Ein Spaziergang zu den Mühlen auf dem Ballenberg

22.05.2017 |  Von  |  News
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Ein Spaziergang zu den Mühlen auf dem Ballenberg
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Am Samstag, 27. Mai 2017 dreht sich alles um die Mühlen! Initiiert durch die Schweizer Mühlenfreunde sind am Mühlentag landesweit alle historischen Mühlen in Betrieb.

So auch auf dem Ballenberg: Dort werden gleich zwei Walliser Getreidemühlen, eine Säge sowie die Leinsamen- und Knochenstampfe arbeiten.

„Mühlen sind ein eindrückliches Zeugnis des menschlichen Erfindungsgeistes. Sie stellen einen wichtigen Aspekt der technischen Entwicklung dar“, beschreibt Betriebsdirektor Peter Kohler.

„Mühlen zeigen auch, dass Wasserkraft vor der Motorisierung und Elektrifizierung eine entscheidende Energie lieferte, ohne die viele unverzichtbare Arbeiten nur mühsam oder gar nicht zu erledigen gewesen wären“. Auch auf dem Ballenberg wird der Samstag, 27. Mai 2017 ganz im Zeichen dieser Kulturgüter stehen.

Der Rhythmus der Mühlen auf dem Ballenberg

Am Mühlentag werden in der Geländekammer Wallis zwei Mühlen arbeiten: Zwar ähneln sich von Aussen die beiden Mühlen aus Törbel (19. Jh.) und aus Naters (18./19. Jh.), jedoch verfügen sie über verschiedene Antriebsarten.

Bei der Stockmühle aus Törbel erhöht eine Düse die Schubkraft des Wasserstrahls und lässt das liegende Wasserrad in die Runde schnellen. Die Mühle aus Naters weist an der Aussenwand ein stehendes Wasserrad auf, das sich sachte dreht.

In der Geländekammer östliches Mittelland steht die Säge aus Rafz (ZH). Das Sägen eines fünf Meter langen Brettes dauert eine Viertelstunde. Die Leinsamenstampfe aus Medel (GR) wird als Highlight exklusiv am Schweizer Mühlentag in Betrieb genommen.

Leinsamen wurden nach dem Stampfen erwärmt und in Leinenbeuteln gepresst. Das daraus gewonnene Öl wurde für die Herstellung von Farben verwendet. Als drittes Objekt wird die Knochenstampfe aus Knonau (ZH) betrieben. Einst wurde Knochenmehl als Dünger eingesetzt.

Bis Ende Oktober 2017 arbeiten die Säge- und Knochenstampfe täglich und die Getreidemühlen jeweils am Wochenende. Das Mehl, das heute im Museum gemahlen wird, ist eine Mischung aus Dinkel und Weizen und kann im Freilichtmuseum Ballenberg bezogen werden.

 

Quelle: Valérie Burnier Communication
Artikelbild: Mühle aus Naters, 18./19. Jahrhundert (Bild: Ballenberg)



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