Ideenwettbewerb für eine Lichtinszenierung der Luzerner Wahrzeichen Kapellbrücke und Wasserturm

27.11.2013 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
Ideenwettbewerb für eine Lichtinszenierung der Luzerner Wahrzeichen Kapellbrücke und Wasserturm
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Das Ensemble aus Wasserturm und Kapellbrücke gehört zu den auch international bekanntesten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen von Luzern sowie der gesamten Schweiz. Beide Gebäude stehen seit Beginn des 20. Jahrhunderts unter dem Schutz der Denkmalpflege. Ideen für etwaige Veränderungen stossen immer wieder leidenschaftliche Diskussionen für und wider in der Bevölkerung an.

So sind auch die beiden letzten Vorschläge umstritten. Auf der einen Seite geht es derzeit um die Aufhängung von Kopien verbrannter Bilder auf der Brücke, auf der anderen Seite um eine Lichtinszenierung der beiden Kulturdenkmäler.

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Eine Spinnerei wird zum Streitobjekt – die Schönau in Wetzikon

21.11.2013 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
Eine Spinnerei wird zum Streitobjekt – die Schönau in Wetzikon
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Eigentlich galt das Projekt seit mehreren Jahren bereits als allseits beschlossene Sache. Die Bebauungspläne waren ausführungsreif, die Investitionsgelder standen bereit, allerdings war die Baubewilligung noch nicht rechtskräftig. Nach der jüngsten Initiative des Architekten Roland Leu stellt sich nun aber auch die Gemeindeversammlung gegen die Pläne. Die Rede ist von dem Gelände der ehemaligen Spinnerei Nagel in Wetzikon, der Schönau, einem bedeutenden Ensemble aus der Frühzeit der Industrialisierung.

Seit 1997 stehen die Gebäude der Spinnerei im kantonalen Inventar und damit unter dem Schutz der Denkmalpflege. Das Gelände drumherum ist allerdings als Bauzone ausgewiesen und seit 2010 im Besitz eines grossen Immobilienunternehmens.

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Ferien im Denkmal – Denkmalpflege durch Ferien

18.11.2013 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
Ferien im Denkmal – Denkmalpflege durch Ferien
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Eine Denkmalpflege der ganz eigenen Art bietet der Schweizer Heimatschutz (SHS) an. Zum 100-jährigen Jubiläum in 2005 gründete der SHS die unabhängige Stiftung „Ferien im Baudenkmal“. Ihr Ziel ist es, vom Verfall bedrohte Baudenkmäler aufzukaufen, schonend zu renovieren und anschliessend als Feriendomizil zu vermieten.

Auf diese Weise ist durch die laufenden Einnahmen nicht nur die Zukunft erhaltenswerter Gebäude sichergestellt. Die Feriengäste erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, ihre Ferien in einem aussergewöhnlichen Gebäude abseits von touristischen Massenzielen zu verbringen und gleichzeitig den Denkmalschutz aktiv finanziell mitzutragen.

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Denkmalpflege für ein provokantes Bauwerk der Moderne – Reformierte Kirche in Effretikon

15.11.2013 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
Denkmalpflege für ein provokantes Bauwerk der Moderne – Reformierte Kirche in Effretikon
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Die reformierte Kirche in Effretikon (Kanton Zürich) mit ihrem markanten Turm ist ein herausragendes Beispiel für eine Denkmalpflege, die auch Bauten der Moderne miteinbezieht. Mit ihr begann eine neue Ära des regionalen Kirchenbaus um Zürich herum. Deshalb gelangte sie im Jahr 2008 auf die Liste der schutzwürdigen Objekte mit kantonaler Bedeutung und steht seitdem unter Denkmalschutz. Lange Zeit war sie unter den Einwohnern der Gemeinde heftig umstritten, heute wird ihr international viel Beachtung geschenkt.

Die Planung der Kirche stammt von dem bekannten Zürcher Architekten Ernst Gisel, errichtet wurde sie zwischen 1959 und 1961. Sie liegt auf einem kleinen Hügel, dem Rebbuck, in direkter Nachbarschaft zum verkehrstechnisch bedeutenden Bahnhof. Während sich der eigentliche Kirchenbau noch relativ harmonisch in das Gelände einfügt, ragt der frei stehende Glockenturm unbekümmert und forsch in den Himmel – um nicht zu sagen: provozierend. Genauso wurde er damals in der Gemeinde aufgenommen: als ungeheure Provokation, die zu erbitterten und Jahrzehnte währenden Streitigkeiten führte.

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Bischöfliches Schloss in Chur wird grundsaniert

13.11.2013 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
Bischöfliches Schloss in Chur wird grundsaniert
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Im März 2013 bewilligte der Grosse Rat die geplante Kreditvorlage für die umfassende Renovierung des Bischöflichen Schlosses in Chur. Der einzigartige Barockbau weist Schäden auf, die das Gebäude langfristig stark gefährden und unter dem Aspekt der Denkmalpflege so bald als möglich behoben werden müssen, um einen weiteren Zerfall zu verhindern.

Das Bischöfliche Schloss in Chur (Kanton Graubünden) ist ein Bestandteil des sogenannten Hof-Komplexes, einer römisch-katholischen Enklave in der Stadt. Das Ensemble, zu dem sich noch eine Reihe ehemaliger Domherrenhäuser gesellt, gruppiert sich um einen dreieckigen Platz hoch über der Churer Altstadt. Das Schloss selbst steht auf der Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung und gehört zu den bedeutendsten Profanbauten im Kanton. Es ist Sitz des Diözesanbischofs von Chur, der bischöflichen Kanzlei und des Offizialats.

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Der Pfarrkirche in Bünzen wird wieder die Krone aufgesetzt

05.11.2013 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
Der Pfarrkirche in Bünzen wird wieder die Krone aufgesetzt
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Denkmalpflege in der Schweiz hat, bis hinein in die entlegensten Winkel, einen hohen Stellenwert. Seit Januar 2013 wird der Innenraum des Gotteshauses Bünzen (Kanton Aargau) renoviert, wobei die Renovationsarbeiten gezielt verlaufen. In Zusammenarbeit mit der Aargauer Denkmalpflege wird der auch durch Schimmelpilz hervorgerufene Modergeruch beseitigt sowie die Wände neu gestaltet und bemalt. Ende Dezember sollen die eindrucks- und kunstvollen Malerarbeiten planmässig beendet sein.

Von aussen würde das Publikum gar nichts von den emsigen Arbeiten erfahren, wenn nicht die Eingangstüren der Kirche mit Holzplatten verschlossen wären. Innerhalb des Gotteshauses jedoch bietet sich dem Betrachter ein anderes Bild, denn meterhohe Gerüste ermöglichen es, die gesamte Kirche bis hinauf zur Kuppel zu restaurieren. Diese zum Teil sehr staubigen Arbeiten hinterlassen ihre Spuren, wobei der Hochaltar und die Seitenaltäre zum Schutz mit Plastik abgedeckt wurden.

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Bauforschung in Basel – seit über 30 Jahren mit hervorragenden Ergebnissen

04.11.2013 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Bauforschung in Basel – seit über 30 Jahren mit hervorragenden Ergebnissen
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1980 wurde das Basler Denkmalschutzgesetz erlassen. Ohne Übertreibung kann man es als epochal bezeichnen. Es markierte in Basel den Beginn systematischer Bauforschung und legte die Basis für nachhaltige Denkmalpflege. Doch worin besteht eigentlich die Tätigkeit von Bauforschern? Und was leistete diese Wissenschaft bisher in Basel?

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Landenberghaus in Greifensee wird neu gebaut

24.10.2013 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
Landenberghaus in Greifensee wird neu gebaut
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Der Architektur-Wettbewerb für das Landenberghaus in Greifensee ist abgeschlossen, die Jury hat einen Sieger gekürt: Das Schweizer Team Horisberger Wagen Architekten GmbH und die Stehrenberger Architektur GmbH aus Zürich werden die Verantwortung für das Projekt übernehmen.

Der offene Wettbewerb hatte zahlreiche Interessenten auf den Plan gerufen. Laut Angaben der Verwaltung Greifensee wurden die Ausschreibungsunterlagen etwa 150 Mal bestellt. Am Ende gingen 87 Vorschläge und Entwürfe zur Begutachtung ein, die den Ansprüchen der Gemeinde sowie den Behörden der Denkmalpflege gerecht wurden. Die Präsentation konnte übrigens aus Platzgründen nicht in Greifensee stattfinden und wurde deshalb an die Gewerbestrasse in Nänikon verlegt.

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Die Restaurierung des Luzerner Pulverturms gestaltet sich schwieriger als erwartet

16.10.2013 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Die Restaurierung des Luzerner Pulverturms gestaltet sich schwieriger als erwartet
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Die Museggmauer mit den Museggtürmen ist eines der Wahrzeichen Luzerns und dominiert zusammen mit dem Wasserturm und der Kapellbrücke den historischen Ortskern der Stadt. In der beginnenden Neuzeit stellte sie Luzerns steinernen Schutz gegen Angriffe dar. Entsprechend gab es in der Mauer auch zwei mit Schiesspulver beladene Türme: den Heuturm und den Pulverturm. Letzterer gehört zu den ältesten Bauwerken auf der Musegg. Sein Bauholz wurde gemäss dendrochronologischer Messungen im Herbst/Winter 1398/99 geschlagen. Der Pulverturm zu Luzern ist somit über 600 Jahre alt.

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Denkmalpflege: Kanton Zürich soll Sanierung des Klosters Fahr mit 3 Millionen Franken unterstützen

01.10.2013 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Denkmalpflege: Kanton Zürich soll Sanierung des Klosters Fahr mit 3 Millionen Franken unterstützen
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Das Kloster Fahr ist ein bedeutendes kunst- und kulturgeschichtliches Ensemble, das seit 880 Jahren vor den Toren Zürichs besteht. Als aargauische Exklave hat das Limmattaler Benediktinerinnen-Kloster einen engen Bezug zum Kanton Zürich, wo grosse Teile der Klostergüter liegen und in dem das Kloster lange Zeit die einzige katholische Kirche war.

Nun muss das denkmalgeschützte Objekt saniert werden. Bis 2040 sollen Sanierungsarbeiten mit einem Aufwand von rund 20 Millionen Franken etappenweise realisiert werden.

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