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Kulturelles und kulinarisches Erbe in Glarus

16.03.2015 |  Von  |  Allgemein  | 
Kulturelles und kulinarisches Erbe in Glarus
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Über die Geschichte von Glarus zu berichten, ohne das älteste Schweizer Markenprodukt zu erwähnen, ist fast nicht möglich. Deshalb widme ich den ersten Teil dieses Artikels dem Glarner Schabziger, der auch in der Liste „Kulinarisches Erbe der Schweiz“ aufgeführt ist. Wussten Sie, dass es eine solche Datenbank gibt? Der Verein Kulinarisches Erbe der Schweiz wurde 2004 gegründet und erfasst unsere traditionellen Lebensmittel, deren Geschichte oft mit der Region, aus welcher sie stammen, eng verbunden ist.

Das „Ziegerbrütli“, wie der Glarner Schabziger in seiner Heimatregion auch genannt wird, gehört zum Glarnerland wie Fridolin, wie Vrenelis Gärtli oder die alten Fabrikgebäude, Zeitzeugen der Glarner Textilindustrie. Wann genau der würzige Käse kreiert wurde, lässt sich nicht genau sagen, es muss irgendwann zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert gewesen sein. Das Glarnerland gehörte damals jedenfalls noch dem Kloster Säckingen. Ein Teil des Zehnten, welchen die Bauern abgeben mussten, war ein Magerkäse aus Kuhmilch: der Ziger. Die Klosterfrauen empfanden seinen Geschmack als zu fade und kamen deshalb auf die Idee, ihn mit gemahlenen Hornklee-Blättern zu würzen. Ausser Salz kannten sie bis dahin keine Gewürze, Hornklee war ihnen allerdings bekannt.

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Auf den Spuren der Geschichte des Knonaueramtes

02.03.2015 |  Von  |  Allgemein  | 
Auf den Spuren der Geschichte des Knonaueramtes
4.6 (92.38%)
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Der Bezirk Affoltern liegt mit seinen 14 Gemeinden im Kanton Zürich. Eingebettet zwischen Reuss und Albiskette grenzt er an die Kantone Zug und Aargau. Die Region ist unter verschiedenen Bezeichnungen bekannt. Die geläufigsten sind: Knonaueramt, Säuliamt und Zürcher Freiamt.

Natur, prächtiges Bauernland und etliche Zeitzeugen locken die Städter in der Freizeit hierher. Heimatschutz und Denkmalpflege setzen sich für den Fortbestand der Ortsbilder ein und dafür, dass trotz Bauboom der Charakter der Region erhalten bleibt. Dieser Artikel zeigt in einem Streifzug durch die Dörfer und Städtchen des Säuliamtes Spuren der Geschichte und interessante Bauwerke aus verschiedenen Epochen. Zuerst machen wir einen Abstecher in die Jungsteinzeit, etwa zwei bis vier Jahrhunderte vor Christus:

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Denkmalpflege und Heimatschutz in den Bergen – auf alten Säumerpfaden zum Hotel Grimsel Hospiz

11.02.2015 |  Von  |  Allgemein  | 
Denkmalpflege und Heimatschutz in den Bergen – auf alten Säumerpfaden zum Hotel Grimsel Hospiz
4.7 (94.62%)
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Neben urchigen Hütten stehen Bergfreunden in alpinen Regionen Berggasthäuser und Hotels zum Einkehren und Übernachten zur Verfügung. Und auch unter diesen Unterkünften lassen sich interessante denkmalgeschützte Objekte finden. Ein Beispiel ist das Swiss Historic Hotel Grimsel Hospiz. Die dorthin führenden Pfade wurden schon im Mittelalter viel begangen und schrieben somit ebenfalls Schweizer Geschichte.

Wenn wir heutzutage zu Fuss in den Bergen unterwegs sind, dann zum Freizeitvergnügen. Wir können vorher eine ausführliche Wettervorhersage studieren und notfalls die Tour verschieben. Sowieso sind wir passend ausgerüstet, haben bequeme Rucksäcke, perfekte Wanderschuhe und tragen allgemein nicht viel mit uns herum. Wenn wir eine Übernachtung planen, wissen wir, dass am Ziel eine gemütliche Unterkunft auf uns wartet. Dort können wir duschen, bekommen etwas zu essen und können uns ausschlafen. Für unser Wohl wird gesorgt. Das war nicht immer so.

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Das Dörfli Bauen am Urnersee – die Heimat von Pater Alberik Zwyssig

27.01.2015 |  Von  |  Allgemein  | 
Das Dörfli Bauen am Urnersee – die Heimat von Pater Alberik Zwyssig
4.5 (90.86%)
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Die allererste Wanderung, welche ich organisierte und öffentlich ausschrieb, führte im August 2004 vom Rütli hinauf auf den Seelisberg und von dort nach Bauen. Wir wanderten auf einen Abschnitt des Weges der Schweiz und ich ahnte damals noch nicht, dass ich sämtliche Teilstücke immer und immer wieder gehen werde.

Das kleine Dorf Bauen mit seinen wunderschönen, gepflegten Häusern, am westlichen Ufer des türkisfarbenen Sees gelegen, zählt mit rund 230 Einwohner zu den kleinsten Gemeinden Uris. Es ist bekannt für sein mediterranes Klima. Wer zum ersten Mal nach Bauen kommt, wird überrascht sein, schliesslich weiss kaum jemand, dass hier tatsächlich Palmen, Feigen und Kiwis wachsen.

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Was die Burgruine Kropfenstein mit den Pueblo-Indianern verbindet

21.01.2015 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Was die Burgruine Kropfenstein mit den Pueblo-Indianern verbindet
4.5 (89.23%)
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Nordamerikanische Indianer bewohnten früher Wigwams oder Wickiups. Aber ein Stamm machte eine Ausnahme. Er errichtete seine Unterkünfte aus Lehm, Mörtel, Sand und Wasser, ineinander verschachtelt: die sogenannten Pueblos. Und besonders die Pueblo-Indianer in Mesa Verde in Colorado sind durch ihre speziellen Wohnformen bekannt: Sie bauten ihre Wohnunterkünfte in überhängende Felsen. Um ein solches, an einem Felsen klebendes, Bauwerk besichtigen zu können, müssen Sie jedoch nicht nach Amerika reisen, sondern in den Kanton Graubünden. Die Burg Kropfenstein in der Surselva erinnert nämlich in ihrer Bauweise an ein Pueblo-Dorf.

Die Burgruine befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Waltensburg, welches von einer langen Geschichte geprägt wurde.

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Züri West – ein ehemaliges Industriequartier, in dem heute das Leben pulsiert

14.01.2015 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Züri West – ein ehemaliges Industriequartier, in dem heute das Leben pulsiert
4.7 (93.91%)
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In den meisten Artikeln auf unserem Blog geht es um mittelalterliche Orte oder Bauwerke, die natürlich aufgrund ihrer spannenden Geschichte besonders interessant sind. Jedoch ist das Aufgabengebiet der Denkmalpflege viel breitgefächerter, und die zu schützenden Objekte sind nicht immer Hunderte von Jahren alt. Richtig viel zu tun gab es im Bereich Denkmalschutz in den letzten Jahren im ehemaligen Zürcher Industriequartier. Heute ist es kein solches mehr, sondern ein lebendiges Trendquartier mit vielen neu erstellten Wohnräumen, Hotels, Büros, einem vielfältigen Kulturleben und originellen Läden und Restaurants.

Dass dort, wo einst vor allem in Fabriken gearbeitet wurde, eines der beliebtesten Stadtquartiere entstehen konnte, war kein leichtes Unterfangen. Ein paar Beispiele der Projekte, bei denen die Denkmalpflege Mitspracherecht hatte, stelle ich in diesem Beitrag vor. Dabei beschränke ich mich auf jene Objekte, die der breiten Bevölkerung zugänglich sind und die es lohnt, bei einem Besuch in Zürich zu besichtigen.

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Typische Tessiner Dörfer – Hier gibt es für Heimatschutz und Denkmalpflege viel zu tun!

05.01.2015 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Typische Tessiner Dörfer – Hier gibt es für Heimatschutz und Denkmalpflege viel zu tun!
4.5 (90.48%)
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Malerische Dörfer lassen im Tessin die Hektik des Nordens vergessen, halten die Zeit an und überraschen mit traditionsreicher Kultur, engen Gassen und interessanten, teils uralten, Bauwerken. Einige Dörfli entdeckte ich auf Wanderungen zufällig, vergass die Namen, sofern ich die überhaupt irgendwo las, gleich wieder, andere liessen mich gar nicht mehr los und zogen mich später in die Bibliothek oder das Internet. Mal fand ich mehr heraus, mal weniger.
Unterwegs im Tessin trifft man immer wieder auf alte Gemäuer, die dem Zerfall preisgegeben wurden, aber auch auf wundervoll restaurierte Häuser, Kirchen und Brücken.

In diesem Artikel möchte ich Sie in einige Tessiner Dörfer entführen, welche für Sie, die Sie sich für die Geschichte unseres Landes interessieren, bestimmt spannend sein werden. Wenn Sie daraufhin Lust bekommen, selbst mal wieder in die Sonnenstube der Schweiz zu reisen und die zum grossen Teil geschützten Orte selbst besuchen möchten, nehmen Sie viel Zeit mit! Die Stress der Städte im Norden ist in den kleinen Dörfern im Süden unbekannt.

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Isenthal – dank verschiedener Hilfe ein lebendig gebliebenes Bergdorf

23.12.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Isenthal – dank verschiedener Hilfe ein lebendig gebliebenes Bergdorf
4.7 (93.08%)
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Im Sommer 2009 ging ich für zwei Wochen zu einer Urner Bergbauernfamilie, um im Haushalt zu helfen und die Kinder zu betreuen. Mir war natürlich klar: Ferien auf dem Bauernhof werden das ganz gewiss nicht. Ich lernte eine für mich komplett neue Welt kennen, in einem Tal, welches ich bisher nur im Sommer vom Wandern und im Winter durch Schneeschuhtouren kannte.

Erreichbar ist der Hof mit einer kleinen, privaten Gondel. Kollegen, denen ich später Fotos zeigte, fragten: Hattest du da keine Angst? Wie fühlt sich das an, alleine in so einem „Ding“ zu sitzen?
Angst habe ich in Gondeln nie, wieso auch. Für etliche Familien gehört die Benutzung so einer kleinen, offenen, privaten Seilbahn zum ganz normalen Alltag. Die Kinder nutzen sie sogar täglich, um in die Schule zu gelangen. Wie ich mich gefühlt habe? Ich erinnere mich vor allem an den Duft der Wälder und der würzigen Alpwiesen: Ich fühlte mich glücklich inmitten der stillen Bergwelt.

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Denkmalpflege an Zürichs Goldküste

15.12.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Denkmalpflege an Zürichs Goldküste
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Rund um den Zürichsee gibt es schöne Erholungsgebiete und Wanderwege. Wer hier unterwegs ist, bekommt zusätzlich zum Naturerlebnis die Möglichkeit, gepflegte, wundervolle Dorfkerne, alte Kirchen und Bauernhäuser zu entdecken. In diesem Artikel nehme ich Sie mit auf einen Bummel durch einige Gemeinden an Zürichs sogenannter Goldküste.

Dass nicht sämtliche Dörfer in diesem Beitrag Erwähnung finden, liegt nicht etwa daran, dass einige von ihnen heimatkundlich weniger zu bieten hätten. Ich möchte aber vor allem auf jene näher eingehen, welche ich auf Wanderungen selbst besuchte und mit denen ich mich deshalb auch schon intensiver befasste.

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Der urschweizerische Ort Stans ist reich an sehenswerten, geschützten Gebäuden

10.12.2014 |  Von  |  Allgemein, Denkmalpflege  | 
Der urschweizerische Ort Stans ist reich an sehenswerten, geschützten Gebäuden
4.4 (87.84%)
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Stans ist der Hauptort des Halbkantons Nidwalden. Ein urschweizerischer Marktflecken, dessen barocke Pfarrkirche St. Peter und Paul an einem der schönsten Dorfplätze der Schweiz liegt. Die Kirche bildet, leicht erhöht gelegen, den Mittelpunkt des Dorfes und ein interessantes Denkmal frühbarocker Bauweise. Als im Jahre 1713 ein verheerender Brand das Dorfzentrum zerstörte, überstand diesen nur das Gotteshaus.

Erbaut wurde die Stanser Pfarrkirche von 1641 bis 1647. Vom Baubeginn zeugt bis heute die Zahl 1641 über dem Hauptportal. Bevor sie entstand, gab es bereits vier andere Kirchen am Platz, von einer ist der romanische Glockenturm erhalten geblieben. Dieser wird etwa ins Jahr 1200 datiert. Er ist wahrscheinlich in der gesamten Urschweiz das wichtigste romanische Bauwerk.

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