Originelle Bauten in Basel entdecken

18.08.2016 |  Von  |  Denkmalschutz, News
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In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Heimatschutz hat der Heimatschutz Basel ein weiteres Faltblatt in der Reihe „Baukultur entdecken“ veröffentlicht.

Das Faltblatt heisst „Basel, Sevogel – das äussere St. Albanquartier, Bauten des Fin de Siècle“. Es beschreibt 18 Bauten, die durch die besten Architekten der Stadt zwischen 1883 und 1908 erstellt wurden. Die Publikation soll das Interesse für die besondere Architektur dieser Zeit wecken und die Stadtbewohner/innen dazu animieren, die eindrücklichen Bauten zu besichtigen.

Basel hat viele originelle und wunderschöne Bauten aus der Zeit um 1900. Sie verdankt sie dem durch die Industrialisierung im 19. Jahrhundert ausgelösten Bauboom, mit dem man dem massiven Zustrom von Menschen gerecht wurde.

In der Folge musste der vier Kilometer lange Mauerring den Platzbedürfnissen weichen und wurde 1859 sukzessive geschleift. Dem Verlauf der niedergelegten Stadtmauer folgend wurden Grünzonen geschaffen und auf den nun frei werdenden Arealen neue Quartiere konzipiert. Zuerst nutzte man die Grundstücke entlang des Grüngürtels für die Errichtung stattlicher Villen.


Das originelle Einfamilienhaus am Hirzbodenweg 95 von Suter & Burckhardt stammt aus dem Jahr 1901. (Bild: © Schweizer Heimatschutz)

Das originelle Einfamilienhaus am Hirzbodenweg 95 von Suter & Burckhardt stammt aus dem Jahr 1901. (Bild: © Schweizer Heimatschutz)


Der Schwerpunkt des Faltblatts liegt aber auf den weitgehend intakten Strassenzügen zwischen Engelgasse und Gellertstrasse. Diese umfassen zum grössten Teil oft als Ensemble konzipierte Einfamilienhäuser. Solitär sind dagegen das Sevogelschulhaus und die Wartehalle mit Pavillon an der Tramhaltestelle Aeschenplatz.

Das Faltblatt mit dem Titel „Basel, Sevogel – das äussere St. Albanquartier, Bauten des Fin den Siècle“ erscheint in der Reihe „Baukultur entdecken“ des Schweizer Heimatschutzes. Mit dieser Publikation will der Heimatschutz Basel Interessierten bei der Entdeckung einiger Bau-Perlen eine Orientierungshilfe an die Hand geben.

Nach einem kurzen zeithistorischen Überblick werden darin achtzehn Bauten der wichtigsten Architekten der Stadt im äusseren St. Albanquartier beschrieben. Die Auswahl umfasst neben Villen, Einfamilienhäusern, Einfamilienhausreihen auch ein luxuriöses Mehrfamilienhaus am Sevogelplatz, das Sevogelschulhaus und die Tramhaltestelle Aeschenplatz.

Das Konzept für das attraktive Faltblatt wurde von Heimatschutz-Geschäftsführer Paul Dilitz und von Kunsthistorikerin Dr. Rose Marie Schulz-Rehberg entwickelt, die auch für Text und die Fotos verantwortlich zeichnet. Finanziert wurde es von der Ulrich und Klara Huber-Reber-Stiftung, der Singenbergstiftung, dem Swisslosfonds Basel-Stadt und dem Schweizer Heimatschutz. Herausgeber ist der Heimatschutz Basel in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Heimatschutz.


Die Tramhaltestelle am Aeschenplatz (1908) von Gustav und Julius Kelterborn. (Bild: © Schweizer Heimatschutz)

Die Tramhaltestelle am Aeschenplatz (1908) von Gustav und Julius Kelterborn. (Bild: © Schweizer Heimatschutz)


Das Faltblatt ist beim Heimatschutz Basel und beim Schweizer Heimatschutz erhältlich. Im St. Albanquartier werden zudem alle Haushalte gratis mit dem Faltblatt bedient.

Führung am 17. September 2016

Für Interessierte bietet der Heimatschutz Basel am Samstag, 17. September um 10.00 Uhr eine Führung mit der Verfasserin des Faltblatts und der Autorin des Buchs „Architekten des Fin de Siècle, Bauen in Basel um 1900“, Dr. Rose Marie Schulz-Rehberg, im Sevogelquartier an.

Treffpunkt ist der Pavillon der Tramhaltestelle Aeschenplatz. Eine Anmeldung an info@heimatschutz-bs.ch oder 061 283 04 60 ist erwünscht. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Es wird ein kleiner Unkostenbeitrag verlangt.

Informationen gibt es hier.

 

Artikel von: Schweizer Heimatschutz
Artikelbild: Eines der 18 vorgestellten Gebäude ist das Sevogelschulhaus von Vischer & Fueter aus dem Jahr 1883/84. (© Schweizer Heimatschutz)

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