Burg Reichenstein in Arlesheim – hier können Sie in einem Denkmal heiraten

10.04.2015 |  Von  |  Allgemein, Bauwerke, Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Burg Reichenstein in Arlesheim – hier können Sie in einem Denkmal heiraten
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Zum Inventar der Kulturdenkmäler im Kanton Basel-Landschaft gehört auch die Burg Reichenstein. Neben dem Dom und der Ermitage ist sie das dritte Wahrzeichen der Gemeinde Arlesheim aus historischer Zeit. Die Anlage aus dem Hochmittelalter befindet sich nordöstlich des dörflichen Zentrums auf einem Felsensporn des Reichensteiner Berges. Durch natürliche Gegebenheiten ist sie von allen Seiten gut geschützt, im Süden von einer Senke, im Norden, Osten und Westen durch aufragende Felswände.

Vom Birstal her ist die Burg mit ihrer kompakten Bauweise durch die Bäume hindurch gut zu erkennen. Wer sie heute besuchen möchte, kann sie zu Fuss oder mit dem Auto erreichen. An der Strasse zwischen Arlesheim und Schönmatt gibt es eine Abzweigung etwa auf der Höhe des Schlosses Birseck.

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Der Erlacherhof in Bern – Sitz des Stadtpräsidenten

06.04.2015 |  Von  |  Allgemein, Bauwerke, Denkmalschutz  | 
Der Erlacherhof in Bern – Sitz des Stadtpräsidenten
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Der Erlacherhof liegt in der Junkerngasse 47 der Berner Altstadt, einem Ensemble, das bekanntlich zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Er gilt heute unter geschichtlichen und architektonischen Aspekten als das bedeutendste Privatbauwerk der Stadt. In seiner mehr als 250-jährigen Geschichte hatte der Erlacherhof mehrere unterschiedliche Funktionen inne und wird bis heute intensiv genutzt.

Für den zwischen 1745 und 1752 errichteten Bau mussten zwei ältere Häuser weichen, wovon eines Adrian von Bubenberg und seiner Familie gehörte. Bauherr war der Reichsgraf und Schultheiss von Bern, Hieronymus von Erlach, als Architekt zeichnete wahrscheinlich Albrecht Stürler verantwortlich. Unglücklicherweise starben beide Männer im Laufe des Jahres 1748, so dass an deren Stelle Albrecht Friedrich von Erlach und der Bildhauer Johann August Nahl der Ältere das Werk vollendeten.

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Umstritten: Ältestes Holzhaus Europas soll wiederaufgebaut werden

Umstritten: Ältestes Holzhaus Europas soll wiederaufgebaut werden
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Das uralte Schwyzerhaus ist erwiesenermassen mindestens 100 Jahre älter als die Eidgenossenschaft selbst und galt bis zu seinem Abriss als ältestes Holzhaus Europas. Es stand im mittelalterlichen Flecken von Schwyz im Kanton Schwyz und wurde bereits 2001 unter scharfen Protesten des Schweizerischen Heimatschutzbundes und der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD) abgetragen und eingelagert.

Das als Nideröst bekannte, geschichtsträchtige Holzhaus sollte zu einem späteren Zeitpunkt an anderer Stelle wiederaufgebaut werden. Dieses Vorhaben scheiterte bislang an finanziellen Schwierigkeiten, denn der fachgerechte Wiederaufbau würde mehrere Millionen Schweizer Franken kosten, Schätzungen gehen von zwei Millionen aus. Geld, das die Verantwortlichen der Denkmalpflege nicht aufbringen können.

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Die Ruine von Schloss Dorneck

21.10.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalschutz  | 
Die Ruine von Schloss Dorneck
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Die Überreste des einst mächtigen Schlosses Dorneck sind heute ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Seine lange und bewegende Geschichte veranlasste die Denkmalpflege des Kantons Solothurn, sich seit 1970 um die Ruine zu kümmern. Sie ist frei zugänglich und die Mauerreste und hohen Türme sowie der tiefe Sodbrunnen, können nach Herzenslust erforscht werden.

Erstmals wurde die Burg um 1350 schriftlich erwähnt. Bodenfunde beweisen aber, dass es schon ab Mitte des 11. Jahrhunderts eine Festung gegeben haben muss. Da die Region zu jener Zeit den Freien von Pfeffingen gehörte, sind diese wahrscheinlich die Erbauer der Burg. Später gelangte sie über Verwandtschaftsbeziehungen in den Besitz der Grafen von Saugener und ab etwa 1200 gehörte sie den Grafen von Thierstein. Am 18. Oktober 1356 zerstörte ein schweres Erdbeben viele Gebäude in der Region Basel und auch etliche Burgen waren betroffen.

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Schloss Kyburg – Heimat der Eisernen Jungfrau

05.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalschutz  | 
Schloss Kyburg – Heimat der Eisernen Jungfrau
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Schloss Kyburg liegt hoch über der Töss in der gleichnamigen Gemeinde im Kanton Zürich. Keine andere Anlage in der Region ist bekannter oder besser erhalten. Dank den Bemühungen der Denkmalpflege wird dies auch in Zukunft so bleiben. Immerhin verfügt Schloss Kyburg heute noch über einen begehbaren Bergfried, den Palas, ein Ritterhaus, eine sehenswerte Burgkapelle und zahlreiche weitere Bauten.

Auf einem Hügelsporn über dem Fluss errichteten die Grafen von Winterthur – wahrscheinlich Liutfired II – 1025 den mittelalterlichen Vorläufer des Schlosses, der in jener Zeit als Chuigeburg bekannt war.

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Weltkulturerbe im Doppelpack – La Chaux-de-Fonds und Le Locle

09.01.2014 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Weltkulturerbe im Doppelpack – La Chaux-de-Fonds und Le Locle
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Die „Zwillingsstädte“ La Chaux-de-Fonds und Le Locle im Kanton Neuenburg haben einige Gemeinsamkeiten: Beide gelten als Kulturgüter der Schweiz und stehen im Inventar der Denkmalpflege, beide wurden im Juni 2009 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen und beide gehören (neben Biel/Bienne) zu den bekanntesten Uhrenstädten der Schweiz.

La Chaux-de-Fonds ist die grösste Stadt im Hochjura und die viertgrösste in der gesamten Romandie. Mit ihrer Lage in rund 1`000 Metern über dem Meerespiegel gehört sie darüber hinaus zu den höchstgelegenen Gemeinden in Europa. Es gibt zwar einige Zeugnisse aus dem Paläolithikum, ansonsten fehlen aber Hinweise auf eine frühe Besiedlung der Region. Diese setzte gesichert erst im Mittelalter ein. Das weitläufige Umland ist bis heute nur dünn besiedelt, so dass La Chaux-de-Fonds auch immer wieder als „Stadt auf dem Land“ bezeichnet wurde.

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Die Berner Altstadt

30.12.2013 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Die Berner Altstadt
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Seit 1983, also seit drei Jahrzehnten, steht die Altstadt von Bern bereits auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Es ist deshalb auch kein Wunder, dass die Denkmalpflege sich ihr mit besonderer Sorgfalt widmet. Schliesslich dokumentiert die Altstadt die über Jahrhunderte gewachsene, bauliche Entwicklung auf der Basis des mittelalterlichen Grundrisses, der bis in die Gegenwart Bestand hat.

Die Denkmalpflege sieht sich selbst als Begleiter der Menschen, die in der Berner Altstadt leben und arbeiten, und will mit ihren Anstrengungen verhindern, dass das Quartier museumsartige Züge annimmt oder zur blossen Kulisse verkommt.

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Tre Castelli in Bellinzona

23.12.2013 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Tre Castelli in Bellinzona
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Sie sind die einzigen verbliebenen Zeugnisse mittelalterlicher militärischer Architektur im gesamten Alpenraum – die drei Burgen oder Tre Castelli von Bellinzona im Kanton Tessin, Castelgrande, Castello di Montebello und Castello di Sasso Corbaro. Die Anlage ist nicht nur ein Kulturgut von nationaler Bedeutung und damit ein besonderes Beispiel schweizerischer Denkmalpflege. Zusammen mit der Stadtmauer und der Wehrmauer Murata wurde das gesamte Ensemble im Jahr 2000 auch in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen.

Das heutige Aussehen erhielten die Burgen und Mauern im 15. Jahrhundert. Mit ihrer Errichtung sollte einerseits das Tal des Ticino abgesperrt, andererseits der Zugang zu den nahen Alpenpässen Gotthard, San Bernadino, Nufenen und Lukmanier kontrolliert werden. Alle entsprechenden Routen bündeln sich in Bellinzona. Der weit in die Flussebene reichende Felsrücken liess nur zwei Durchgänge offen. Mit dem Castelgrande über der Altstadt und Montebello sowie Sasso Corbaro an der östlichen Talseite liessen sich beide Wege abriegeln.

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Gefährdete Kulturgüter aus dem Spätmittelalter in Schwyz

16.12.2013 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Gefährdete Kulturgüter aus dem Spätmittelalter in Schwyz
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Ihre Entdeckung Ende Oktober 2013 kommt einer Sensation gleich. Bei der routinemässigen Untersuchung von mehreren Abbruchobjekten im Quartier Dorfbach in Schwyz entdeckten die Mitarbeiter der kantonalen Denkmalpflege in zwei Gebäuden Häuserkerne, die aus den Jahren 1308 und 1310 stammen, also aus der Zeit der Morgarten-Schlacht.

Die Denkmalpfleger trauten anfangs ihren Augen nicht, als hinter einer Täfelung in der ehemaligen Mühle plötzlich ein Fenster aus dem späten Mittelalter auftauchte. Daraufhin wurden die vom Abriss bedrohten Gebäude genauer unter die Lupe genommen. Die zweite grosse Überraschung fanden die Denkmalpfleger schliesslich in einem Nachbarhaus: eine original erhaltene Wohnstube von 1310, verschiedene Wandmalereien aus der Zeit um 1520, eine historische Münze sowie einen alten Lederbeutel.

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Strandbad Biel in Nidau – ein Glanzstück der „Bieler Moderne“

02.12.2013 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Strandbad Biel in Nidau – ein Glanzstück der „Bieler Moderne“
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Biel, französisch Bienne, ist nicht nur die grösste zweisprachige Stadt in der Schweiz. Mit dem Strandbad aus den 1930er Jahren verfügt der Ort auch über ein besonderes Juwel moderner Architektur, dass nach langer Vernachlässigung und unschönen Ergänzungen seit einiger Zeit wieder nahezu im Originalzustand zu sehen und zu nutzen ist.

Das Strandbad Biel am Bielersee nordwestlich von Bern entstand zwischen den Jahren 1929 und 1932 im Rahmen einer umfassenden Neugestaltung des Seeufers, die von der Stadtverwaltung initiiert wurde. Die Pläne dazu stammten von dem Architekten Ernst Berger, die Leitung des Projekts hatte der damalige Stadtbaumeister Otto Schaub. Ausser dem Bad wurden auf dem Gelände der Gemeinde Nidau noch eine neue Uferpromenade, eine Schiffländte und ein Hafen für Kleinboote angelegt. Die Realisierung erfolgte durch Arbeitslose, die einem der zu der Zeit nicht ungewöhnlichen Arbeitsbeschaffungsprogramme zugeordnet waren.

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