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Die Denkmal-Pflege braucht Handwerker-Nachwuchs

27.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Die Denkmal-Pflege braucht Handwerker-Nachwuchs
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Geht es um die Renovation historischer Gebäude, werden speziell geschulte Handwerker eingesetzt. Zurzeit gibt es in der Schweiz genügend Fachleute, welche die entsprechenden Arbeiten professionell ausführen können.

Handwerker, die in der Denkmalpflege arbeiten, müssen fachlich absolut kompetent sein sowie grosses Interesse und Gespür für die denkmalpflegerischen Arbeiten mitbringen. Damit der Nachwuchs in diese Aufgaben wachsen und die entsprechenden Erfahrungen sammeln kann, ist es wichtig, jungen Berufsleuten die Möglichkeit zu geben, sich in dieses Metier einzubringen und entsprechend weiterzubilden.

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Denkmalpflege in Dürnten, einem Dorf mit sehr langer Geschichte

25.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Denkmalpflege in Dürnten, einem Dorf mit sehr langer Geschichte
4.3 (86.67%)
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Nicht nur die grossen Bauwerke, welche von der Öffentlichkeit sowieso Aufmerksamkeit bekommen und für die Tourismusbranche relevant sind, müssen geschützt werden: Auch unbekannte Häuser und Kirchen können so bedeutsam sein, dass Heimatschutz und Denkmalpflege sich für deren Erhalt einsetzen, handelt es sich doch bei diesen Zeitzeugen ebenfalls um unser kulturelles Erbe und unsere Geschichte. Oft nimmt die Allgemeinheit die Arbeit, welche die Denkmalpflege leistet, gar nicht wahr. Wie wichtig diese jedoch ist, soll an einem Beispiel aus dem Zürcher Oberland gezeigt werden.

Dürnten, eine Gemeinde mit 6‘600 Einwohnern, blickt auf eine sehr lange Geschichte zurück. Zumindest wird angenommen, dass die Ortschaft bereits vor 3500 Jahren besiedelt gewesen sein dürfte: Ausgrabungen gaben interessante Zeugen römischer Niederlassungen sowie alemannische Grabfunde frei. 1874 fand man in der Region des Hasenstricks ein Beil aus Blei und Kupfer, welches in die Bronzezeit, also ca. 2200 bis 800 v. Christus, datiert wird. Dabei handelt es sich um den ältesten Fund auf Dürntner Boden.

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Bauernhäuser in Zürich – Zeitzeugen der landwirtschaftlichen Geschichte von Stadt und Kanton

24.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  |  1 Kommentar
Bauernhäuser in Zürich – Zeitzeugen der landwirtschaftlichen Geschichte von Stadt und Kanton
4.4 (88%)
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Als ich vor ein paar Jahren aus der Stadt Zürich in die Agglomeration zog, fiel mir sofort das alte Bauernhaus in unserer Strasse auf. Es war offensichtlich schon mehrere Jahre unbewohnt und vor dem Haus standen ein schöner alter Steinbrunnen und ein stolzer Kastanienbaum.

Ich dachte mir oft: Sobald ich im Lotto gewinne, kaufe ich das und lasse es mir umbauen und renovieren. Natürlich hat das nicht geklappt, ich konnte Baum, Brunnen und Haus nicht retten: Als ich eines Tages aus den Ferien zurückkam, waren alle drei verschwunden. Die so entstandene leere Fläche wird die Gemeinde wohl nicht als Spielplatz oder Park für uns Anwohner nutzen. Ich befürchte, bald wird dort ein moderner Wohnblock stehen.

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Das Rilkedorf Raron und seine 500-jährige Burgkirche

23.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Das Rilkedorf Raron und seine 500-jährige Burgkirche
4.2 (83.64%)
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Unterhalb der Lötschberg-Südrampe erhebt sich ein schroffer Felskopf. Auf diesem thront, über dem gleichnamigen Dorf, die Burg Raron mit ihrer Burgkirche. Die Kirche ist das Wahrzeichen des Ortes und ein bedeutendes Schweizer Baudenkmal. In diesem Jahr feiert sie ihr 500-jähriges Bestehen.

Diese kulturhistorische Stätte wurde einst dem Heiligen Romanus geweiht. Erschaffen hat sie Ulrich Ruffiner, welcher für den Bau Überreste der damaligen Burg nutzte und darauf die majestätische Kirche baute.

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Der alte Saumweg im Talboden der Reuss

18.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Der alte Saumweg im Talboden der Reuss
4.1 (82%)
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Der Teil des alten Saumweges durch Uri, der von Amsteg über Attinghausen nach Flüelen führt, ist heute ein beliebter Wanderweg. Obwohl die Strecke in gut vier Stunden erwandert werden kann, sollte mehr Zeit eingeplant werden: Es gibt viele interessante Zeitzeugen entlang des Weges zu entdecken. Leider wurde ein Bauwerk, welches jahrhundertelang eine bedeutende Rolle auf dem Handelsweg spielte, Anfang des 20. Jahrhunderts abgerissen: die alte Sust in Flüelen.

Der Saumweg vermittelt ein eindrückliches Bild des Passverkehrs, welcher im 13. Jahrhundert seinen Anfang hatte. Örtliche Genossenschaften, wie Transport- und natürlich die Schifffahrtsgesellschaften, waren für dessen Unterhalt verantwortlich, wobei jede Genossenschaft war für ihr Gebiet das Monopol besass. Sie kassierten den Fuhrlohn und hatten noch eine weitere Einnahmequelle, nämlich die Führleite: die Gebühr, welche Kaufleute, die ihre Waren mit eigenen Saumtieren transportierten, an die Säumergenossenschaften abzuführen hatten.

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Entleerte Dorfkerne im Oberwallis – eine Region sorgt sich um die Zukunft ihrer Dörfer

17.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Entleerte Dorfkerne im Oberwallis – eine Region sorgt sich um die Zukunft ihrer Dörfer
4.3 (85.26%)
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Im Oberwallis wird mit Sorge beobachtet, dass sich die Dorfkerne entleeren und die traditionelle Bauweise der Region dadurch immer mehr verschwinden könnte. Kein Neubaugebiet kann jemals die Zentren der kleinen Städte und Dörfer mit ihrem Charakter und dem Heimatgefühl ersetzen. Dicht aneinander stehen die alten Häuser.

Früher führte dies zu wichtigen sozialen Kontakten, heute wird es als Sozialkontrolle empfunden. Auch viele Walliser bevorzugen Einfamilienhäuser mit eigenem Grundstück, welches ihnen mehr Privatsphäre sichert.

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Der Schoggitaler – Schokolade für Heimat- und Naturschutzprojekte

11.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege, Events  | 
Der Schoggitaler – Schokolade für Heimat- und Naturschutzprojekte
4.2 (84%)
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Bereits seit 1946 ist er ein Begriff und als dieser sogar eine geschützte Marke: Die Rede ist vom Schoggitaler, der 28 Gramm schweren und im Durchschnitt 8 cm grossen Münze aus Schokolade. Verpackt in goldfarbene Alufolie, werden die Schoggitaler alljährlich von Schulkindern verkauft. Der Erlös kommt Heimat- und Naturschutzprojekten zugute.

Jedes Jahr widmet sich die Schoggitaleraktion einem anderen Projekt. Der erste Taler brachte dringend benötigte Gelder zugunsten des Projektes Silsersee. Das Wasser des Silsersees sollte genutzt werden, um ein Kraftwerk in Bergell zu betreiben. Die Idee, Schokolade zugunsten des Silsersees zu verkaufen, stammt von Ernst Lauer, dem damaligen Geschäftsführer des Schweizer Bauernverbandes. Bis Mai 1946 war Schokolade rationiert und deshalb etwas Besonderes. So konnte der Verkauf der Schoggitaler, in dessen Alufolie ein Bild des Silsersees eingeprägt war, als grosser Erfolg verbucht werden. Damals wurde die Aktion in Zeitungen, Kinos, auf Plakaten und in Radiospots beworben. Heute sind die Schoggitalern wohl jedem Schweizer ein Begriff.

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Das mittelalterliche Städtchen Eglisau

10.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Das mittelalterliche Städtchen Eglisau
4.6 (91.11%)
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Eglisau ist ein mittelalterliches Städtchen im Kanton Zürich. Es liegt am Rhein, nahe der deutschen Grenze, umgeben von sonnigen Rebhängen. Die drei geschlossenen Häuserzeilen mit stattlichen Bürgerhäusern sind in bestem Zustand und werden liebevoll gepflegt.

In vielen Häusern befinden sich kleine, einzigartige Läden, die das Stadtbild mit prägen. Ein Bummel durch Eglisau entführt in die Zeit des Mittelalters und macht Lust, mehr über die Geschichte des Ortes und seiner Bauwerke zu erfahren.

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St. Peterskirche in Zürich – die Kirche mit dem grössten Ziffernblatt Europas

09.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  |  2 Kommentare
St. Peterskirche in Zürich – die Kirche mit dem grössten Ziffernblatt Europas
4.6 (91.67%)
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Die St. Peterskirche war die erste reformierte Kirche Zürichs. Sie befindet sich auf einem Hügel in der Altstadt an einem herrlichen, baumbestandenen kleinen Platz. Hier findet der Besucher Ruhe und Besinnlichkeit unweit der lebhaften Bahnhofstrasse.

Die Bauwerke in den umliegenden Gassen sind bestens erhalten und lassen erahnen, welchen Einsatz Heimatschutz und Denkmalpflege leisten, um diese historischen Kulturgüter zu pflegen und zu bewahren. St. Peter gehört zu den drei Zürcher Altstadtkirchen, welche die Silhouette der Stadt prägen. Unweit der Kirche befindet sich der bekannte Lindenhof, ein ehemaliges Römerkastell.

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Pruntrut im Kanton Jura – eine kleine Stadt mit bewegter Geschichte

08.09.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Pruntrut im Kanton Jura – eine kleine Stadt mit bewegter Geschichte
4.5 (90%)
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Pruntrut, ein Ort mit 6780 Einwohnern, liegt im Kanton Jura. Erstmals erwähnt wurde er im Jahre 1136, damals noch unter dem Namen Purrentru. Anfangs gehörte die Siedlung zur Grafschaft Mömpelgard und ging 1271 an das Fürstbistum Basel über. Es wurde 1283 von den Burgundern erobert, König Rudolf I. von Habsburg erzwang jedoch die Rückgabe an das Fürstbistum. Gleichzeitig wurde Pruntrut freie Reichsstadt. 1386 an Mömpelgard verpfändet, kam es 1461 abermals zurück zum Fürstbistum.

Nach der Reformation in Basel, wurde Pruntrut im Jahre 1527 offizieller Sitz des Fürstbischofs. Seine Blütezeit erlebte die Stadt von 1575 bis 1608 unter Jakob Christoph Blarer von Wartensee. Zu jener Zeit wurde das Schloss renoviert und ausgebaut und 1591 das Jesuitenkollegium gegründet. Die Blütezeit des Ortes wurde jäh gestoppt, als 1618 der Dreissigjährige Krieg ausbrach. Pruntrut wurde belagert und fiel Plünderungen zum Opfer. Erobert von französischen Truppen, war die Stadt von 1793 bis 1800 Hauptstadt der Raurakischen Republik. 1815 kam es als Kompensation für Waadt, welches 1803 verloren wurde, zum Kanton Bern.

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