Baumschützer kämpfen für zwei Parkbäume in Thun

11.01.2016 |  Von  |  Denkmalschutz  | 
Baumschützer kämpfen für zwei Parkbäume in Thun
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Im Schadaupark in Thun stehen einige beeindruckende alte Bäume. Zwei dieser Naturschönheiten, eine Eiche und einer Esche, könnten jedoch schon bald der Säge zum Opfer fallen: Wegen Pilzbefalls und aus Sicherheitsgründen sollen sie 2016 gefällt werden.

Baumschützer, Vertreter der Grünen Partei und auch viele Thuner Bürger halten die Massnahme für unnötig und würden die Pläne der Stadt zur Baumfällung gern verhindern. Doch auch ein Ortstermin mit Experten im Dezember 2015 konnte keine endgültige Klärung bringen.

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Tipps für die nachhaltige energetische Verbesserung von Baudenkmälern

29.12.2015 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Tipps für die nachhaltige energetische Verbesserung von Baudenkmälern
4.1 (82.22%)
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Historische Gebäude sind wertvolle Zeitzeugen. Mit ihrem unverkennbaren Aussehen, ihren alten und neuen Geschichten und natürlich auch durch ihren Nutzwert tragen sie viel zum Charakter eines Ortes oder einer Region bei.

Dass alte Bauten in vielerlei Hinsicht nicht mehr „zeitgemäss“ sind, macht sie umso interessanter, liebens- und erhaltenswerter. Doch in puncto Energieeffizienz sollten auch Denkmäler mit der Zeit gehen: In der aktuellen Broschüre „Denkmal und Energie“ zeigen die Bundesämter für Kultur und Energie Wege zur schonenden energetischen Verbesserung denkmalgeschützter Gebäude.

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Das älteste Kloster des Abendlandes – die Abtei St-Maurice feiert ihr 1500-jähriges Bestehen

30.07.2015 |  Von  |  Denkmalschutz  | 
Das älteste Kloster des Abendlandes – die Abtei St-Maurice feiert ihr 1500-jähriges Bestehen
4.6 (92.8%)
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Das seit 1500 Jahren ständig bewohnte und somit älteste christliche Kloster weltweit feiert ein ganzes Jahr lang sein Bestehen: die Abtei St-Maurice im Unterwallis. Als religiöses und kulturelles Erbe ist es von unschätzbarem Wert und steht natürlich unter Denkmalschutz.

Vom 22. September 2014 bis zum 22. September 2015 dauern die Feierlichkeiten, zu denen auch Papst Franziskus eingeladen war. Er wird jedoch, sehr zum Bedauern der Veranstalter, leider nicht persönlich anreisen.

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Urnerboden und Spiringen – Denkmalpflege im Schächental und am Klausenpass

30.06.2015 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Urnerboden und Spiringen – Denkmalpflege im Schächental und am Klausenpass
4.4 (87.78%)
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In einigen Kantonen ziehen die Denkmalpfleger die Wanderschuhe nicht nur in der Freizeit an. Ihre Arbeit führt sie mitunter an Orte, die nur zu Fuss oder mit der Seilbahn erreichbar sind. So beispielsweise auf die Alp Wannelen, einem zum Urnerboden gehörenden Oberstafel.

Das kleine Alpdörfli versetzt den Besucher in der Zeit zurück: Die neun Alpütten, sechs Ställe, sechs Käsereien, eine Seilhütte, sechs Käsespeicher und auch das Alpenbeizli stehen unter Denkmalschutz. Der fast 70-jährige Senn Franz Müller kommt sein Leben lang schon hier herauf, als Baby von den Eltern im Rucksack getragen. Die Seilbahn gab es damals noch nicht.

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Die Charta von Burra – ihre Umsetzung in der Schweiz und Beispiele aus der Architektur

17.06.2015 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Die Charta von Burra – ihre Umsetzung in der Schweiz und Beispiele aus der Architektur
4.3 (86.67%)
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Die Charta von Burra wurde 1979 beschlossen und legt international gültige Richtlinien für die Denkmalpflege und den Umgang mit Denkmälern fest. Sie wurde inzwischen mehrfach modifiziert.

Jeder Architekt, der im Bereich Denkmalpflege tätig ist, muss sich ständig mit den verschiedenen Artikeln der Charta des ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) auseinandersetzen.

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Die lebhafte Geschichte der Burgen Alt-Bechburg und Neu-Falkenstein

24.05.2015 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Die lebhafte Geschichte der Burgen Alt-Bechburg und Neu-Falkenstein
4.5 (90%)
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Die römische „Schnellstrasse“, die Avenches (Aventicum) und Kaiseraugst (Augusta Raurica) verband, führte über den Oberen Hauenstein bei Langenbruck. Nach der Christianisierung wurde die Region der Herrschaft der Fürstbischöfe von Basel unterstellt. In der Folge bewachten die Bechburger und Falkensteiner die Gegend von strategisch wichtigen Hügeln und Felsen aus: Im Mittelalter liessen die Freiherren von Bechburg vier Burgen erbauen, von denen später zwei in den Besitz der Freiherren von Falkenstein gelangten.

Ein Foto, welches ich von der Burg Neu-Falkenstein sah, weckte mein Interesse. Also begann ich ein wenig zu recherchieren und beschloss spontan, meine Wandergruppe zu einer Burgenwanderung einzuladen, um vor Ort mehr über die Geschichte der Bechburger und der Falkensteiner zu erfahren. Die Angaben, die ich im Internet las, waren teilweise unvollständig oder widersprüchlich. Auch in der Bibliothek fand ich nicht viel über das Leben auf diesen Burgen. Wir besuchten die beiden, ganzjährig freizugänglichen, Ruinen Alt-Bechburg und Neu-Falkenstein. Diese möchte ich Ihnen hier näher vorstellen, wobei ich versuche, die recherchierten Informationen mit denen der Infotafeln vor Ort in einen Zusammenhang zu bringen.

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Historische Stätten im Jurapark – von der Römerzeit bis zur Neuzeit

14.05.2015 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Historische Stätten im Jurapark – von der Römerzeit bis zur Neuzeit
4.3 (85.63%)
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Der Jurapark ist reich an historischen Stätten. Sie lassen sich am besten zu Fuss oder mit dem Velo erkunden.Wer hierherkommt, kriegt eine Menge geboten: Naturerlebnisse, Kraftorte und historische Stätten laden in diese zwischen Flusstälern und Jurahöhen gelegene Region ein. Wandermöglichkeiten gibt es viele, die schönsten beginnen bei der Linner Linde, die seit rund 800 Jahren vor den Toren des kleinen Dorfes Linn am Bözberg steht.

Man kann von hier aus zum Beispiel dem Natur- und Kulturweg folgen, auf die Staffelegg oder nach Herznach, Schinznach-Bad und Brugg wandern. Dabei lassen sich uralte Zeitzeugen sowie Dörfer mit wunderschönen, unter Heimatschutz stehenden Häusern und Kirchen entdecken.

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Denkmalschutz auf dem Munt Sogn Gieri – Burgruine Jörgenberg und Richtstätte

16.04.2015 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Denkmalschutz auf dem Munt Sogn Gieri – Burgruine Jörgenberg und Richtstätte
4.3 (86.67%)
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Nachdem mein Text über die Burg Kropfenstein und das Dorf Waltensburg veröffentlich worden war, bekam ich sehr nette Nachrichten auf Facebook. Ich wurde auf die weiteren Burgen in der Region aufmerksam gemacht und bekam gleich noch ein paar Wandertipps dazu. Dafür nochmals herzlichen Dank!

Auf einer kurzen Wanderung erreicht man den Munt Sogn Gieri ab Waltensburg in nur etwa 1 ½ Stunden. Es geht über Feldwege und schmale Bergwege 295 m bergab und 40 m bergauf. Die ideale Jahreszeit für einen Familienausflug ist vom späten Frühling bis in den Herbst hinein. Im Terra Grischuna Verlag erschien 2003 „Märchenhaftes Wandern. Auf den Spuren von Bündner Sagen und Märchen“ und darin wird auch die Sage vom schatzhütenden Burgfräulein auf Jörgenberg erzählt. Einen Schatz habe ich bisher weder bei dieser noch einer anderen Burg entdeckt, was meine Begeisterung für Burgen, Schlösser, Kirchen und Ruinen natürlich nicht trübt. Der Ausflug auf den Munt Sogn Gieri ist ein Highlight für Burgenfans!

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Denkmalpflege in der Schweiz: Der steinerne Löwe darf nicht sterben

13.04.2015 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Denkmalpflege in der Schweiz: Der steinerne Löwe darf nicht sterben
4.1 (81.67%)
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Zu den wohl beeindruckendsten und historisch bedeutendsten Denkmälern und Wahrzeichen von Luzern zählt seit seiner Einweihung 1821 ein überdimensionaler, in eine Felswand gemeisselter steinerner Löwe – auch bekannt als der „sterbende Löwe“ von Luzern.

Bereits der weltberühmte Schriftsteller Mark Twain bezeichnete den steinernen Löwen als „das traurigste und bewegendste Stück Stein der Welt”. Denn offenbar schläft der Löwe nicht, wie man annehmen könnte: Im Sterben liegend, ringt er um die letzten Minuten seines Lebens.

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Das Historische Museum Bern

13.04.2015 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Das Historische Museum Bern
4.7 (93.33%)
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Das Historische Museum am Helvetiaplatz in Bern befindet sich in guter Gesellschaft. In unmittelbarer Nähe befinden sich das Alpine Museum der Schweiz, das Naturhistorische Museum, das Museum für Kommunikation sowie die Kunsthalle Bern.

Wer sich für Kunst, Kultur und Geschichte interessiert, kann hier getrost den ganzen Tag verbingen, ohne weite Wege gehen zu müssen. Der ursprüngliche Bau ist selbst historisch interessant und gehört – wie viele andere Gebäude in den alten Stadtteilen Berns – zu Recht in das Inventar bedeutender Kulturgüter.

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