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Eine Spinnerei wird zum Streitobjekt – die Schönau in Wetzikon

21.11.2013 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
Eine Spinnerei wird zum Streitobjekt – die Schönau in Wetzikon
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Eigentlich galt das Projekt seit mehreren Jahren bereits als allseits beschlossene Sache. Die Bebauungspläne waren ausführungsreif, die Investitionsgelder standen bereit, allerdings war die Baubewilligung noch nicht rechtskräftig. Nach der jüngsten Initiative des Architekten Roland Leu stellt sich nun aber auch die Gemeindeversammlung gegen die Pläne. Die Rede ist von dem Gelände der ehemaligen Spinnerei Nagel in Wetzikon, der Schönau, einem bedeutenden Ensemble aus der Frühzeit der Industrialisierung.

Seit 1997 stehen die Gebäude der Spinnerei im kantonalen Inventar und damit unter dem Schutz der Denkmalpflege. Das Gelände drumherum ist allerdings als Bauzone ausgewiesen und seit 2010 im Besitz eines grossen Immobilienunternehmens.

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Geplantes Projekt „Claraturm“: Jetzt entscheidet die Basler Bevölkerung

20.11.2013 |  Von  |  Denkmalschutz  | 
Geplantes Projekt „Claraturm“: Jetzt entscheidet die Basler Bevölkerung
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Die Kleinbasler Altstadt enthält relativ gut erhaltene Bauensembles, von denen einige Bestandteile zurückreichen bis ins 13. Jahrhundert, vor allem im Einzugsgebiet der Greifengasse. In diesem Viertel liegt auch das Warteck-Ensemble, benannt nach dem traditionsreichen Restaurant „Zum Alten Warteck“. Der Block entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts und liegt an der Ecke Riehenring/Clarastrasse, in direkter Nachbarschaft zum Messegelände.

Zwar wird das Ensemble im Schweizer Bundesinventar schützenswerter Ortsbilder geführt, doch dieses hat nur einen Empfehlungscharakter und ist auf der für die Denkmalpflege zuständigen Kantonsebene nicht verbindlich. Seit einem knappen Jahrzehnt kämpfen nun verschiedene Parteien und Organisationen um die zukünftige Ausgestaltung des Areals. Hier ein kurzer Rückblick auf den bisherigen Verlauf:

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Ferien im Denkmal – Denkmalpflege durch Ferien

18.11.2013 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
Ferien im Denkmal – Denkmalpflege durch Ferien
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Eine Denkmalpflege der ganz eigenen Art bietet der Schweizer Heimatschutz (SHS) an. Zum 100-jährigen Jubiläum in 2005 gründete der SHS die unabhängige Stiftung „Ferien im Baudenkmal“. Ihr Ziel ist es, vom Verfall bedrohte Baudenkmäler aufzukaufen, schonend zu renovieren und anschliessend als Feriendomizil zu vermieten.

Auf diese Weise ist durch die laufenden Einnahmen nicht nur die Zukunft erhaltenswerter Gebäude sichergestellt. Die Feriengäste erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, ihre Ferien in einem aussergewöhnlichen Gebäude abseits von touristischen Massenzielen zu verbringen und gleichzeitig den Denkmalschutz aktiv finanziell mitzutragen.

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Denkmalpflege für ein provokantes Bauwerk der Moderne – Reformierte Kirche in Effretikon

15.11.2013 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
Denkmalpflege für ein provokantes Bauwerk der Moderne – Reformierte Kirche in Effretikon
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Die reformierte Kirche in Effretikon (Kanton Zürich) mit ihrem markanten Turm ist ein herausragendes Beispiel für eine Denkmalpflege, die auch Bauten der Moderne miteinbezieht. Mit ihr begann eine neue Ära des regionalen Kirchenbaus um Zürich herum. Deshalb gelangte sie im Jahr 2008 auf die Liste der schutzwürdigen Objekte mit kantonaler Bedeutung und steht seitdem unter Denkmalschutz. Lange Zeit war sie unter den Einwohnern der Gemeinde heftig umstritten, heute wird ihr international viel Beachtung geschenkt.

Die Planung der Kirche stammt von dem bekannten Zürcher Architekten Ernst Gisel, errichtet wurde sie zwischen 1959 und 1961. Sie liegt auf einem kleinen Hügel, dem Rebbuck, in direkter Nachbarschaft zum verkehrstechnisch bedeutenden Bahnhof. Während sich der eigentliche Kirchenbau noch relativ harmonisch in das Gelände einfügt, ragt der frei stehende Glockenturm unbekümmert und forsch in den Himmel – um nicht zu sagen: provozierend. Genauso wurde er damals in der Gemeinde aufgenommen: als ungeheure Provokation, die zu erbitterten und Jahrzehnte währenden Streitigkeiten führte.

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Bischöfliches Schloss in Chur wird grundsaniert

13.11.2013 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
Bischöfliches Schloss in Chur wird grundsaniert
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Im März 2013 bewilligte der Grosse Rat die geplante Kreditvorlage für die umfassende Renovierung des Bischöflichen Schlosses in Chur. Der einzigartige Barockbau weist Schäden auf, die das Gebäude langfristig stark gefährden und unter dem Aspekt der Denkmalpflege so bald als möglich behoben werden müssen, um einen weiteren Zerfall zu verhindern.

Das Bischöfliche Schloss in Chur (Kanton Graubünden) ist ein Bestandteil des sogenannten Hof-Komplexes, einer römisch-katholischen Enklave in der Stadt. Das Ensemble, zu dem sich noch eine Reihe ehemaliger Domherrenhäuser gesellt, gruppiert sich um einen dreieckigen Platz hoch über der Churer Altstadt. Das Schloss selbst steht auf der Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung und gehört zu den bedeutendsten Profanbauten im Kanton. Es ist Sitz des Diözesanbischofs von Chur, der bischöflichen Kanzlei und des Offizialats.

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Landenberghaus in Greifensee wird neu gebaut

24.10.2013 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
Landenberghaus in Greifensee wird neu gebaut
2.4 (48.89%)
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Der Architektur-Wettbewerb für das Landenberghaus in Greifensee ist abgeschlossen, die Jury hat einen Sieger gekürt: Das Schweizer Team Horisberger Wagen Architekten GmbH und die Stehrenberger Architektur GmbH aus Zürich werden die Verantwortung für das Projekt übernehmen.

Der offene Wettbewerb hatte zahlreiche Interessenten auf den Plan gerufen. Laut Angaben der Verwaltung Greifensee wurden die Ausschreibungsunterlagen etwa 150 Mal bestellt. Am Ende gingen 87 Vorschläge und Entwürfe zur Begutachtung ein, die den Ansprüchen der Gemeinde sowie den Behörden der Denkmalpflege gerecht wurden. Die Präsentation konnte übrigens aus Platzgründen nicht in Greifensee stattfinden und wurde deshalb an die Gewerbestrasse in Nänikon verlegt.

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