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Baumschützer kämpfen für zwei Parkbäume in Thun

11.01.2016 |  Von  |  Denkmalschutz  | 
Baumschützer kämpfen für zwei Parkbäume in Thun
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Im Schadaupark in Thun stehen einige beeindruckende alte Bäume. Zwei dieser Naturschönheiten, eine Eiche und einer Esche, könnten jedoch schon bald der Säge zum Opfer fallen: Wegen Pilzbefalls und aus Sicherheitsgründen sollen sie 2016 gefällt werden.

Baumschützer, Vertreter der Grünen Partei und auch viele Thuner Bürger halten die Massnahme für unnötig und würden die Pläne der Stadt zur Baumfällung gern verhindern. Doch auch ein Ortstermin mit Experten im Dezember 2015 konnte keine endgültige Klärung bringen.

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In diesem Denkmal werden noch Nägel mit Köpfen gemacht

06.01.2016 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
In diesem Denkmal werden noch Nägel mit Köpfen gemacht
4.1 (81.95%)
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In der Schweiz gibt es nur noch einen einzigen Betrieb, in dem Nägel hergestellt werden: die Schweizerische Nagelfabrik AG in Winterthur, auch bekannt als „die Nagli“. Aktive Produktion, Museums- und Schaubetrieb finden unter dem Dach des denkmalgeschützten Fabrikbaus statt – und Besucher sind gern willkommen.

Seit 1895 macht die Nagli Nägel mit Köpfen nach alter Väter Sitte. Die Nachfrage ist gut, das Familienunternehmen läuft, und beim Schaubetrieb im Industriedenkmal kommt der historische Maschinenpark zum Einsatz. Von den Objekten des Industriewegs Winterthur ist die Nagli im Quartier Grüze das erfolgreichste – vielleicht, weil sie so viel Geschichte mitbringt, ohne selbst schon Geschichte zu sein.

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Sanierung der Pfarrkirche in Bünzen ausgezeichnet

04.01.2016 |  Von  |  Projekte  | 
Sanierung der Pfarrkirche in Bünzen ausgezeichnet
4.1 (81.94%)
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Der Schweizer Denkmalpreis 2015 ging am 8. Dezember nach Bünzen im Kanton Aargau. Mit dem Preis honorierte die Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger (KSD) die meisterhafte Renovierung und Innensanierung der Bünzener Pfarrkirche St. Georg und Anna.

Das 1860/1861 erbaute Gotteshaus ist die älteste neugotische Kirche im Freiamt und wurde zwischen 2012 und 2014 aufwendig restauriert. Dabei konnten auch die 1931 überstrichenen Trompe-l’oeil-Malereien rekonstruiert werden. In der Begründung der Konferenz zur Preisvergabe hiess es, der fast vollständig erhaltene Innenraum der Bünzener Kirche sei nun einer der schönsten Sakralräume des Historismus in Aargau.

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Tipps für die nachhaltige energetische Verbesserung von Baudenkmälern

29.12.2015 |  Von  |  Denkmalpflege, Denkmalschutz  | 
Tipps für die nachhaltige energetische Verbesserung von Baudenkmälern
4.1 (82.22%)
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Historische Gebäude sind wertvolle Zeitzeugen. Mit ihrem unverkennbaren Aussehen, ihren alten und neuen Geschichten und natürlich auch durch ihren Nutzwert tragen sie viel zum Charakter eines Ortes oder einer Region bei.

Dass alte Bauten in vielerlei Hinsicht nicht mehr „zeitgemäss“ sind, macht sie umso interessanter, liebens- und erhaltenswerter. Doch in puncto Energieeffizienz sollten auch Denkmäler mit der Zeit gehen: In der aktuellen Broschüre „Denkmal und Energie“ zeigen die Bundesämter für Kultur und Energie Wege zur schonenden energetischen Verbesserung denkmalgeschützter Gebäude.

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Rudolf von Tavel und der schönste Ort im Bernerland

28.12.2015 |  Von  |  Denkmalpflege  |  1 Kommentar
Rudolf von Tavel und der schönste Ort im Bernerland
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Nach dem Berner Schriftsteller und Journalist Otto Friedrich Rudolf von Tavel ist eine kleine Gedenkstätte auf dem Leuenberg bei Rüeggisberg benannt.

Von dort aus hat man einen herrlichen Blick in die Weite – und versteht, warum der berühmte Mundartautor diesen Platz für den schönsten im Bernerland bezeichnete.

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Denkmäler zweier Religionskriege und einer Versöhnung bei Kappel am Albis

24.12.2015 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
Denkmäler zweier Religionskriege und einer Versöhnung bei Kappel am Albis
4.3 (86.21%)
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Wo verschiedene Religionen oder Glaubensrichtungen aufeinandertreffen, kommt es leider immer wieder zu Konflikten. So auch in der Gegend von Kappel am Albis im Kanton Zürich. Hier entbrannten vor rund einem halben Jahrtausend zwei Kriege zwischen Reformierten und Katholiken, von denen nur einer friedlich beigelegt werden konnte.

Auf einem kulturhistorischen Weg im Grenzgebiet zwischen Zug und Zürich lässt sich die damalige Kampfzone mit ihren Naturschönheiten, ihren Orten und ihrer abenteuerlichen Geschichte zu Fuss entdecken. Eine ganze Reihe von Denkmälern entlang des Weges erinnert bis heute an den historischen Konflikt zweier Ideologien, deren Anhänger zumindest hierzulande längst gelernt haben, trotz aller Unterschiede friedlich miteinander zu leben.

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Architekturpreis „Constructive Alps“ ehrt zwei Projekte der Stiftung „Ferien im Baudenkmal“

21.12.2015 |  Von  |  Projekte  | 
Architekturpreis „Constructive Alps“ ehrt zwei Projekte der Stiftung „Ferien im Baudenkmal“
4.5 (90%)
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Mit dem Preis „Constructive Alps 2015“ haben die Schweiz und Liechtenstein am 30. Oktober wieder nachhaltige Bauten in den Alpen ausgezeichnet.

Die Ehre wurde dieses Jahr auch zwei Objekten der Stiftung „Ferien im Baudenkmal“ zuteil: Das Türalihus in Valendas (Kanton Graubünden) erhielt den 2. Preis, und das Belwalder-Gitsch Hüs in Grengiols (Kanton Wallis) konnte mit 31 weiteren Kandidaten in die Endrunde einziehen.

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Sherlock Holmes begegnen: Meiringen am Reichenbachfall

16.12.2015 |  Von  |  Denkmalpflege  | 
Sherlock Holmes begegnen: Meiringen am Reichenbachfall
4.3 (86.25%)
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Bei Meiringen im Kanton Bern stürzt der Reichenbach in einer Kaskade von sieben Wasserfällen 300 Meter in die Tiefe. Viele Schweizer Reiseführer erwähnen dieses beeindruckende Naturschaupiel, das auch die regionale Sagenwelt beeinflusst und schon etliche Literaten und Filmemacher inspiriert hat.

Ein Museum und mehrere Denkmäler erinnern an Sherlock Holmes, der am Reichenbachfall seinem grössten Widersacher Dr. Moriarty begegnete und einen schicksalhaften Kampf mit ihm austrug.

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Die Holzklangsäule Sagogn

14.12.2015 |  Von  |  Bauwerke  |  1 Kommentar
Die Holzklangsäule Sagogn
4.5 (89.74%)
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„Tschep da tun“ – das ist der rätoromanische Namen einer hölzernen Klangsäule, die die Jungmannschaft Sagogn im Herbst 2015 erstmals im Ort und der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Gebaut wurde das Kunstwerk aus dem Holz eines alten Baumes, Anlass war die erste urkundliche Erwähnung von Sagogn vor 1250 Jahren.

Die mobile Säule, die an verschiedenen Stellen in Sagogn platziert werden kann, spielt Musik, ehrt einen Schriftsteller und präsentiert historische Hausmarken. Darüber, ob sie tatsächlich von geschichtlicher Bedeutung ist, bestehen derzeit jedoch weder Klarheit noch Einigkeit.

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