„Constructive Alps“ – Preis für vorbildliches Bauen in den Alpen

08.11.2016 |  Von  |  Allgemein
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„Constructive Alps“ – Preis für vorbildliches Bauen in den Alpen
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Bereits zum vierten Mal schreiben die Schweiz und Liechtenstein gemeinsam den Preis „Constructive Alps“ aus. Er würdigt Bauobjekte und Sanierungen, die für nachhaltige Architektur in den Alpengbieten vorbildlich sind.

Bauvorhaben müssen heute ganz unterschiedlichen Ansprüchen genügen. Sie sollen den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen, zugleich wirtschaftlich sein und moderne technische Anforderungen erfüllen. Und sie sollen ebenso ästhetisch wie nachhaltig sein. Im Rahmen des Wettbewerbs „Constructive Alps“ werden Massnahmen ausgezeichnet, die allen diesen Wünschen gerecht werden.

Liechtenstein und die Schweiz wollen damit auch zur Umsetzung des Klimaaktionsplans der Alpenkonvention beitragen. Die Ausschreibung wird in der Schweiz vom Bundesamt für Raumentwicklung ARE betreut. Die Eingabefrist für „Constructive Alps“ läuft noch bis zum 20. Januar 2017.

Was ein nachhaltiges Bauprojekt erfüllen muss

Die Ansprüche an ein nachhaltiges Bauprojekt in den Alpen sind vielfältig. Dabei geht es um Fragen wie die Erschliessung der Liegenschaft mit dem öffentlichen Verkehr, die Art der Energieversorgung, die verwendeten Baumaterialien, den Umgang mit der Landschaft sowie die architektonische Qualität. Auch die Einbettung des Gebäudes in den räumlichen, sozialen und kulturellen Kontext spielt eine Rolle. So sind etwa die Bedeutung des Bauwerks für die Region und dessen Auswirkungen auf die Nutzer Kriterien des Wettbewerbs.

Dass diese hohen Ansprüche eingelöst werden können, zeigen die Preisträger der letzten Ausschreibung.

  • Das Pfarrhaus in Krumbach im Bregenzerwald, das mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde, bietet Wohnraum bei wenig Flächenverbrauch und belebt das Dorf als Kultur- und Gemeindezentrum.
  • Die mit dem zweiten Preis prämierten historischen Bauten in Valendas im Bündner Vorderrheintal, das Türalihus und das Gasthaus am Brunnen, zeigen mustergültig, wie nachhaltiger Tourismus, gesellschaftliches Leben und die Pflege des historischen Erbes einander stärken können.
  • Die Casa Riga in Comano Terme, ein Dorf im Trentino, erhielt den dritten Preis für seine innovative Bauweise. Es befindet sich teilweise im Erdboden und belastet daher die Umwelt kaum, bietet seinen Feriengästen aber gleichwohl viel Aussicht.


 

Artikel von: Bundesamt für Raumentwicklung
Artikelbild: © alentinoPhotography – Shutterstock.com

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