Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt

08.11.2016 |  Von  |  News
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Heute erscheint das einfache Bergleben manchmal verklärt. In den Nachkriegsjahren drohten dagegen die ländlichen Gebiete in den Alpenregionen den Anschluss zu verlieren, während die Städte boomten. Das Leben in den Schweizer Bergtälern war oft ein Synonym für Armut und karges Dasein, dem viele entfliehen wollten.

Genau in dieser Zeit reiste der Luzerner Fotograf Peter Ammon in die Berggebiete und machte dort faszinierende und authentische Momentaufnahmen. Die Ausstellung „Bergleben. Fotografie Peter Ammon“ im Forum Schweizer Geschichte in Schwyz erzählt bis 12. März 2017 mit detailreichen, grossformatigen Bildern vom wirklichen Leben der Bauernfamilien. Sie lässt den Betrachter in eine schon damals fast vergessen gegangene Welt eintauchen.

Einzigartige Farbaufnahmen erzählen eine Geschichte

Für Schweizerinnen und Schweizer sind die Alpen Heimat, Sehnsuchtsort und Erholungsgebiet. Gleichzeitig bot die ertragsarme Landschaft für viele Bauernfamilien schon seit jeher kaum eine Existenzgrundlage. Heute kann man sich kaum mehr vorstellen, wie schwierig das Leben damals auf einem Bergbauernhof war.

Die Fotografien von Peter Ammon geben Einblick in die Wohnstuben, Küchen und Ställe der damaligen Zeit. Zu sehen sind Menschen in ihrem Alltag, beim Arbeiten und in der Freizeit. Jede Fotografie stellt eine Szene dar und erzählt zugleich eine ganz besondere Geschichte. Genau deshalb berühren die Fotografien von Peter Ammon auch heute noch.


Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog Peter)

Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog Peter)


Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog Peter)

Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog Peter)


Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog Peter)

Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog Peter)


Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog Peter)

Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog Peter)


Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog Peter)

Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog Peter)


Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog Peter)

Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog Peter)


Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog Peter)

Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog Peter)


Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Peter Ammon)

Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Peter Ammon)


Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Peter Ammon)

Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Peter Ammon)


Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Peter Ammon)

Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Peter Ammon)


Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Peter Ammon)

Das Bergleben um 1950 – Einblicke in eine vergangene Welt (Bild: © Peter Ammon)


Die zwischen 1952 und 1958 entstandenen Farbaufnahmen zeigen Szenen einer alpinen Landwirtschaft, die wir sonst nur von Schwarzweiss-Fotografien kennen. Peter Ammon (*1924) war einer der ersten Fotografen in der Schweiz, der für Dokumentarfotografien Ektachrom 4 x 5 inch Farbdiafilme verwendete. Er versuchte, in nur einem Bild eine ganze Geschichte zu erzählen.

In diesem Punkt unterscheidet er sich von anderen zeitgenössischen Fotografen, welche auf eine Abfolge von mehreren Bildern setzten, um einen Inhalt wiederzugeben. Die Konzentration auf eine einzige Fotografie und die hohe Qualität der Bilder machen das Faszinierende an Peter Ammons Werk aus. Heute lebt der 92-Jährige in Frankreich und fotografiert noch immer.

Dem Bergleben im Forum Schweizer Geschichte nachspüren

Eine Auswahl der Fotografien ist seit 29. Oktober 2016 noch bis zum 12. März 2017 im Forum Schweizer Geschichte in Schwyz zu sehen. Ergänzt wird die Ausstellung mit historischen Objekten des bäuerlichen Alltags. An ausgewählten Sonntagen finden zudem inmitten der Ausstellung verschiedene Handwerksateliers statt.

 

Artikel von: Schweizerisches Nationalmuseum | Forum Schweizer Geschichte Schwyz.
Artikelbild: © Schweizerisches Nationalmuseum, Foto Mara Truog

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