Die 11 Welterbestätten der Schweiz entdecken

08.06.2016 |  Von  |  Events
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Die 11 Welterbestätten der Schweiz entdecken
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Mit den nationalen Welterbetagen erlebt die Schweiz 2016 eine Premiere. Alle elf UNESCO-Welterbestätten der Schweiz öffnen zu diesem Anlass ihre Türen und bieten einem breiten Publikum ein vielfältiges und einzigartiges Unterhaltungsprogramm. Die Eröffnungsfeier findet am Samstag, 11. Juni, im Berner Rathaus statt – umrahmt wird sie von einer Ausstellung und einem Welterbe-Markt.

Drei herausragende Naturphänomene und acht grossartige Kulturleistungen in der Schweiz sind mit dem begehrten Emblem der UNESCO ausgezeichnet: Sie sind Weltnatur- respektive Weltkulturerbe. Jedes steht für Echtheit, Qualität und Vielfalt über Generationen hinaus. Diese Werte sind Teil der Identität der Schweizer Bevölkerung.

Im Rahmen der ersten Welterbetage vom 11. & 12. Juni 2016 erhalten die Besucher einzigartige Einblicke: von Sonderfahrten über die Öffnung von privaten Räumen bis zu speziellen Familienprogrammen und Mitmachangeboten sind an diesem Wochenende vielfältige Highlights zu erwarten.


Rhätische Bahn in der Landschaft (Bild: © AlbulaBernina)

Rhätische Bahn in der Landschaft (Bild: © AlbulaBernina)


Schweizer Tektonikarena(Bild: © Sardona)

Schweizer Tektonikarena (Bild: © Sardona)


Stiftsbezirk St.Gallen

Stiftsbezirk St.Gallen


Swiss Alps Jungfrau (Bild: © Aletsch)

Swiss Alps Jungfrau (Bild: © Aletsch)


Altstadt von Bern

Altstadt von Bern


Der Berner Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät geht davon aus, dass ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung die elf Welterbestätten der Schweiz nicht aufzählen kann – und das, obwohl es sich hierbei um herausragende Zeugnisse der Menschheits- und Naturgeschichte handelt: „Genau deshalb braucht es auch in der Schweiz die Welterbetage; damit sich die Bevölkerung mit ihrem Erbe auseinandersetzt und es wertschätzt.“

Jean-Bernard Münch, Präsident der schweizerischen UNESCO-Kommission ergänzt, dass Welterbestätten mehr sind als Orte von herausragender Schönheit: „Es sind Orte, wo wissenschaftliche Forschung betrieben wird. Wo Werte vermittelt und Formen von nachhaltiger Nutzung natürlicher und kultureller Ressourcen erprobt werden.“ Ein Grund mehr, diese Orte stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.

Organisiert wird der Anlass von der Stadt Bern, dem Verein World Heritage Experience Switzerland und der Schweizerischen UNESCO-Kommission zusammen mit weiteren Partnern aus Deutschland und der Schweiz.

Erstmals landesübergreifende Feier

Der Verein UNESCO-Welterbestätten Deutschland führt heuer bereits zum 12. Mal den deutschen Welterbetag durch. Im 2016 wird erstmals eine gemeinsame Eröffnungsveranstaltung über die Landesgrenzen hinaus gefeiert.


Benediktinerinnen-Kloster St.Johann in Müstair

Benediktinerinnen-Kloster St.Johann in Müstair


Drei Burgen von Bellinzona

Drei Burgen von Bellinzona


La Chaux-de-Fonds Le Locle Stadtlandschaft Uhrenindustrie

La Chaux-de-Fonds Le Locle Stadtlandschaft Uhrenindustrie


Diese findet am Samstag, 11. Juni im Berner Rathaus statt. Als Hauptrednerinnen konnten Frau Maria Böhmer, Staatsministerin im Auswärtigen Amt Deutschland und Frau Mirjana Spoljaric Egger, Chefin der Abteilung Vereinte Nationen und internationale Organisationen im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, verpflichtet werden. Kulturell begleitet wird die Eröffnungsfeier vom Ensemble „Bern ist überall“.

Vom Samstag- bis Sonntagnachmittag findet auf der Münsterplattform zudem ein zweitägiger Welterbe-Markt statt, anlässlich dessen auch erstmalig eine Ausstellung zu den 11 Welterbestätten der Schweiz zu sehen sein wird.

Tage der offenen Türen

Zeitgleich hat an diesem Wochenende die gesamte Bevölkerung in allen Landesteilen der Schweiz die Möglichkeit, sich von der Einzigartigkeit der Welterbestätten zu überzeugen und in die Welt dieser aussergewöhnlichen Kultur- und Naturgüter einzutauchen. Alle elf Welterbestätten öffnen ihre Türen und bieten einzigartige Erlebnisse für Gross und Klein.


Monte San Giorgio

Monte San Giorgio


Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen


Beat Ruppen, Präsident von World Heritage Experience Switzerland, nennt einige Beispiele an Aktivitäten, auf die sich Besucher freuen können: „In St-Saphorin öffnen die Bewohner des Lavaux’s private Häuser und bieten Einblicke ins alltägliche Leben. Die Schweizer Tektonikarena Sardona startet einen Weltrekordversuch im Steinmandli-Türmen. Und wer sich für das Leben der Pfahlbauer interessiert, dem empfiehlt sich beispielsweise ein Ausflug an den Hallwilersee, wo nebst einem virtuellen Tauchgang ein interaktives Mitmachangebot für Jung und Alt geboten wird.“

Die detaillierten Programme aller elf Welterbestätten können auf der Website welterbetage.ch  eingesehen werden.

 

Artikel von: Stadt Bern / World Heritage Experience Switzerland / Schweizerische UNESCO-Kommission
Artikelbild: © Lavaux Weinberg-Terrassen

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