserschloss Hallwyl

04.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Ein Sommertag im Wasserschloss Hallwyl
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Wer nach einem besonderen Ausflugsziel im Kanton Aargau sucht, ist mit einem Besuch des Schlosses Hallwyl gut beraten. Es ist eines der bekanntesten und schönsten Wasserschlösser der Schweiz. Mit der Grösse der Habsburg kann das Wasserschloss Hallwyl zwar nicht mithalten, es ist aber dennoch eine Attraktion für Reisende und Geschichtsinteressierte und im Denkmalschutzinventar des Kantons Aargau verzeichnet. Dieser ist seit 1994 Eigentümer des Schlosses.

Schloss Hallwyl liegt am nördlichen Ende des Hallwilersees. Die beiden Teile des Schlosses stehen auf zwei Inseln im Aabach. Der ursprüngliche Bau war ein Wohnturm, der im 13. Jahrhundert von den Herren von Hallwyl errichtet wurde. Der Turm war auf drei Seiten von einem Trockengraben umgeben. Im Jahr 1265 kam unmittelbar am Bachufer eine Erweiterung dazu. Im Erdgeschoss entstand ein Palas mit Vorratsräumen. Der Begriff Palas bezeichnet einen saalähnlichen, oft repräsentativen Bauteil einer mittelalterlichen Burg. Erstes und zweites Obergeschoss wurden zu Wohnräumen ausgebaut.

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Eine Wiese als Nationaldenkmal: Das Rütli

04.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Eine Wiese als Nationaldenkmal: Das Rütli
4.25 (85%)
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Grüezi! In diesem Bericht geht es weder um die Denkmalpflege noch um ein Baudenkmal, auch nicht um eine Sehenswürdigkeit im herkömmlichen Sinne, sondern um eine Wiese in der Urner Gemeinde Seelisberg am Westufer des Urnersees: das Rütli. Für die Schweizer gilt dieses, etwa fünf Hektar grosse Areal als die „Wiege der Schweiz“.

Happy Birthday Switzerland: Diese Glückwünsche können wir aktuell in allen Medien hören, sehen und lesen. Doch was hat es mit dem Rütli auf sich und wie wird die berühmte Wiese heute genutzt?

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WC-Notstand in Bern – was hat die Denkmalpflege damit zu tun? Teil 2

25.07.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
WC-Notstand in Bern – was hat die Denkmalpflege damit zu tun? Teil 2
4.11 (82.22%)
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Die Denkmalpflege ist in Bern nicht nur zuständig für den Erhalt wertvoller Bausubstanz, sondern hält auch ihre schützende Hand über die Einhaltung eines harmonischen Stadtbildes. Urinalstände und Dixi-Klos stören das historische Ambiente und sollen deshalb verschwinden.

Dem Berner Denkmalpfleger Jean-Daniel Gross deshalb den Schwarzen Peter für die Toiletten-Misere zuschieben zu wollen, wäre aber der falsche Ansatz. Denn er hat recht: Es müssen mehr öffentliche Toilettenanlagen gebaut werden!

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WC-Notstand in Bern – was hat die Denkmalpflege damit zu tun? Teil 1

24.07.2014 |  Von  |  Allgemein  |  2 Kommentare
WC-Notstand in Bern – was hat die Denkmalpflege damit zu tun? Teil 1
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In den Berner Altstadt-Gassen stinkt es penetrant. Nicht etwa nach Abfällen, denn die Berner sind saubere Eidgenossen, sondern nach Urin, nach menschlichem Urin. Bern hat zu wenig öffentliche Toiletten.

Wenn man(n) nach Beizenschluss unterwegs ist, dann muss eben auch mal eine Hausecke oder ein Hauseingang als Pissoir herhalten. Nicht nur die sommerliche Hitze, auch die Denkmalpflege verschärft das geruchsintensive Problem.

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Die Fahrzeuge der Denkmalpfleger

24.07.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Die Fahrzeuge der Denkmalpfleger
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Denkmäler in der Schweiz

Menschen brauchen viele Arten von Erinnerung. Das sind persönliche, wie Fotoalben und alte Möbel der Grosseltern, aber auch gemeinsame Erinnerungen der Schweizer, wie Bauten und Kunstwerke, Sprache und Brauchtum. Sie zeigen die Wurzeln, aus denen sich alles speist ebenso, wie sie die Erinnerung an längst vergangene Zeiten wach halten.

Historische Bauten in der Schweiz sind ein bedeutendes Erbe der Geschichte, sie prägen die Heimat und machen sie unverwechselbar. Jeder Ort hat auf diese Weise seine ganz eigene Geschichte, mit der sich die Bewohner identifizieren. Deswegen ist der Schutz der Denkmäler in der Schweiz eine kantonale Angelegenheit. Allerdings sind nicht alle Denkmäler einfach im Tal gelegen und leicht für die Denkmalpfleger zugänglich. Denn bis in die entlegensten Winkel hinein müssen die Denkmalpfleger mit ihren Fahrzeugen kommen, wenn sie ihrer Aufgabe gewissenhaft nachgehen wollen.

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Ein Bauwerk mit kontinuierlicher Geschichte: Kloster und Schloss Interlaken

23.07.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Ein Bauwerk mit kontinuierlicher Geschichte: Kloster und Schloss Interlaken
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Neun Jahrhunderte umfasst die Historie des ehemaligen Doppelklosters Interlaken. Auf dem Gelände befinden sich heute das Schloss Interlaken sowie die Kirchen der katholischen und der reformierten Glaubensgemeinschaft.

Über die interessante Bauentwicklung berichtet das Buch „Kloster und Schloss Interlaken“. Darin befasst sich der Autor Hans Peter Würsten intensiv mit den zahlreichen Aus- und Umbauten. Im November 2013 stellte der Verfasser sein Werk unmittelbar vor Ort bei einer Buch-Vernissage vor.

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Locarno – ein Traum für Urlauber, eine Herausforderung für den Denkmalschutz

21.07.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Locarno – ein Traum für Urlauber, eine Herausforderung für den Denkmalschutz
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Die Stadt Locarno mit ihren angrenzenden Gemeinden Muralto, Minusio und Orselina ist für Touristen ein architektonischer Leckerbissen. Die Altstadt mit dem wunderschönen Marktplatz Piazza Grande bildet das Herzstück von Locarno. Ein Platz, dessen eleganten Häuser Geschichte atmen und dessen Atmosphäre man in einem der vielen Strassencafés im Schatten der Laubengänge geniessen kann. Jedes Jahr im August findet auf dem Piazza Grande das „Internationale Filmfestival Locarno“ statt.

Das sonnenverwöhnte Areal rund um Locarno mit über 2.300 Sonnenstunden im Jahr bietet eine Vielzahl an historischen Sehenswürdigkeiten, die aufgrund des subtropischen Klimas eine grosse Verantwortung für die Verantwortlichen der Denkmalpflege in der Schweiz darstellen.

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Denkmalpflege auf Schienen: Was der Albulatunnel mit dem Denkmalschutz zu tun hat

18.07.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Denkmalpflege auf Schienen: Was der Albulatunnel mit dem Denkmalschutz zu tun hat
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Ohne den Tunnelbau ist die heutige Verkehrsführung in der Schweiz nicht mehr vorstellbar. Der Albulatunnel ist einer der bekanntesten Tunnel. Er zählt seit dem Jahr 2008 zum UNESCO-Welterbe und ist ein Teil der „Rhätischen Bahn in der Landschaft Albula/Bernina“.

Jetzt ist eine neue Röhre in Planung. Bei der Neuprojektierung arbeitet die Rhätische Bahn eng mit der Denkmalpflege im Kanton Graubünden zusammen.

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Nach der Renovation: Das Zürcher Strandbad Wollishofen startet in den Sommer

09.07.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Nach der Renovation: Das Zürcher Strandbad Wollishofen startet in den Sommer
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Mit der liebevollen Abkürzung „die Badi“ bezeichnet man in der Schweiz ein Freibad oder eine Badeanlage an einem offenen Gewässer. So liebevoll wie die Sprache ist auch der Umgang mit vorhandenen Freibädern: Das Zürcher Strandbad im Quartier Wollishofen wurde einer gründlichen Renovation unterzogen.

Dabei berücksichtigten die verantwortlichen Architekten auch die Auflagen und Empfehlungen der kantonalen Denkmalpflege. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten fand in der Badi die Wiedereröffnung statt – pünktlich zum Saisonstart am 10. Mai.

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