Ausstellung zeigt Geschichte des alpinen Hüttenbaus

24.02.2016 |  Von  |  Ausstellung, Events  | 
Ausstellung zeigt Geschichte des alpinen Hüttenbaus
4.1 (81.82%)
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Der Bau von Hütten und Biwaks steht im Mittelpunkt der Wanderausstellung „2000 Meter über dem Alltag“. Die Ausstellung führt auf anschauliche Art die Geschichte des Schutzhüttenbaus in den Alpen vor Augen.

Anhand von Plänen, Bildern und Texten auf Französisch und Deutsch werden von den bescheidenen Schutzbauten der heldenhaften Pioniere des 19. Jahrhunderts bis hin zu den jüngsten Bauwerken Hütten gezeigt, welche ein eindrucksvolles Zeichen in die Landschaft setzten und avantgardistische Technologien an extremen Lagen testen.

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Ausstellung zeigt Bedeutung und Funktion des Denkmals

14.01.2016 |  Von  |  Ausstellung, Denkmalschutz  | 
Ausstellung zeigt Bedeutung und Funktion des Denkmals
2.7 (54.12%)
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Collection on Display zeigt im Februar 2016 unter dem Titel Momentary Monuments Werke, die sich mit der Bedeutung und Funktion des Denkmals und im weiteren Sinne mit Erinnern und Vergessen auseinandersetzen.

Das Ausstellungsformat vereint bereits bekannte Arbeiten aus der Sammlung des Migros Museum für Gegenwartskunst mit bisher wenig gezeigten Werken und Neuzugängen, die hier zum ersten Mal vorgestellt werden.

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Stadtmuseum Aarau: Ausstellungsort und Spiegel der Stadtgeschichte

26.12.2015 |  Von  |  Ausstellung, Denkmalpflege  | 
Stadtmuseum Aarau: Ausstellungsort und Spiegel der Stadtgeschichte
3 (60%)
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Das Stadtmuseum Aarau ist nicht nur ein Ort, an dem Geschichte ausgestellt wird. Es ist selbst Teil dieser Geschichte.

Die Kombination von altem Turm und modernem Erweiterungsbau (Diener & Diener Architekten, Basel) ist spannende Architekturgeschichte. Im barrierefrei zugänglichen Anbau setzen Ausstellung und Vermittlung Schwerpunkte in den Bereichen Fotografie und Film und Demokratie. Das Stadtmuseum lädt ein zur Diskussion über vergangene, aktuelle und zukünftige Entwicklungen.

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Das Fraumünster in Zürich – Kirche, Kunstausstellung, Klangkörper

01.05.2014 |  Von  |  Ausstellung, Denkmalpflege, Kunst  | 
Das Fraumünster in Zürich – Kirche, Kunstausstellung, Klangkörper
5 (100%)
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Das Fraumünster ist die Klosterkirche der ehemaligen, gleichnamigen Abtei am Westufer der Limmat. Sie ist eine von drei Kirchen in der Altstadt und gehört zu den Wahrzeichen Zürichs. Die restliche Klosteranlage wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts zusammen mit dem Kratzquartier vollständig abgebrochen. Das Fraumünster ist heute ein Kulturgut von nationaler Bedeutung und steht damit unter dem Schutz der Denkmalpflege.

An der Südwand des Querschiffs befindet sich eine dreiteilige Nische mit einem darüberliegenden Fresko, auf dem die Gründungslegende des Klosters dargestellt wird. Es handelt sich allerdings um eine Kopie, das Original aus dem 13. Jahrhundert wurde durch Übertünchen in der Reformationszeit zerstört. Die Legende besagt, dass Hildegard und Bertha, Töchter des Königs Ludwig des Deutschen, sich in die Abgeschiedenheit der Burg Baldern auf dem Albis zurückgezogen hatten. Sie verabscheuten das Leben in der königlichen Pfalz und wollten stattdessen in der Stille ihr Leben Gott widmen.

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Das Kirchner Museum in Davos – schlichte Architektur für expressionistische Kunst

17.04.2014 |  Von  |  Ausstellung, Denkmalpflege, Kunst  | 
Das Kirchner Museum in Davos – schlichte Architektur für expressionistische Kunst
4.2 (84.44%)
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Davos im Kanton Graubünden ist nicht nur ein über die Schweiz hinaus bekannter Kur- und Wintersportort. Berühmt wurde die kleine Stadt unter anderem auch durch den erstmals 1924 erschienenen Roman „Der Zauberberg“ von Thomas Mann, der später auch verfilmt wurde sowie den deutschen Maler des Expressionismus und Mitbegründer der Künstlergruppe „Die Brücke“, Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938).

Kirchner lebte die letzten 21 Jahre von 1917 bis zu seinem Tod in der Nähe von Davos, zunächst in einer Hütte auf der Stafelalp, dann im Haus in den Lärchen (Davos Frauenkirch), schliesslich im Haus auf dem Wildboden. Inspiriert von der Stadt und der Landschaft, schuf er dort einen grossen Teil seiner Werke. 1938 beging er mit einem Schuss ins Herz Selbstmord. Lange Zeit sah die kunstgeschichtliche Forschung die Ursache für die Selbsttötung in der Diffamierung seiner Kunst in Deutschland.

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Basler Renaissance-Schatz – der Intarsiensaal im Haus zum Löwenzorn

29.11.2013 |  Von  |  Ausstellung, Denkmalpflege  | 
Basler Renaissance-Schatz – der Intarsiensaal im Haus zum Löwenzorn
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Das Haus zum Löwenzorn ist ein Kleinod und bedeutendes Gebäude in der Basler Altstadt mit einer weit zurückreichenden Geschichte. Die zentrale und kunsthistorische Besonderheit, die es in der Stadt und der gesamten Schweiz einzigartig macht, liegt im Obergeschoss des Hauses: ein Festsaal, ausgestattet im 16. Jahrhundert mit prachtvollen Renaissance-Intarsien.

Während anderswo solche Dekorationen in der Barockzeit auf Grund eines neuen Stilempfindens oft beseitigt wurden und damit für die Nachwelt verloren gingen, blieben sie im Löwenzorn erhalten. Auch ein Umbau im 18. Jahrhundert änderte daran nichts. Die umfangreichen Intarsienarbeiten sind ein Meisterstück der damaligen Handwerkskunst, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.

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