Kloster Werthenstein – Felssicherung hat begonnen

22.11.2016 |  Von  |  News
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Kloster Werthenstein – Felssicherung hat begonnen
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Bereits vor einigen Weichen haben unterhalb des Klosters Werthenstein Vorbereitungsarbeiten zur Sicherung der Felspartie begonnen. In den vergangen Jahren war es an dieser Stelle immer wieder zu Gesteinsabbrüchen gekommen.

Die Vorbereitung ist jetzt abgeschlossen, die eigentlichen Arbeiten an der Felssicherung können beginnen. Die Massnahmen sind dringend nötig, um das Bauwerk oberhalb auch für künftige Generationen zu erhalten. Das Kloster Werthenstein befindet sich im Besitz des Kantons Luzern und steht unter Denkmalschutz. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis im Frühling 2017.

Eine anspruchsvolle und anstrengende Aufgabe

Bereits abgeschlossen sind die Rodung der Vegetation in der Felsenwand sowie die Bauplatzinstallationen mit den Plattformen im Fels und dem Baukran am Ufer der Kleinen Emme. Aktuell werden die Anker für die Felsstabilisation und die Netzabdeckungen versetzt.

Dazu sind Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von rund 7000 Metern notwendig. Zwischen zehn und zwanzig Arbeiter sind auf der Baustelle beschäftigt. Die Arbeiten in der Felswand sind äusserst anspruchsvoll und anstrengend, da sie in der Vertikalen und am Seil hängend ausgeführt werden. Aufgrund der stark exponierten Stellen sind sie zudem witterungsabhängig. Am Ufer der Kleinen Emme kann ausschliesslich während der Niederwasserperiode gearbeitet werden.

Nach dem Einbau der Anker, erfolgt die Installation der Netzabdeckung im oberen Teil der Felswand. Sobald die oberen Wandbereiche gesichert sind, kann am Fusse der Felswand mit dem Abbau des labilen Felspfeilers und der Ufersicherung begonnen werden. Parallel dazu erfolgt die Sicherung der überhängenden Felspartien durch Betonkonsolen.

Frühwarnsystem zur Sicherheit

Im Hinblick auf die Arbeiten am Felsen wurde die bestehende Notfallplanung der Feuerwehr zusammen mit der Feuerwehr Wolhusen / Werthenstein angepasst. Dank Messsonden, die Bewegungen im Felsen frühzeitig erkennen, und der laufenden Überwachung des Pegels der Kleinen Emme können die Arbeiter im Gefahrenbereich frühzeitig gewarnt werden.

Nach Abschluss des Projekts ist die Felswand für die nächsten zwei Generationen (50 Jahre) gesichert. Die Gesamtkosten für die Felssicherungsmassnahmen belaufen sich auf 4.9 Millionen Franken. Der Bund steuert rund 2 Millionen Franken bei. Der Restbetrag wird durch den Kanton als Eigentümer der Klosteranlage finanziert.


Situation nach Baubeginn: Steg über die Kleine Emme zur Felswand

Situation nach Baubeginn: Steg über die Kleine Emme zur Felswand


Baustelleninstallationsplatz im Gebiet Ringgei

Baustelleninstallationsplatz im Gebiet Ringgei


Arbeiter bei den Sicherungsmassnahmen

Arbeiter bei den Sicherungsmassnahmen


Oberstes Bild: Situation vor Baubeginn

 

Artikel von: Kanton Luzern – Staatskanzlei
Artikelbilder: © Kanton Luzern



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