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Schützenswertes, Nachdenkliches und Überraschendes im mittelalterlichen Städtchen Laufen

17.10.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Schützenswertes, Nachdenkliches und Überraschendes im mittelalterlichen Städtchen Laufen
4.2 (84.76%)
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Ich freue mich immer, wenn ich ein Feedback zu meinen Artikeln bekomme. So schrieb mir auf Facebook ein Herr, dass ich doch einmal über die barocke Katharinenkirche in Laufen berichten soll.

Also habe ich mich über die Kirche informiert und mich umgesehen, was Laufen sonst noch an Kulturdenkmälern zu bieten hat. Und das ist eine ganze Menge!

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Kinder lieben Geschichten und Geschichte

16.10.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Kinder lieben Geschichten und Geschichte
4.3 (85.26%)
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Sinn und Ziel der Denkmalpflege wie auch des Denkmal- und Heimatschutzes ist es, historische Gebäude zu erhalten. Diese sind Zeitzeugen unserer Kultur und sollen auch künftigen Generationen von unserer Geschichte und dem Leben unserer Vorfahren erzählen.

Neben Burgen, Schlössern und Kirchen gehören dazu auch Bauernhäuser, Stadttore, Bahnhofsgebäude, Mühlen, Bürgerhäuser und viele andere mehr. Die Schweiz ist nicht nur eines der burgenreichsten Länder Europas, sondern besitzt auch viele gut erhaltene mittelalterliche Städte und vor allem Dörfer mit sehr alten Gebäuden, die geschützt und gepflegt werden müssen.

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Die Walliser Kantonshauptstadt Sion ist eine der ältesten Alpensiedlungen

13.10.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Die Walliser Kantonshauptstadt Sion ist eine der ältesten Alpensiedlungen
4.4 (87.14%)
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Wie Ausgrabungen beweisen, war die Region der Walliser Kantonshauptstadt, bereits im Jahre 3500 v. Chr. besiedelt. Damit gilt sie als eine der ältesten Alpensiedlungen.

Sie ist seit dem Jahr 565 Bischofssitz des Kantons Wallis, welcher erst vor rund 200 Jahren, nämlich 1815 der Eidgenossenschaft beitrat. Der Name Sion (Sitten) ist auf die Kelten zurückzuführen, welche in der Eisenzeit auf dem Felsenhügel über der Stadt lebten. Von den Seduni stammt die Ortsbezeichnung Sedunum. Auf jenem Felsen thront seit 1294 das für den Bischof Bonifaz de Challant erbaute Schloss Tourbillon. Stark beschädigt im Krieg mit den Savoyern, musste die Burg 1447 wieder aufgebaut werden.

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Die Einsiedelei St. Verena – Landschaftsgarten von nationaler Bedeutung und Ort für spirituelle Einkehr

10.10.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Die Einsiedelei St. Verena – Landschaftsgarten von nationaler Bedeutung und Ort für spirituelle Einkehr
4.2 (83.53%)
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119 Personen bewarben sich auf ein aussergewöhnliches Stelleninserat, welches im April 2014 Aufmerksamkeit erregte: Für die Einsiedelei St. Verena im Kanton Solothurn wurde eine neue Einsiedlerin oder ein Einsiedler gesucht, eine kirchennahe Person, die idealistisch gesinnt ist und zudem kontaktfreudig und offen.

Die Stelle wurde frei, weil die letzten Einsiedler den Rummel um ihre Person und das Leben als „Touristenattraktion“ nicht mehr wollten. Einsamkeit findet, wer in die Verenaschlucht kommt, tatsächlich nicht mehr. Das dürfte, als die Einsiedelei gegründet wurde, noch anders gewesen sein.

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Hasle im Emmental – ein geschütztes Gebäude sorgt für Schlagzeilen

08.10.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Hasle im Emmental – ein geschütztes Gebäude sorgt für Schlagzeilen
4.3 (85.45%)
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Die Gemeinde Hasle liegt zwischen Thun, Burgdorf und Langnau im Herzen des Emmentals. Ihr Wappen zeigt vier Haselblätter, welche für die vier Gemeindeteile stehen: Hasle, Biembach, Goldbach und Schafhausen. Die Region ist vor allem von Landwirtschaft geprägt. Auch kleinere Gewerbebetriebe haben ihren Sitz in der Gemeinde. Zudem ist Hasle gut an den öffentlichen Verkehr angebunden. Und doch geht es hier im Moment noch recht beschaulich zu.

In einer Schenkungsurkunde aus dem Jahre 894 wurden bereits Teile von der Gemeinde Hasle erwähnt. Im 12. Jahrhundert herrschte Burgdorfs Erbauer Zähringer über das Gebiet, bevor es 1218 an die Kyburger überging. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Landwirtschaft im Gemeindegebiet effizienter, aber Hasle hatte es nicht immer leicht: Krankheiten sowie das Armen- und Fürsorgewesen mussten bewältigt werden. Im August 1837 zerstörte die Emmenflut die alte Brücke im Bereich Kalchofen. Auch in jüngster Zeit hatte die Gemeinde Schwierigkeiten zu bewältigen: 1987 wurde sie von einem schweren Unwetter getroffen, besonders in der Talschaft Biembach entstanden grosse Schäden.

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Der Kanton Aargau und seine Türme

07.10.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Der Kanton Aargau und seine Türme
4.4 (87.14%)
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Aargau kann nicht mit hohen Bergen locken. Aber hoch hinaus kann man hier trotzdem, schliesslich gibt es auf dem Gebiet des Kantons eine beachtliche Anzahl von Türmen. Diese reichen teilweise bis in die spätromanische Zeit zurück. Um deren Erhalt kümmert sich nicht nur die Denkmalpflege, sondern vor allem die Archäologie.

Dagegen fallen die Türme aus dem Mittelalter oft unter Heimat- und Denkmalschutz und können zu bestimmten Zeiten besucht werden. Für Aus- und Weitblicke muss im Aargau niemand Gipfel erklimmen: Im Kanton Aargau nimmt man Treppenstufen unter die Sohlen und geniesst die Vogelperspektive von einem Turm aus. Auf der Plattform einer dieser mittelalterlichen Bauwerke zu stehen, ist schon aufgrund der Jahrhunderte alten Geschichte ein eindrückliches Erlebnis.

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Die Geigenmühle in Neerach

06.10.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  |  1 Kommentar
Die Geigenmühle in Neerach
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Riegelhäuser sieht man viele im Zürcher Unterland. Eines davon ist die Neeracher Geigenmühle, die etwa um 1570 von Felix Albrecht erbaut und im Jahre 1636 von Hans Albrecht umfassend renoviert und erweitert wurde. Im 19. Jahrhundert wechselte die Mühle mehrfach ihre Besitzer. Im Stein über der Türe sind die Jahreszahlen 1570/1942 eingraviert und auf einem Riegelbalken ist der Spruch „Das Stücklein Brot, das dich nährt, ist mehr als Gold und Silber wert“ zu lesen.

Die Mühle war bis 1925 in Betrieb. Danach wurde sie ihrem Schicksal überlassen, und es drohte der totale Zerfall. Ein Teil der Müheleinrichtung kam abhanden. Heute ist die Geigenmühle in der „Liste der Kulturgüter in Neerach“ aufgeführt.

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Geschichte und Wein – ein Besuch auf Schloss Aigle

04.10.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Geschichte und Wein – ein Besuch auf Schloss Aigle
4.4 (88.57%)
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Zu den bekanntesten schützenswerten Objekten im Kanton Waadt gehört das Schloss Aigle. Es thront oberhalb des gleichnamigen Städtchens inmitten sonniger Rebberge am Eingang ins Tal von Ormont. Wer in Aigle ankommt, sollte sich für den Spaziergang zum Schloss Zeit nehmen, denn der Ort selber ist ebenfalls absolut sehenswert. Seine Geschichte ist eng mit jener der Festung verbunden.

Die reformierte Kirche Saint-Maurice mit ihren gotischen und romanischen Elementen ist einen Besuch wert. Malerisch wirkt das Quartier Le Cloitre mit stattlichen Winzerhäusern, an deren Fassaden sich wilder Wein emporrankt. Romantische enge Gassen und Häuser mit Lauben bilden einen Teil des Weges zum Schloss, der zudem von Weinbergen und gepflegten Gärten gesäumt wird. Am Toreingang erwartet ein Kassenhäusli einen kleinen Betrag und dann ist der Weg in den sehenswerten Innenhof frei.

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Das Schellen-Ursli Dorf Guarda – eines der architektonisch wertvollsten Dörfer der Schweiz

01.10.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Das Schellen-Ursli Dorf Guarda – eines der architektonisch wertvollsten Dörfer der Schweiz
4.2 (84.62%)
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Viele Engadiner Dörfer sind kulturell und historisch geprägt. Ein Kleinod mit gerade mal 200 Einwohnern liegt auf einem Sonnenhang 1653 m hoch über dem Inn: Guarda. Das Dörfli ist wohl jedem Schweizer ein Begriff, spielt hier doch die Geschichte vom Schellen-Ursli, dem Bauernbub der zum Ausschellen des Winters eine grosse Kuhglocke braucht…

Aber nicht nur durch das 1945 erschienene Kinderbuch von Selina Chönz und Alois Carigiet ist Guarda bekannt. Die typische Engadiner Baukultur und der besonders gut erhaltene Zustand des Dorfes wurden 1975 mit dem Henri-Louis-Wakker-Preis gewürdigt.

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Die Denkmal-Pflege braucht Handwerker-Nachwuchs

27.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Die Denkmal-Pflege braucht Handwerker-Nachwuchs
4 (79%)
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Geht es um die Renovation historischer Gebäude, werden speziell geschulte Handwerker eingesetzt. Zurzeit gibt es in der Schweiz genügend Fachleute, welche die entsprechenden Arbeiten professionell ausführen können.

Handwerker, die in der Denkmalpflege arbeiten, müssen fachlich absolut kompetent sein sowie grosses Interesse und Gespür für die denkmalpflegerischen Arbeiten mitbringen. Damit der Nachwuchs in diese Aufgaben wachsen und die entsprechenden Erfahrungen sammeln kann, ist es wichtig, jungen Berufsleuten die Möglichkeit zu geben, sich in dieses Metier einzubringen und entsprechend weiterzubilden.

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