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Die Schweiz breitet sich weltweit aus – Gebäude und Orte mit Schweizer Bezug

04.09.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Die Schweiz breitet sich weltweit aus – Gebäude und Orte mit Schweizer Bezug
4.4 (88.08%)
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Vor allem Deutschland ist ziemlich schweizlastig. Darüber hinaus hat es kulturell und historisch eine ganze Menge zu bieten, allein 39 Unesco-Welterbestätten. Die Schweiz kann bislang nur elf aufweisen. Dafür ist die Schweiz buchstäblich in aller Munde.

Warum das so ist, lesen Sie im Folgenden. In den Grenzgebieten gehören Schweizer Grenzübertritte zum guten Ton. Natürlich tauschen sich auch Denkmalschützer untereinander aus – sprechen sie doch dieselbe Sprache: die Sprache der Denkmalpflege.

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Denkmaltage Schweiz: Im September bitten die Denkmalpfleger zu Tisch

02.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege, Events  | 
Denkmaltage Schweiz: Im September bitten die Denkmalpfleger zu Tisch
4.2 (84%)
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Das aktuelle Thema der diesjährigen Europäischen Tage des Denkmals am 13. und 14. September erinnert an die kulinarischen Genüsse längst vergangener Zeiten. Wo wurde gegessen, wie wurde gegessen und warum? An über 100 verschiedenen historischen Orten der Schweiz bittet die Denkmalpflege zu Tisch. „A Table – zu Tisch“ heisst das Motto 2014.

Verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung der Europäischen Denkmaltage auf dem Gebiet der Schweiz sind das Bundesamt für Kultur (BAK), die Schweizerische UNESCO-Kommission, der Bund Schweizer Architekten (BSA), die Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK), der Schweizer Verband für Konservierung und Restaurierung (SKR), viele weitere Verbände und natürlich die Mitarbeiter der Denkmalpflege vor Ort.

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Holzbrücke, Löwe, Wehrmauer: Berühmte Baudenkmäler in Luzern

01.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Holzbrücke, Löwe, Wehrmauer: Berühmte Baudenkmäler in Luzern
4.15 (83.08%)
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Die Stadt Luzern (französisch: Lucerne) im gleichnamigen Kanton gilt als Tor zur Zentralschweiz und liegt inmitten eines bezaubernden Bergpanoramas am nordwestlichen Ufers des verzweigten Vierwaldstättersees. Der Reussarm teilt Luzern in autofreie Altstadt und befahrbare Neustadt. Luzern ist nicht nur ein attraktives Ausflugsziel für viele Touristen und Bergwanderer, die von hier aus zu den Bergen Rigi, Pilatus oder Stanserhorn aufbrechen, sondern eine wahre Fundgrube für Denkmalschützer, Historiker und an Architekturkunst Interessierte.

Als Wahrzeichen und beliebtes Fotomotiv gilt die mittelalterliche Kapellbrücke, eine der ältesten überdachten Holzbrücken Europas mit einmaligen historischen Giebelbildern und dem restaurierten Wasserturm. Diese Brücke verbindet die durch die Neuss getrennte Altstadt mit der Neustadt. Ein weiteres Wahrzeichen ist die Museggmauer, eine mittelalterliche Wehranlage mit Türmen, für deren Erhalt eine Stiftung verantwortlich zeichnet. Als berühmtestes Denkmal wird der Sterbende Löwe von Luzern gehandelt, ein überdimensionales Monument, das aus einer Wand des ehemaligen Sandsteinbruchs herausgearbeitet wurde und an den Heldentod der Schweizergarde beim Tuileriensturm erinnert.

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Der Löwe von Luzern – ein beeindruckendes Stück steinerne Kulturgeschichte

28.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Der Löwe von Luzern – ein beeindruckendes Stück steinerne Kulturgeschichte
4.52 (90.41%)
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Ein scheinbar schlafender, überlebensgrosser Löwe ist eines der historisch wertvollsten Wahrzeichen der Stadt Luzern. Laut dem Schriftsteller Mark Twain gehört es seit seiner Einweihung im Jahr 1821 zu den weltweit schönsten Denkmälern: „Der Löwe von Luzern ist das traurigste und bewegendste Stück Stein der Welt“, schrieb er an einen Freund. Der Löwe schläft nicht – er stirbt.

Das Löwendenkmal wurde zum Andenken an den Heldentod der 1792 beim Sturm des Pariser Tuilerienpalastes gefallenen Mitglieder der Schweizergarde geschaffen. Den Entwurf lieferte der berühmte dänische Bildhauer Berthel Thorvaldsen. Aber der Löwe sollte nicht tot sein. Er sollte trotz seiner Verwundung Kraft ausstrahlen, ohne gefährlich zu wirken. Dieser künstlerische Spagat stellte eine grosse Herausforderung dar, der zur damaligen Zeit offensichtlich kein Schweizer Künstler gewachsen war.

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Kulturstadt Genf – Historie und Moderne am Genfer See

25.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Kulturstadt Genf – Historie und Moderne am Genfer See
4.21 (84.29%)
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Wahrzeichen der Stadt Genf ist nicht etwa ein Denkmal, ein historisches Gebäude oder eine Skulptur, sondern eine bis zu 140 Meter hohe Wasserfontäne im Genfer See: der Jet d’eau. Hierbei handelte es sich ursprünglich um ein einfaches Druckablassventil einer 1885 erbauten Druckwasserleitung, mit deren Hilfe die Genfer Juweliere ihre Maschinen betrieben. Sechs Jahre später beschloss die Genfer Regierung, die Fontäne als Wahrzeichen der Stadt zu nutzen, setzte sie ins Seebecken um, erhöhte den Wasserdruck und beleuchtete den Strahl.

Natürlich besitzt die Stadt Genf im südwestlichsten Zipfel der Romandie auch handfeste Baudenkmäler sowie eine historische Bausubstanz, die sich dank moderner Denkmalpflege sehen lassen kann. Möglicherweise konnten sich die Stadtoberen nicht für eines der vielen historischen Gebäude entscheiden und wählten deshalb den Jet d’eau als Wahrzeichen für Freiheit und Unabhängigkeit. Im viergeteilten Stadtgebiet findet sich eine Vielzahl an Museen, die sich mit der Kulturgeschichte und der Entwicklung der heute französischsprachigen Schweiz befassen sowie zahlreiche alte Kirchen, Bauwerke und Denkmäler von kulturhistorischem Wert. Genf kann auf eine über 2.000 Jahre alte Entstehungsgeschichte zurückblicken.

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Glarus-Nord: Zwicky-Haus in Mollis mit Hexenmuseum und Hexendenkmal

23.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Bauwerke, Denkmalpflege  | 
Glarus-Nord: Zwicky-Haus in Mollis mit Hexenmuseum und Hexendenkmal
4.2 (84%)
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Glarus Nord ist eine Gemeinde im Kanton Glarus, liegt zwischen dem Kanton Schwyz und dem Kanton St. Gallen im Linthtal und besteht in dieser Zusammensetzung seit der Glarner Gemeindereform im Jahr 2011. Die Ortschaften der Gemeinde verfügen über zahlreiche historische Bauwerke und Denkmäler der Klasse A. Eines der bekanntesten ist das Zwicky-Haus in Mollis, in dem die letzte angebliche Hexe der Schweiz lebte und arbeitete. In unmittelbarer Nähe befinden sich das Orts- und Anna-Göldi-Museum.

Die Ortschaft Mollis in der Gemeinde Glarus-Nord liegt inmitten einer beeindruckenden Landschaft: in der Talebene zwischen Schlattbach und Walensee und umgeben von Hügeln und Bergen der Fronalp. Die Linthebene war nach der letzten Eiszeit komplett mit Wasser bedeckt und bildete eine Einheit mit dem Zürcher See und dem Walensee. Seit dem Frühmittelalter verbindet das Flüsschen Linth die beiden Seen, jetzt Linthkanal und Escherkanal. In der verlandeten Ebene entstanden die Ortschaften Bilten, Niederurnen, Oberurnen, Näfels und Mollis. Von der ursprünglichen Besiedlung durch die Römer zeugen alte Mauerreste.

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Grabstätten als wichtige Zeugen vergangener Zeit

22.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege, Schauplätze  | 
Grabstätten als wichtige Zeugen vergangener Zeit
4.67 (93.33%)
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Grabstätten, Grabsteine, Grabmale und Gruften sind unbestritten Denkmäler, um die sich in besonderen Fällen der Schweizer Denkmalschutz kümmert. Allerdings gibt es nur wenige historische Grabmale. Warum das in Zürich so ist, wird in diesem Bericht erklärt. Von der Denkmalpflege profitieren heute Grabstätten, um deren Erhalt sich keine Nachfahren kümmern können, insbesondere Grabstätten, die berühmte Persönlichkeiten beherbergen oder die in ihrer Gestaltung kulturhistorischen Wert besitzen.

Wer denkt, die Denkmalpflege kümmert sich nur um historische Gebäude, technische Denkmäler oder alte Skulpturen, wird hiermit eines Besseren belehrt. Allein in der Stadt Zürich wurden im vergangenen Jahr 321 Gräber aus dem 19. und 20. Jahrhundert unter Denkmalschutz gestellt. Das wurde auch höchste Zeit! Zürich verfügt über insgesamt sieben städtische Friedhöfe, von denen einige wahre Kleinode sind, deren Gestalter zahlreiche Preise einheimsen durften. Auch eine Gartenanlage kann kulturhistorisch wertvoll sein und unter Denkmalschutz stehen, wie beispielsweise der Seeburgpark Kreuzlingen, über den wir erst kürzlich berichteten.

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Baudenkmäler in Kreuzlingen: Kloster, Schloss und Kornschütte

21.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Baudenkmäler in Kreuzlingen: Kloster, Schloss und Kornschütte
4.92 (98.33%)
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Die Grenzstadt Kreuzlingen liegt auf der Schweizer Seite des Bodensees, gehört zu den wichtigen Zielorten auf dem Bodensee-Rundwanderweg und ist mit über 20’800 Einwohnern die zweitgrösste Stadt des Kantons Thurgau. Der Name geht auf das Augustinerstift „Cruzelin“ (das ehemalige Augustinerchorherrenstift St. Ulrich) zurück, das im Jahr 1125 vom damaligen Konstanzer Bischof gegründet wurde. Die Gemeinde Kreuzlingen verfügt über zehn Burgen, Schlösser und schlossähnliche Gebäude. Diese Baudenkmäler und Kulturgüter zu bewahren ist nicht nur Aufgabe der kantonalen Denkmalpflege.

Drei eingemeindete Dörfer bildeten in den späten 1920er-Jahren die Grundlage für die Stadt Kreuzlingen: Egelshofen, Emmishofen und Kurzrickenbach. 1947 erhielt Kreuzlingen das grosse Stadtrecht. Erst zu diesem Zeitpunkt waren die notwendigen 10’000 Einwohner erreicht. Die Stadt Kreuzlingen entwickelte sich rasch und bildet heute mit der deutschen Stadt Konstanz ein räumliches Ballungsgebiet (Agglomeration) mit insgesamt 120’000 Einwohnern. Die nördliche Stadtgrenze schliesst direkt an den mittelalterlichen Kern von Konstanz an und ist gleichzeitig die Staatsgrenze zu Deutschland.

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Schloss Gottlieben – ein Wasserschloss mit kulturhistorischer Bedeutung

20.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Schloss Gottlieben – ein Wasserschloss mit kulturhistorischer Bedeutung
4.43 (88.57%)
14 Bewertung(en)
Gottlieben gehört mit unter 300 Einwohnern zu den kleinsten Gemeinden der Schweiz und liegt im Kanton Thurgau im Bezirk Kreuzlingen. Rund um die Stadt Kreuzlingen befinden sich sieben Gemeinden, von denen einige aus Kleindörfern, Einzeldörfern und Weilern bestehen, in denen prächtige Fachwerkhäuser und sorgfältig restaurierte Kirchen beeindruckende Akzente setzen. Markante Burgen und malerische Schlösser von kunsthistorischer Bedeutung prägen die Gegend. Das überregional bedeutsame Gottlieber Schloss aus dem 13. Jahrhundert ist eines davon.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde Schloss Gottlieben mehrfach umgestaltet, erweitert, zerstört und wiederaufgebaut. Heute ist es ein Beweis für die funktionierende Denkmalpflege in der Schweiz, deren Gesellschaften mit privaten und öffentlichen Mitteln Baudenkmäler listen und erhalten.

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Schloss Arenenberg mit Schlosskapelle – Napoleon lässt grüssen

19.08.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Schloss Arenenberg mit Schlosskapelle – Napoleon lässt grüssen
4.64 (92.73%)
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Das im 16. Jahrhundert errichtete Schloss Arenenberg beherbergt das heutige Napoleon-Museum und befindet sich am Ufer des Untersees (des kleinen Bodensees) in der Gemeinde Salenstein im Kanton Thurgau. Gegenüber ist die Insel Reichenau zu sehen. Seine kulturhistorische Bedeutung erlangte das Anwesen als Wohnsitz der Mutter des späteren französischen Kaisers Napoleon III.

Schloss Arenenberg ist von der Denkmalpflege und der Haager Konvention als schützenswertes Kulturgut der Klasse A gelistet und als Baudenkmal und Museum für den Publikumsverkehr geöffnet. Es gehört zu den schönsten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Bodensee-Rundwanderweges und ist aufwendig und liebevoll restauriert. Die Einrichtung des Museums besteht weitgehend aus der Originalmöblierung der Familie Napoleons.

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