Vindonissa – Marktgeschrei und Schlachtenlärm

01.07.2016 |  Von  |  News
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Keltische Reiter kämpfen hoch zu Ross in einer inszenierten Schlacht gegen römische Legionäre – live zu erleben im Legionärspfad Windisch am Wochenende vom 9. zum 10. Juli. Aufs Zuschauen muss man sich dabei nicht beschränken.

Wer möchte, holt sich in einem „Crash-Kurs“ das nötige Rüstzeug zur Kampftechnik und kämpft hautnah in den Reihen der Legionäre oder ihrer Feinde mit. Mitten im römischen Heerlager 2016 sind „fliegende“ Händler unterwegs und bieten ein vielseitiges Angebot – von kulinarischen Köstlichkeiten bis zum fügsamen Sklaven.

Vielseitiges Programm für Klein und Gross

Rund um das Schlachtgeschehen und die Demonstration von Geschichtsdarstellern aus verschiedenen Ländern gibt es ein Rahmenprogramm mit Aktivitäten für Klein und Gross. So können Kinder nicht nur Münzen prägen, sondern auch Brot backen, Schwerter basteln und selbst eine Ausbildung zum Legionär absolvieren. In der Antike wurde der Tross des römischen Heeres von Händlern, Handwerkern und Sklaven begleitet.

Das ist eine weitere und neue Attraktion des Heerlagers 2016. Wer sich für antikes Schuhwerk interessiert oder gar einen Sklaven erwerben möchte, wird hier fündig. Natürlich ohne wirklichen Kaufabschluss. Besucher tauchen so in die Welt Vindonissas vor 2000 Jahren ein mit der Zuversicht wieder in die heutige Welt ohne Sklaven und Schlachten zurückkehren zu können.

Der Archäologie und einer Schankwirtin auf der Spur

Das heutige Wissen über die Verhältnisse in der Antike verdanken wir verschiedenen Quellen. Eine davon sind die archäologischen Funde. Das Publikum hat an diesem Wochenende die Möglichkeit, mit Vertretern der Kantonsarchäologie Aargau auf eine Grabungsführung zu gehen und Spannendes direkt aus dem „Boden“ zu erfahren. Im Legionärslager Vindonissa lebte einst auch eine Schankwirtin namens Belica. In einer szenischen Führung erzählt sie Besucherinnen und Besuchern von ihrer

Schenke und ihren Erlebnissen im damaligen Legionslager.

 

Artikel von: Museum Aargau
Artikelbild: © obs/Museum Aargau/Carsten Stark, Museum Aargau

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