Die Grosshostett in St. Niklausen OW – neues Ferien-im-Baudenkmal-Objekt

09.06.2017 |  Von  |  Bauwerke, Denkmalschutz, News
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Die Grosshostett in St. Niklausen OW – neues Ferien-im-Baudenkmal-Objekt
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Als 1991 die Schulkinder den Schoggitaler von Schweizer Heimatschutz und Pro Natura zum Thema „alpine Baukultur“ verkauften, zierte ein imposantes Holzhaus aus Kerns (St. Niklausen) das Goldstück. Ein grosszügiger Zustupf aus den Schoggitalergeldern ermöglichte die Renovation der Grosshostett.

Nach dem kürzlich erfolgten Abschluss der zweiten Bauetappe wird in der bald 250-jährigen Geschichte des Bauernhauses ein neues Kapitel geschrieben: ab sofort können in den beiden Dachgeschossen der Grosshostett vier bis fünf Personen Ferien verbringen – angeboten von der Stiftung Ferien im Baudenkmal, die vom Schweizer Heimatschutz gegründet wurde.

Grosshostett St. Niklausen OW

Über Feld und Bach führt eine steile Strasse, die unvermittelt vor einem Bauernhaus endet, das man in dieser Grösse in dieser Gegend nicht erwarten würde. Die Grosshostett in St. Niklausen OW ist ein beeindruckendes und reichhaltig ausgestattetes, 1775 erbautes Bauernhaus, das bis heute nur wenig verändert wurde.

So verfügt das national geschützte Haus über einen grossen Bestand an bleiverglasten Fenstern aus der Bauzeit, die zusammen mit den Öfen, den Buffets und den mit verzinnten Beschlägen verzierten Nussbaumtüren die Gemütlichkeit von damals verbreiten.

Geschichte wird weitergeschrieben

Für die mit der Instandstellung beauftragten Architekten Monika und Eugen Imhof aus Sarnen war klar, dass hier eine sanfte Planung vonnöten war. Beim Umbau sollten die vorhandenen Mittel und Wertigkeiten berücksichtigt werden. Gemeinsam mit der Denkmalpflege und dem Bauherrn, der viele Arbeiten selbst übernahm, wurden in zwei Etappen die Fassaden, die uralten bleiverglasten Fenster, die beiden Sockelgeschosse und später die beiden Dachgeschosse in Stand gestellt.

Die Arbeiten wurden mit grosszügiger Unterstützung des Heimatschutzes gefördert, so konnten die historischen Fenster erhalten und erneuert werden, die Böden wurden, wo immer nötig, mit eigenem Fichtenholz ergänzt und die Sanitäreinrichtungen den modernen Standards angepasst.

Erleben auch Sie Geschichte!

2016 fanden die Arbeiten der zweiten Bauetappe ihr Ende und das Baudenkmal kann ein neues Kapitel in seiner fast 250-jährigen Geschichte aufschlagen. Ab sofort können vier bis fünf Personen in der Ferienwohnung in den beiden Dachgeschossen Ferien im Baudenkmal verbringen. Erleben auch Sie Geschichte und buchen Sie noch heute unter www.magnificasa.ch Ihre Ferien in der Grosshostett.

Quelle: magnificasa.ch
Artikelbilder: © Für Ferien im Baudenkmal, Sylvane Ebener

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